Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 21.07.2024
Schleswig-Holstein: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 21.07.2024

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
FW-PI: Unwetter über Quickborn löst mehr als 150 Einsätze ausFeuerwehr und THW aktuell noch im Einsatz
Pinneberg (ost)
Am Sonntag, den 21. Juli, ab 17 Uhr +++ Standorte: Quickborn und Bönningstedt +++ Einsatz: AUSN (Ausnahmezustand)
Derzeit sind die Feuerwehren im Kreis, das THW und das DRK aufgrund der Folgen eines schweren Gewitters im Einsatz.
Ein Gewitter zog ab 17 Uhr auf und brachte starken Regen und Wind mit sich. Innerhalb kurzer Zeit wurden viele Straßen überflutet und Keller sowie eine Tiefgarage liefen voll.
Die Einsätze dauern noch an. Derzeit sind über 100 Einsatzstellen offen. Die Einsatzkräfte werden nach Priorität von der Technischen Einsatzleitung an die Einsatzkräfte verteilt. Neben den Feuerwehren Quickborn, Hasloh und Bilsen sind auch mehrere Bereitschaftszüge der Feuerwehrbereitschaft, sowie das THW und das DRK im Einsatz. Es werden derzeit besonders viele Hochleistungspumpen für die großen Wassermengen benötigt.
Besonders zu erwähnen sind mehrere Einsatzstellen, an denen Personen vorübergehend vom Wasser eingeschlossen wurden. Außerdem gab es in einem Gebäude Brandgeruch, nachdem es dort zu einem Wasserschaden gekommen war. Einige Betroffene werden in der Quickborner Hauptfeuerwache betreut. Ob es Verletzte gibt, ist derzeit noch unklar.
Die Einsätze werden noch fortgesetzt. Wir werden weiterhin unaufgefordert berichten.
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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Pressesprecher
Tim Glindmeyer, Dennis Fuchs, Thorsten Hintz
Telefon: 04120 8254 700
Fax: (04121) 265951
E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org
POL-KI: 240721.1 Kreis Plön: Polizei führte Kradkontrollen durch
Kreis Plön (ost)
Heute führte die Polizeidirektion Kiel mehrere Verkehrskontrollen rund um das Rastorfer Kreuz durch. Der Fokus lag auf Motorradfahrern und Motorradfahrerinnen, wie man bereits am Kontrollort vermuten kann.
Speziell geschulte Beamte des Kieler Bezirksreviers und des Landespolizeiamtes positionierten sich zwischen 10:00 und 16:00 Uhr am Parkplatz Selenter See an der Bundesstraße 202 sowie an der Landesstraße 211 zwischen Preetz und dem Rastorfer Kreuz. Sie hielten insgesamt 57 Kradfahrer an und stellten 25 Verstöße fest, darunter drei Geschwindigkeitsüberschreitungen. Der Höchstwert lag bei 121 Stundenkilometern bei erlaubten 70 km/h. Dem Fahrer droht der Entzug der Fahrerlaubnis. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem unerlaubten Tuning der Maschinen, wie Umbauten an der Abgasanlage oder anderen Teilen oder dem Ausbau des dB-Killers. Insgesamt leiteten die Einsatzkräfte sechs Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und stellten 12 Kontrollberichte aus. Ein Kradfahrer hatte keine erforderliche Fahrerlaubnis. Gegen ihn leiteten die Polizeikräfte ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ein.
Im Kreis Plön ist der Bereich rund um das Rastorfer Kreuz in der Saison seit jeher ein beliebter und stark frequentierter Treffpunkt für Kradfahrer. Obwohl sich die Mehrheit regelkonform verhält, hat sich eine Szene entwickelt, die im negativen Sinne auffällt. Der Einsatz von unerlaubten "dB-Killern" mag einen Teil der Szene beeindrucken, für andere - auch Tiere - ist der Lärm einfach nur lästig. Offenbar im Endorphinrausch sind laute Motoren mit erzwungenen Fehlzündungen und riskante Überholmanöver keine Seltenheit, die Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer ertragen müssen und letztendlich gefährden.
Da neben dem saisonbedingten hohen Aufkommen von Krädern eine Vielzahl landwirtschaftlicher Fahrzeuge und teilweise ortsfremde Urlaubsgäste auf den Straßen des Kreises unterwegs sind, entstehen zusätzliche Gefahren durch riskante Überholmanöver. Insbesondere landwirtschaftliche Fahrzeuge biegen oft unerwartet von Feldern auf Straßen ab und tasten sich vor dem Abbiegevorgang in diese hinein, so dass die Fahrzeugfront plötzlich in die Straße ragen kann. Wenn solche Fahrzeuge von Straßen auf Felder abbiegen, scheren sie oft weit aus und können dabei auf die Gegenfahrbahn geraten.
Die Polizeidirektion Kiel betont, dass die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer an erster Stelle steht, trotz Verständnis für das Hobby Motorradfahren. Deshalb werden auch in Zukunft ähnliche Kontrollen an bekannten Schwerpunkten durchgeführt. Die heutigen Kontrollergebnisse zeigen, dass diese tatsächlich notwendig sind.
Einige Kontrollierte zweifelten zwar an der Notwendigkeit, wurden jedoch eines Besseren belehrt. Um es in polizeilicher Sprache auszudrücken: Polizei und Ordnungsbehörden sind die "Rennleitung" und setzen die festgelegten - und nicht individuell auslegbaren - gesetzlichen Bestimmungen durch. Letztendlich dienen diese dazu, Gefahren zu minimieren, die insbesondere durch riskantes Fahren und unsachgemäßes Tuning erhöht werden.
Für Rückfragen ist die Pressestelle der Polizeidirektion Kiel heute bis 18:30 Uhr unter der Rufnummer 0431-1602010 erreichbar.
Matthias Arends / Stephanie Lage - Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








