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Schleswig-Holstein: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 21.08.2024

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 21.08.2024

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

21.08.2024 – 14:53

POL-FL: FlensburgSchleswig-Flensburg: Anrufe durch falsche Polizeibeamte - Rentnerin übergibt hohen Geldbetrag

Flensburg / Schleswig-Flensburg (ost)

Gestern (20.08.2024) und heute (21.08.2024) gab es erneut eine Zunahme von Schockanrufen durch falsche Polizeibeamte im Kreis Schleswig-Flensburg und in Flensburg. Eine 76-jährige Rentnerin übergab nach einem solchen Anruf am Dienstag einen großen Geldbetrag.

Es sind keine weiteren Schadensfälle bekannt.

Die Kriminalpolizei Flensburg hat die Untersuchungen aufgenommen und warnt ausdrücklich vor diesem Phänomen.

Wir möchten erneut darauf hinweisen, wie man mit solchen Anrufen umgehen sollte:

Nach dem Gespräch sofort die Polizei unter 110 anrufen und sie über den Betrugsanruf informieren, auch wenn kein Geld übergeben wurde.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de.

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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Arne Hennig
Telefon: 0461 / 484 2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

21.08.2024 – 13:20

POL-HL: Ostholstein - Bad SchwartauFolgemeldung 2: Öffentlichkeitsfahndung nach vermisster 13-Jähriger

Lübeck (ost)

Seit dem 21.07.2024 wird die 13-jährige Fenja B. aus Bad Schwartau vermisst. An diesem Tag kehrte sie nicht nach Hause zurück. Ihr Aufenthaltsort ist noch unbekannt. Die Kriminalpolizei aus Bad Schwartau bittet dringend um Unterstützung bei der Suche aus der Bevölkerung.

Die Vermisste wird als etwa 175 cm groß beschrieben, von kräftiger Statur und erscheint älter als 13 Jahre. Sie hat dunkle, lange Haare.

Zuletzt wurde sie mit einer blauen Jeansjacke, einem schwarzen, bauchfreien Top, einer schwarzen Jogginghose mit weißen Streifen und Knöpfen an der Seite sowie beigen, offenen Stoffschuhen gesehen. Außerdem trug sie eine kleine schwarze Handtasche.

Es wird vermutet, dass sich Fenja B. regelmäßig in der Lübecker Innenstadt oder in der Nähe des ZOB Lübeck aufhält. Ein Aufenthalt im Stadtgebiet von Hamburg scheint auch möglich zu sein.

Hinweise zum Aufenthaltsort nimmt die Polizei unter der zentralen Rufnummer 0451-131 0 oder an jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Jagelle - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2004
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

21.08.2024 – 13:11

POL-RZ: Korrekturmeldung: Schwerer Verkehrsunfall auf der B 207

Ratzeburg (ost)

21. August 2024 | Kreis Herzogtum Lauenburg - 21.08.2024 - Breitenfelde

In dem Pressebericht auf https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43735/5847814 ist ein Fehler bezüglich der Fahrtrichtungen der Unfallbeteiligten enthalten.

Wir bitten um Entschuldigung für die falsche Darstellung in der ursprünglichen Meldung und bitten, ausschließlich die korrigierte Version für die Berichterstattung zu verwenden.

Heute Morgen, (21.08.2024) ereignete sich gegen 07.30 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 207 bei Breitenfelde.

Nach aktuellen Informationen fuhr eine 27-jährige Frau aus Mölln mit ihrem Fiat auf der B 207 von Breitenfelde kommend in Richtung Talkau. Auf einer geraden Strecke, etwa 300 Meter nach dem Ortseingang Breitenfelde, geriet die Fiat-Fahrerin aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug.

Aufgrund der Wucht des Aufpralls drehte sich das Fahrzeug der Frau mehrmals, bevor es im rechten Straßengraben in Richtung Talkau zum Stillstand kam. Die 27-Jährige musste von Rettungskräften aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Sie erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht.

Auch der voll beladene Sattelzug mit Anhänger kam von der Fahrbahn nach links ab und landete ebenfalls im Straßengraben in Richtung Breitenfelde. Der 42-jährige Fahrer blieb unverletzt.

Während der Unfallaufnahme, der Räumung der Unfallstelle und Bergung des Fiats musste die B 207 bis etwa 09.15 Uhr vollständig gesperrt werden.

Die Bergung des Sattelzuges wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Dabei ist erneut mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

21.08.2024 – 11:41

BPOL-FL: FL - Zeigen des Mittelfingers endet im Polizeigewahrsam

Flensburg (ost)

Am gestrigen Mittag wurde ein Mann im Alter von 31 Jahren bereits in Neumünster bei der Bundespolizei auffällig. Nach seiner Ankunft mit dem Zug aus Hamburg hatte er kein Ticket und erhielt dafür eine Anzeige. Gegen 17.00 Uhr wurde die Bundespolizei nach Flensburg zum Bahnhof gerufen, wo derselbe Mann eine Bahnmitarbeiterin beleidigt haben soll. Letztendlich endete der Tag für ihn in Polizeigewahrsam.

Am gestrigen Nachmittag musste die Bundespolizei am Bahnhof Flensburg eingreifen. Ein 31-jähriger Reisender hatte dort randaliert und einer Bahnmitarbeiterin den Stinkefinger gezeigt. Diese fühlte sich beleidigt und wollte dies bei der Bundespolizei melden.

Bei der Ankunft der Streife fiel den Beamten sofort der betrunkene Mann in der Bahnhofshalle auf. Die Überprüfung seiner Personalien ergab, dass er von der Staatsanwaltschaft zur Aufenthaltsermittlung wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung gesucht wurde. Aufgrund seines Verhaltens erhielt er einen Platzverweis für den Bahnhof.

Dieser Platzverweis hielt jedoch nicht lange an. Gegen 18.00 Uhr musste die Streife erneut eingreifen. Der Mann war zurückgekehrt und urinierte gerade auf dem Bahnsteig. Er wurde erneut des Bahnhofs verwiesen und weitere Maßnahmen wurden angedroht.

Eine Stunde später traf die Bundespolizeistreife den 31-Jährigen erneut im Bahnhof an. Nun wurde er in Gewahrsam genommen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,77 Promille. Ein Richter am Amtsgericht Flensburg ordnete daraufhin den Gewahrsam bis zum nächsten Morgen an.

Der Mann muss nun mit Anzeigen wegen Schwarzfahrens, Beleidigung, Hausfriedensbruchs und Verschmutzung von Bahnanlagen rechnen.

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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Jürgen Henningsen
Telefon: 0461 / 31 32 - 1011
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

21.08.2024 – 10:50

POL-KI: 240821.2 KielBerlin: Entlassung der Tatverdächtigen - Folgemeldung zu 240821.1

Kiel / Berlin (ost)

Heute Morgen wurden sieben Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt, bei denen drei Männer vorübergehend festgenommen wurden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder freigelassen.

Das K 13 der BKI Kiel führt zusammen mit der Staatsanwaltschaft Kiel die weiteren Untersuchungen durch. Die Männer und die Frau müssen sich in einem Strafverfahren unter anderem wegen schweren Raubes verantworten.

Stephanie Lage

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

21.08.2024 – 10:42

POL-RZ: Kriminalpolizei ermittelt nach Fahrzeugdiebstahl

Ratzeburg (ost)

21. August 2024 | Kreis Stormarn - 19.-20.08.2024 - Barsbüttel

In der Nacht von Montag auf Dienstag (19./20.08.2024) wurde in Barsbüttel ein Hyundai Tucson gestohlen.

Zwischen 15.30 Uhr und 05.30 Uhr betraten unbekannte Personen die Straße Barsbütteler Hof und stahlen einen schwarzen Pkw mit Oldesloer Kennzeichen. Der Wert des Fahrzeugs wird auf etwa 33.000 EUR geschätzt.

Die Kriminalpolizei Ratzeburg hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer hat während des angegebenen Zeitraums etwas Verdächtiges in der Nähe des Barsbütteler Hofs bemerkt? Hinweise werden unter der Telefonnummer 04541/809-0 entgegengenommen.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

21.08.2024 – 10:41

POL-RZ: Schwerer Verkehrsunfall auf der B 207

Ratzeburg (ost)

21. August 2024 | Kreis Herzogtum Lauenburg - 21.08.2024 - B 207 / Breitenfelde

Am heutigen Morgen, (21.08.2024) ereignete sich gegen 07.30 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 207 bei Breitenfelde.

Nach aktuellen Informationen fuhr eine 27-jährige Frau aus Mölln mit ihrem Fiat auf der B 207 von Talkau kommend in Richtung Breitenfelde. Auf einer geraden Strecke, etwa 300 Meter vor dem Ortseingang Breitenfelde, geriet die Fiat-Fahrerin aus bisher unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug.

Aufgrund der Wucht des Aufpralls drehte sich das Fahrzeug der Frau mehrmals, bevor es im rechten Straßengraben in Richtung Breitenfelde zum Stillstand kam. Die 27-Jährige musste daraufhin von Rettungskräften aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Sie erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht.

Auch der vollbeladene Sattelzug mit Anhänger kam von der Fahrbahn ab und landete ebenfalls im Straßengraben in Richtung Talkau. Der 42-jährige Fahrer blieb unverletzt.

Während der Unfallaufnahme, der Räumung der Unfallstelle und der Bergung des Fiats musste die B 207 bis etwa 09.15 Uhr vollständig gesperrt werden.

Die Bergung des Sattelzuges wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Dadurch ist erneut mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

21.08.2024 – 10:21

POL-SE: Norderstedt - Trickdiebstahl - Pärchen bietet minderwertigen Schmuck zum Verkauf an und flüchtet mit Halskette der Geschädigten - Polizei sucht Zeugen

Norderstedt (ost)

Am Dienstag (20.08.2024) ereignete sich in der Ulzburger Straße in Harksheide ein Trickdiebstahl.

Nach den derzeitigen Ermittlungen wurde einer 58-jährigen Norderstedterin um 09:15 Uhr an der Bushaltestelle "Irisgang" von einem Paar verschiedener Schmuck zum Verkauf angeboten.

Während des Verkaufsgesprächs wurden der Geschädigten Ketten um den Hals gelegt und zusätzliche Ringe an die Finger gesteckt.

Nach Aufforderung der Geschädigten, dies zu unterlassen, wurde ihr der Schmuck weggenommen und übergeben. Der Mann und eine Frau stiegen daraufhin schnell in ein Fahrzeug, das in unbekannte Richtung davonfuhr.

Die Norderstedterin bemerkte anschließend den Diebstahl ihrer eigenen Halskette, die sie zuvor getragen hatte.

Das Paar war während der Tat dunkel gekleidet. Es liegen der Polizei keine genaueren Beschreibungen der Verdächtigen oder Angaben zum Fahrzeug vor.

Die Kriminalpolizei in Norderstedt hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen und sucht nun Zeugen, die das Gespräch in der Ulzburger Straße beobachtet haben und Hinweise zu dem flüchtigen Paar oder Fahrzeug geben können. Die Polizei bittet auch mögliche Opfer, denen ebenfalls minderwertiger Schmuck als Goldschmuck zum Verkauf angeboten wurde, sich bei der Polizei zu melden.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 040 - 528 06 - 0 entgegen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Sandra Firsching
Telefon: 04551-884-2020
Handy: 0160/3619378
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

21.08.2024 – 09:18

POL-SE: Elmshorn - Unbekannte entsorgen Mülltüten im Knick - Polizei auf der Suche nach Hinweisen

Elmshorn (ost)

Am Montagmittag (19.08.2024) wurden entlang des Feldwegs Ollerlohstraße Müllsäcke entdeckt, die von Unbekannten illegal entsorgt wurden.

Ein Patrouillenteam entdeckte gegen 11:00 Uhr im Gebüsch drei Müllsäcke mit Hausmüll und vier Müllsäcke mit Gartenabfällen. Der Standort des Hausmülls befand sich etwa 100 Meter vom letzten Wohnhaus in der Ollerlohstraße entfernt. Die Gartenabfälle wurden in der Nähe des Sees gefunden.

Der Umweltdienst des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Elmshorn hat ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und nimmt Hinweise zu den verantwortlichen Personen unter der Telefonnummer 04121-4092-0 entgegen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Jens Zeidler
Telefon: 04551-884-2022
Handy: 0151-11717416
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

21.08.2024 – 09:17

POL-SE: Alveslohe - Gefährliche Fahrweise eines Mercedes führt zu Beinaheunfall im Kreuzungsbereich - Polizei sucht anwesende Zeugen

Alveslohe (ost)

Am Dienstagnachmittag (20.08.2024) ereignete sich an der Kreuzung Bahnhofstraße/Lindenstraße/Eichenstraße eine Verkehrsgefährdung durch einen PKW, der die Kreuzung bei Rotlicht überquerte.

Nach bisherigen Informationen näherte sich der Anzeigende gegen 16:20 Uhr mit seinem Lieferwagen der Kreuzung von der Bahnhofstraße aus. An der roten Ampel stand bereits ein Kleinwagen in derselben Fahrtrichtung. Zu diesem Zeitpunkt versuchte ein dunkler Mercedes (wahrscheinlich A- oder B-Klasse), die Wartenden zu überholen und fuhr bei Rot in den Kreuzungsbereich.

Ein anderes Fahrzeug musste eine Vollbremsung machen, um einen Unfall zu vermeiden. Andere Verkehrsteilnehmer mussten ebenfalls anhalten. Der Mercedes-Fahrer ignorierte die Hupen der Zeugen und fuhr weiter in Richtung Bahnhof Alveslohe.

Der Mercedes soll von einem Fahrer und einer Beifahrerin besetzt gewesen sein. Der Fahrer wurde auf etwa 25 Jahre geschätzt und hatte einen Dreitagebart sowie kurze, rötlich blonde Haare.

Die Untersuchungen zu der möglichen Verkehrsgefährdung werden von der Polizei Henstedt-Ulzburg durchgeführt. Zeugen, die das Fahrmanöver an der genannten Kreuzung beobachtet haben, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 04193-99130 entgegengenommen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Jens Zeidler
Telefon: 04551-884-2022
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21.08.2024 – 08:58

POL-KI: 240821.1 KielBerlin: Durchsuchungsmaßnahmen nach schwerem Raub

Kiel / Berlin (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Kiel und des Polizeipräsidiums Kiel

Am Ende des Monats Mai dieses Jahres wurde in Kiel ein schwerer Raub an einem 27-jährigen Mann aus Nordrhein-Westfalen verübt. Unter Vorhalt einer Schusswaffe raubte eine Gruppe von Tätern dem Mann Bargeld in fünfstelliger Höhe, ein Mobiltelefon, eine Bauchtasche und seinen Mietwagen.

Umfangreiche Untersuchungen des Kommissariats 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel wegen des Verdachts des schweren gemeinschaftlichen Raubes führten zu einer Gruppe von Tätern in Berlin. Heute fanden gerichtlich angeordnete Durchsuchungen in den Wohnungen der mittlerweile identifizierten sechs Tatverdächtigen statt.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen fuhr das Opfer am Abend des 25. Mai mit einem Mietwagen nach Kiel, um dort eine Frau zu treffen, die es zuvor im Internet kennengelernt hatte. Der Zweck des Treffens war sexueller Natur. Es wurde vereinbart, dass das Opfer Bargeld in fünfstelliger Höhe mitbringen sollte. Während des Wartens am vereinbarten Treffpunkt tauchte anstelle der erwarteten Internetbekanntschaft eine männliche Person auf und bedrohte das Opfer mit einer Schusswaffe. Gleichzeitig näherten sich vier weitere Männer, die dem Opfer seine Bauchtasche raubten, in der sich unter anderem Bargeld, sein Handy und die Autoschlüssel befanden. Die Männer zwangen das Opfer, auf den Rücksitz seines Mietfahrzeugs zu steigen. Gemeinsam fuhren die Männer mit dem 27-Jährigen zu einem abgelegenen Feldweg am Stadtrand von Kiel. Die Tätergruppe zwang das Opfer auszusteigen, schlugen und traten auf ihn ein. Unter Abgabe eines Schusses zwangen die Tatverdächtigen das Opfer zu erniedrigenden Handlungen und filmten dies. Anschließend forderten sie vom Opfer die Zahlung eines sechsstelligen Betrags innerhalb von 48 Stunden. Dann floh die Tätergruppe mit der Beute und dem Mietfahrzeug des Opfers. Das Mietfahrzeug wurde wenige Tage nach der Tat auf einem Parkplatz in Kirchbarkau gefunden.

Im Rahmen der heutigen Vollstreckung von sieben Durchsuchungsbeschlüssen durchsuchten Einsatzkräfte aus Schleswig-Holstein, Berlin, Brandenburg und der Bundespolizei Wohnungen in Berlin, um relevante Beweismittel sicherzustellen.

Drei der fünf verdächtigen Männer im Alter von 19-24 Jahren und eine 26-jährige Frau wurden vor Ort angetroffen. Neben Mobiltelefonen konnten auch zwei Schusswaffen mit Munition und verschiedene Betäubungsmittel sichergestellt werden. Ob eine der sichergestellten Schusswaffen die Tatwaffe ist, muss noch ermittelt werden.

Die Polizeikräfte nahmen die drei männlichen Tatverdächtigen vorläufig fest und entließen die 26-jährige Frau nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen. Die Ermittlungen dauern an. Wir werden unaufgefordert berichten.

Der verantwortliche Polizeiführer Kriminalhauptkommissar Jens Wiedemann und die Einsatzleiterin Kriminalkommissarin Katharina Philipsen zeigten sich zufrieden mit dem Ablauf des Einsatzes. Sie dankten den eingesetzten Beamten aus Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein und der Bundespolizei für ihre professionelle, reibungslose und zügige Arbeit.

Stephanie Lage / Polizeidirektion Kiel

Dr. Henning Hadeler / Staatsanwaltschaft Kiel

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Polizeidirektion Kiel

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24103 Kiel

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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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