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Schleswig-Holstein: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 24.09.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 24.09.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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24.09.2026 – 16:22

RLS NORD: Vermisster 34-jähriger Benjamin B. aus Husum aufgefunden - Beendigung der Öffentlichkeitsfahndung

Husum (ost)

Benjamin B. aus Husum, der seit dem 14.09.2026 vermisst wurde, ist gefunden worden. In der Gegend von Norderbrarup wurde der Mann entdeckt.

Unser Dank geht an die Bevölkerung und die Medien für ihre Hilfe und wir bitten darum, vor allem das Foto des Vermissten sowie alle persönlichen Daten nicht weiter zu verbreiten.

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Regionalleitstelle Nord

Telefon: 0461/99930240
E-Mail: harrislee.rls@polizei.landsh.de

24.09.2026 – 15:48

FW Neumünster: Schwerverletzter Radfahrer nach Verkehrsunfall mit LKW

Neumünster (ost)

Heute, am 24. September 2026, ereignete sich gegen 10:44 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall an der Kreuzung von Boostedter Straße und Gadelander Straße in Neumünster. Ein Lastwagen (LKW) kollidierte dabei mit einem Radfahrer, der unter dem LKW eingeklemmt wurde.

Die Leitstelle Neumünster alarmierte daraufhin den Rüstzug der Berufsfeuerwehr Neumünster, die Freiwillige Feuerwehr Gadeland sowie den Rettungsdienst mit Notarzt und mehreren Rettungswagen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Situation: Eine Person war unter dem LKW eingeklemmt. Der Rettungsdienst begann sofort mit der medizinischen Versorgung der verletzten Person, die noch eingeklemmt war.

Parallel dazu sicherte die Berufsfeuerwehr Neumünster den LKW gegen ein mögliches Wegrollen und bereitete die technische Rettung vor. Mit speziellem Gerät wurde die eingeklemmte Person fachgerecht befreit und dem Rettungsdienst übergeben.

Nach weiteren medizinischen Maßnahmen am Unfallort wurde die schwer verletzte Person unter ärztlicher Begleitung ins Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster gebracht. Es bestand keine akute Lebensgefahr am Unfallort.

Die genaue Unfallursache und der genaue Unfallhergang werden derzeit von der Polizei Neumünster untersucht. Während des Einsatzes war die Kreuzung für den Verkehr vollständig gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen führte.

Einsatzkräfte:

Berufsfeuerwehr Neumünster (Rüstzug) Freiwillige Feuerwehr Gadeland Rettungsdienst mit Notarzt und mehreren Rettungswagen Polizei Neumünster Einsatzdauer: ca. 10:44 Uhr bis ca. 11:15 Uhr

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Jan Steinert
Feuerwehr Neumünster
Lagedienst / B-Dienst
Telefon: 04321 - 942 6988
E-Mail: presse-berufsfeuerwehr@neumuenster.de

24.09.2026 – 15:27

HZA-KI: Schichtwechsel in Kiel: Zoll und Stiftung Drachensee tauschen die Perspektive

Kiel, Schleswig-Holstein, Deutschland (ost)

30 Beschäftigte der Stiftung Drachensee lernten beim diesjährigen bundesweiten Aktionstag "Schichtwechsel" am 24. September 2026 das Hauptzollamt Kiel und die Arbeit des Zolls aus nächster Nähe kennen.

Im Gegenzug wechselten sechs Zöllnerinnen und Zöllner die Seiten und arbeiteten in verschiedenen Bereichen der Stiftung Drachensee mit.

Das Hauptzollamt Kiel setzt damit erneut auf ein etwas anderes Schichtwechsel-Modell: Statt ausschließlich einzelne Arbeitsplätze miteinander zu tauschen, öffnet der Zoll in Kiel seine Türen für eine größere Gruppe von Beschäftigten der Werkstätten und ermöglicht ihnen gemeinsam Einblicke in unterschiedliche Aufgabenbereiche.

"Uns war wichtig, den Schichtwechsel so zu gestalten, dass auch Menschen daran teilhaben können, für die ein klassischer Arbeitsplatztausch beim Zoll aufgrund ihrer Beeinträchtigung nicht ohne Weiteres möglich wäre. Deshalb öffnen wir unsere Türen bewusst für eine größere Gruppe. So können wir mehr Menschen mitnehmen, Begegnungen schaffen und Einblicke in eine Arbeitswelt ermöglichen, die ihnen sonst vielleicht verschlossen bliebe", so Gabriele Oder, Sprecherin des Hauptzollamts Kiel.

An verschiedenen Stationen erlebten die Gäste die Arbeit des Zolls ganz praktisch: Sie lernten die Arbeit der Zollhunde und der Kontrolleinheiten kennen, besichtigten den Scan-Van und verschiedene Einsatzfahrzeuge und konnten sich bei Mitmachstationen mit Einsatzmitteln vertraut machen. Eine kleine Einsatzvorführung vermittelte weitere Eindrücke aus dem Arbeitsalltag.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen und an den einzelnen Stationen blieb viel Zeit für Fragen, Gespräche und gemeinsame Erinnerungsfotos. Anschließend erhielten die Gäste einen leicht verständlichen Überblick über die vielfältigen Aufgaben des Zolls und konnten ausgewählte Asservate aus der täglichen Arbeit kennenlernen.

Bereits vor dem Aktionstag hatten sechs Beschäftigte des Hauptzollamts Kiel die Perspektive gewechselt und selbst bei der Stiftung Drachensee mitgearbeitet. Ihre Einsatzorte reichten von der Auftragsfertigung über Kantine, Tischlerei und Metallbereich bis zur Landschaftspflege. Dabei arbeiteten sie Seite an Seite mit den Beschäftigten der jeweiligen Bereiche und lernten deren Arbeitsalltag unmittelbar kennen.

"Ein solcher Perspektivwechsel funktioniert in beide Richtungen. Wer miteinander arbeitet und ins Gespräch kommt, lernt die Arbeitswelt des anderen kennen und entdeckt dabei oft mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Genau solche persönlichen Begegnungen können dazu beitragen, Berührungsängste und Vorurteile abzubauen", so Oder weiter.

Zusatzinformation:

Der bundesweite Aktionstag "Schichtwechsel" bringt Menschen mit und ohne Behinderungen für einen Tag in der jeweils anderen Arbeitswelt zusammen. Ziel ist es, durch persönliche Begegnungen neue Perspektiven zu eröffnen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und Vorurteile abzubauen. Der Zoll beteiligt sich bereits seit mehreren Jahren an dem Projekt. 2026 findet der Arbeitsplatzwechsel deutschlandweit an 19 Hauptzollämtern statt.

Auch schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen können beim Zoll eine Ausbildung oder ein duales Studium absolvieren. Die Arbeitsplätze der Zollverwaltung sind grundsätzlich auch für Menschen mit Behinderungen geeignet.

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Hauptzollamt Kiel
Gabriele Oder
Telefon: 0431-20083-1106
Mobil: 016091162783
E-Mail: presse.hza-kiel@zoll.bund.de
www.zoll.de

24.09.2026 – 15:01

POL-SE: 20260924.2 - Elmshorn/Blunk/Groß Rönnau: Kontrollen im Land- und Forstwirtschaftsverkehr und ein Unfall

Elmshorn/Blunk/Groß Rönnau (ost)

Am Montag und Dienstag dieser Woche (21./22.09.2026) wurden spezielle Kontrollen für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge von Beamtinnen und Beamten des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Elmshorn durchgeführt. Da die Erntezeit begonnen hat, lag der Fokus auf der technischen Ausrüstung der Fahrzeuge und der Ladungssicherung. Insgesamt wurden 40 Fahrzeuge überprüft. In Verbindung mit verschmutzten Straßen aufgrund der Ernte kam es im Kreis Segeberg zu einem Unfall mit einem schwer verletzten Motorradfahrer.

Jedes Jahr führt die Erntezeit zu Verkehrsbehinderungen. Landwirtschaftliche Fahrzeuge können gefährliche Situationen verursachen, wenn sie die Straßen verschmutzen oder die Ladung nicht ausreichend gesichert ist. Unzureichend gesicherte Anhänger und Geräte sind ebenfalls potenzielle Gefahrenquellen. Ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr erfordert, dass alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen vorsichtig und rücksichtsvoll sind.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Verstöße im Zusammenhang mit Ladungssicherung und technischer Ausrüstung bei landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Deshalb führten vier Streifenwagenbesatzungen des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Elmshorn gezielte Kontrollen von land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen im Elmshorner Umland durch.

Insgesamt wurden 40 Traktoren und gelegentlich PKW angehalten. Dabei wurden 34 Beanstandungen festgestellt. 13 Fahrer erhielten Bußgelder wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung. Ein Landwirt benutzte sein Mobiltelefon während der Fahrt, was ebenfalls geahndet wurde. Sechs Personen erhielten Bußgelder wegen Zulassungsverstößen im 25 km/h-Bereich. Bei einem Fahrzeuggespann wurden die zulässigen Abmessungen überschritten, was ebenfalls bestraft wurde.

Zwei Fahrzeuge mussten aufgrund erloschener Betriebserlaubnis stehen bleiben. Drei Fahrer erhielten Kontrollberichte, da z.B. die Beleuchtung Mängel aufwies. Diese haben nun 10 Tage Zeit, die Mängel zu beheben. Außerdem gab es fünf mündliche Verwarnungen für fehlende Papiere und drei Verstöße in anderen Fällen.

Obwohl einige Betroffene die Kontrollen nicht verstanden, zeigen die Ergebnisse die Wichtigkeit der Kontrollen. Zeitdruck und Aufwand sollten nicht dazu führen, dass Sicherheitsvorkehrungen wie Ladungssicherung vernachlässigt werden.

Neben unzureichender Ausrüstung und Ladungssicherung sind auch regelmäßige Verschmutzungen der Straße durch Landmaschinen ein Problem. Normalerweise werden diese nach Beendigung der Arbeit beseitigt.

Nicht immer geschieht dies sofort, wie ein Vorfall am Dienstag (22.09.2026) auf der Landesstraße 68 zwischen Blunk und Groß Rönnau im Kreis Segeberg zeigt. Hier führten feuchte Erd- und Düngerreste zu Glätte, die einem Motorradfahrer zum Verhängnis wurde. Er stürzte in einen Graben und musste schwere Verletzungen im Krankenhaus behandeln lassen. Am Motorrad entstand ein Schaden von etwa 3.000,00 Euro.

Die Polizei gibt folgende Hinweise:

Fahrer von landwirtschaftlichen Fahrzeugen werden verstärkt kontrolliert, auch während der Erntezeit.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 - 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de

24.09.2026 – 14:25

POL-KI: 260924.3 Kiel: Mehrere Verkehrskontrollen in Kiel und im Kreis Plön

Kiel / Kreis Plön (ost)

In dieser Woche führten Polizeikräfte der Polizeidirektion Kiel verstärkt Verkehrskontrollen in Kiel und im Landkreis Plön durch, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Einhaltung der Verkehrsregeln zu überwachen. Dabei wurden verschiedene Verstöße festgestellt.

Am Montag kontrollierte das 2. Polizeirevier zwischen 13:00 und 19:00 Uhr den Verkehr am Kieler Rathausplatz. Der Schwerpunkt lag auf der Einhaltung der Gurtpflicht und dem Verbot der Nutzung von Mobiltelefonen. Dabei wurde festgestellt, dass neun Fahrzeugführer ohne Sicherheitsgurt in ihren Autos unterwegs waren.

Ein anderer Autofahrer transportierte ein dreijähriges Kind ohne jegliche Sicherung. Das Kind saß weder in einem vorgeschriebenen Kindersitz noch war es angeschnallt. Der Fahrer erwartet ein Bußgeld von 60 Euro und einen Punkt. Neun weitere Fahrer benutzten Mobiltelefone und müssen mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt rechnen. Die Polizeikräfte stellten entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen aus.

An drei Fahrzeugen wurden technische Mängel festgestellt und Kontrollberichte angefertigt. Zwei weitere stationäre Verkehrskontrollen fanden am Montag in Ascheberg im Kreis Plön statt. Am Vormittag kontrollierte das Polizeirevier Plön in Ascheberg an der Bundesstraße 430 in der Straße Vogelsang.

Zwischen 12:00 und 15:00 Uhr verlagerten sich die Kontrollen auf die Bundesstraße 76 im Bereich des Parkplatzes Fegetasche. Insgesamt wurden rund 120 Fahrzeuge überprüft. Fünf Fahrer benutzten ihre Mobiltelefone während der Fahrt, vier weitere waren nicht angeschnallt. Achtzehn Fahrer erhielten Kontrollberichte, da sie keine Verbandskästen mitführten oder das Erste-Hilfe-Material abgelaufen war.

Die Betroffenen sind nun aufgefordert, ihre Fahrzeuge mit entsprechenden Verbandskästen auszustatten und dies innerhalb weniger Tage bei einer Polizeidienststelle nachzuweisen. Andernfalls droht ein Verwarngeld von zehn Euro. In zwei Fällen waren Fahrzeugnutzer ohne erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs. Die Polizei stoppte auch einen E-Scooter, der nicht versichert war. Entsprechende Anzeigen wurden erstellt und die Weiterfahrt wurde untersagt.

Am Dienstag, dem 22. September 2026, kontrollierte die Polizeistation Wankendorf zwischen 12:00 und 18:00 Uhr rund 50 Fahrzeuge in Ruhwinkel und Stolpe. 15 Fahrer erhielten Kontrollberichte wegen technischer Mängel. Nur ein Fahrer war nicht angeschnallt und erhält ein Verwarngeld von 30 Euro.

Die Polizei stoppte auch einen Fahrer, der um 13:45 Uhr keinen Führerschein vorlegen konnte. Es ergab sich der Verdacht, dass der 23-Jährige das Auto unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren haben könnte. Ein Arzt entnahm eine Blutprobe und entsprechende Anzeigen wurden erstellt. Es stellte sich heraus, dass dem Mann die Fahrerlaubnis bereits entzogen worden war, da er bereits einmal unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren war.

Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

24.09.2026 – 14:14

POL-RZ: Radfahrerin bei Unfall mit PKW schwerverletzt

Ratzeburg (ost)

24.09.2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 24.09.2026 - Alt-Mölln

Heute Morgen gab es an der Ausfahrt Mölln-Süd bei Alt-Mölln einen Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Pedelec-Fahrerin. Letztere wurde schwer verletzt.

Am 24.09.2026 gegen 08:10 Uhr soll ein 64-jähriger Deutscher aus dem Kreis Nordwestmecklenburg mit einem Skoda die B207 von Lübeck kommend in Richtung Breitenfelde gefahren sein. An der Ausfahrt Mölln Süd verließ der Mann die Bundesstraße und wollte nach links auf die L257 in Richtung Mölln abbiegen. Zur gleichen Zeit soll eine 58-jährige Frau aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg mit einem Pedelec den für Radfahrer freigegebenen Gehweg auf der linken Seite in Richtung Mölln befahren haben. Aus bisher ungeklärten Gründen kam es zu einer Kollision zwischen der Radfahrerin und dem Auto. Die Frau stürzte und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Ein Krankenwagen brachte die Frau ins Krankenhaus.

Während der Unfallaufnahme sowie für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Straße teilweise gesperrt und der Verkehr von der Polizei geregelt werden. Um die Unfallursache zu klären, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind noch im Gange.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

24.09.2026 – 14:07

HZA-KI: Zoll kontrolliert erneut Sicherheitskräfte bei Fußballspiel - Auch Nachprüfung deckt zahlreiche Verstöße auf

Kiel, Schleswig-Holstein (ost)

Mit 140 Zöllnerinnen und Zöllnern hat das Hauptzollamt Kiel am 19. September 2026 erneut die bei einem Fußballspiel eingesetzten Sicherheitskräfte kontrolliert.

Insgesamt wurden rund 240 Beschäftigte von 12 Unternehmen überprüft.

Dabei stellten die Einsatzkräfte vor Ort 55 Verstöße gegen die gesetzliche Sofortmeldepflicht fest.

In 14 Fällen besteht der Verdacht, dass Sozialversicherungsbeiträge nicht oder nicht in voller Höhe abgeführt worden sind.

In einem weiteren Fall wurde eine Beschäftigung ohne die erforderliche Arbeitsgenehmigung festgestellt.

Auch der Datenabgleich durch das Jobcenter Kiel, das an der Nachprüfung aufgrund der im April festgestellten hohen Zahl an Verdachtsfällen auf Leistungsbetrug teilgenommen hat, führte erneut zu zahlreichen Auffälligkeiten. Bislang ergaben sich 47 Verdachtsfälle auf Leistungsmissbrauch.

"Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es bei mindestens neun von zwölf beteiligten Arbeitgebern Beanstandungen. Und das sind zunächst nur die Erkenntnisse aus den Prüfungen vor Ort und den bisherigen Datenabgleichen. Die aufwendigen Geschäftsunterlagenprüfungen stehen noch aus", so Gabriele Oder, Sprecherin des Hauptzollamts Kiel.

Die Kontrolle war eine Nachprüfung zu einem Einsatz im April dieses Jahres, bei dem die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Kiel vor Ort 110 Sicherheitskräfte überprüft und dabei 60 Verstöße gegen die gesetzliche Sofortmeldepflicht festgestellt hatte (siehe Pressemitteilung des Hauptzollamts Kiel vom 21. April 2026).

Die anschließende Geschäftsunterlagenprüfung und der Abgleich mit anderen Behörden zeigten weitere teils erhebliche Beanstandungen. So besteht bei einem Unternehmen der Verdacht, dass weit mehr als 100 Arbeitnehmer nicht zur Sozialversicherung angemeldet waren. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Auch die Prüfungen hinsichtlich möglicher Mindestlohnverstöße sind noch nicht abgeschlossen.

Zusätzlich ergaben sich 50 Verdachtsfälle auf Leistungsbetrug gegenüber dem Jobcenter beziehungsweise der Agentur für Arbeit.

"Die gravierenden Ergebnisse der ersten Kontrolle haben gezeigt, dass es hier erheblichen Prüfbedarf gibt. Stellen wir bei Kontrollen derart viele Verstöße und Verdachtsfälle fest, dann kommen wir natürlich wieder und prüfen erneut. Und das tun wir, wenn nötig, auch mehrmals", so Oder weiter.

Auch diese Prüfung ist noch nicht abgeschlossen. Im nächsten Schritt werden die Geschäftsunterlagen unter anderem hinsichtlich der Zahlung des Mindestlohns, der korrekten Aufzeichnung der Arbeitszeiten sowie der ordnungsgemäßen und rechtzeitigen Abführung der Sozialversicherungsbeiträge geprüft.

Eine Nachprüfung soll zeigen, ob die bei der ersten Kontrolle festgestellten Verstöße inzwischen abgestellt wurden und die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Im Fokus der Zollkontrolle standen die Einhaltung der gesetzlichen und tariflichen Lohnvorgaben, die ordnungsgemäße Anmeldung zur Sozialversicherung sowie mögliche Verstöße im Zusammenhang mit der Arbeitnehmerüberlassung. Diese Schwerpunkte hatte die FKS bereits bei der Aprilkontrolle gesetzt.

Zusatzinformation:

Arbeitgeber im Sicherheitsgewerbe sind verpflichtet, ihre Beschäftigten spätestens bei Aufnahme der Tätigkeit zur Sozialversicherung zu melden. Verstöße gegen diese Sofortmeldepflicht können als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Das Sicherheitsgewerbe zählt zu den besonders prüfungsrelevanten Branchen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Kurzfristiger Personalbedarf, wechselnde Einsatzorte, eine hohe Fluktuation und der Einsatz zahlreicher Sicherheitskräfte bei Großveranstaltungen erhöhen unter anderem das Risiko fehlender Sozialversicherungsanmeldungen, von Verstößen gegen Lohnvorgaben, illegaler Beschäftigung und missbräuchlicher Subunternehmerstrukturen.

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Hauptzollamt Kiel
Gabriele Oder
Telefon: 0431-20083-1106
Mobil: 016091162783
E-Mail: presse.hza-kiel@zoll.bund.de
www.zoll.de

24.09.2026 – 14:01

POL-HL: HLOH - BAB 1Bus gerät auf der BAB 1 in Brand

Lübeck (ost)

Am Donnerstagmorgen (24.09.2026) brach ein Feuer in einem Bus auf der Autobahn 1 aus. Die Autobahn 1 wurde in beide Richtungen gesperrt, um das Feuer zu löschen. Derzeit werden Bergungs- und Reinigungsarbeiten durchgeführt. Es gab keine Verletzten.

Um 10:10 Uhr meldeten mehrere Personen der Polizei einen brennenden Bus auf der Autobahn 1 in Richtung Hamburg zwischen Bad Schwartau und Lübeck Zentrum. Die Rettungskräfte fanden einen brennenden Bus auf dem Standstreifen. Die Feuerwehr löschte das Feuer.

Es scheint, dass der Busfahrer den Brand frühzeitig bemerkte, das Fahrzeug anhielt und den Bus verließ. Außer dem Fahrer befanden sich keine weiteren Personen im Bus. Niemand wurde durch das Feuer verletzt. Die Ursache des Brandes ist noch unklar.

Die Autobahn 1 wurde in beide Richtungen gesperrt, um das Feuer zu löschen. Gegen 11:00 Uhr wurde die Fahrbahn in Richtung Norden wieder geöffnet. Der Verkehr in Richtung Süden wird bei der Ausfahrt Bad Schwartau umgeleitet. Die Polizei empfiehlt, den Bereich großräumig zu umfahren.

Derzeit werden Aufräum- und Bergungsarbeiten durchgeführt, die voraussichtlich bis zum späten Nachmittag dauern werden. Neben der Bergung des Busses muss die Fahrbahn von ausgelaufenem Öl und Löschschaum gereinigt werden.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Anna Julia Meyer
Telefon: 0451 / 131 - 2015
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

24.09.2026 – 12:25

POL-NMS: 260924-2-PDNMS-Verkehrsunfall Boostedter Straße

Neumünster (ost)

Heute in Neumünster gab es einen Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Radfahrer. Der Radfahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Es gab Verkehrseinschränkungen.

Am 24.09.2026, gegen 10:40 Uhr kam es in der Boostedter Straße, Einmündung Gadelander Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Radfahrer. Nach bisherigen Informationen fuhr der 54-jährige Lastwagenfahrer stadtauswärts auf der Boostdter Straße und wollte rechts in die Gadelander Straße abbiegen. Beim Abbiegen kam es aus bislang ungeklärten Gründen zu einer Kollision mit einem Radfahrer. Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Radfahrer noch unter dem Lastwagen eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr befreit werden. Der 77-jährige Mann wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Während der Unfallaufnahme war die Boostedter Straße/ Gadelander Straße bis 11:30 Uhr voll gesperrt. Dadurch kam es zu Verkehrseinschränkungen.

Die Rekonstruktion des Unfallhergangs ist nun Gegenstand weiterer Ermittlungen, die vom Verkehrsunfalldienst Neumünster durchgeführt werden.

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Mira Grunicke

Telefon: 04321-945 2222

24.09.2026 – 12:11

POL-KI: 260924.2 Kiel: Unfallbeteiligte und Zeugen nach Verkehrsunfall mit Personenschaden gesucht

Kiel (ost)

Am 15. September 2026 ereignete sich ein Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Kleinkraftrad. Der Vorfall fand an der Einmündung des Westrings in Höhe der Universitätskirche statt. Die Ermittlungen werden vom Polizeibezirksrevier durchgeführt, um die Autofahrerin und Zeugen zu finden.

Nach aktuellen Informationen kollidierte am Dienstag, den 15. September 2026 um 8:45 Uhr, eine Fahrzeuglenkerin beim Abbiegen am Einmündungsbereich des Westrings in Höhe der Universitätskirche mit einem Kleinkraftrad. Die Autofahrerin war zuvor auf dem Westring in Richtung Holsteinstadion unterwegs. Der Fahrer des Kleinkraftrades stürzte und verletzte sich dabei. Die Autofahrerin stieg laut Angaben des Geschädigten zunächst aus und kam in Kontakt. Danach kehrte sie zu ihrem Auto zurück, um angeblich Fahrzeugpapiere zu holen. Allerdings stieg sie in ihr Auto ein und entfernte sich vom Unfallort.

Der 48-jährige Geschädigte konnte aufgrund der Umstände das genaue Kennzeichen des Unfallverursachers nicht behalten. Es handelte sich angeblich um ein helles Auto mit Rendsburger Kennzeichen (RD). Die Autofahrerin soll etwa 170 cm groß und schlank gewesen sein. Sie hatte schulterlange blonde bis dunkelblonde Haare.

Nach dem Unfall begab sich der Geschädigte eigenständig in ein Krankenhaus und ließ sich dort behandeln.

Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht die Unfallverursacherin sowie Zeuginnen und Zeugen des Verkehrsunfalls. Diese werden gebeten, sich beim Polizeibezirksrevier Kiel unter der Nummer 0431-1601503 zu melden.

Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

24.09.2026 – 11:59

POL-IZ: 260924.1 Uetersen: Kriminalpolizei ermittelt nach fremdenfeindlicher Tat an Fahrzeug eines Bürgermeisterkandidaten

Uetersen (ost)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde in Uetersen das Auto eines Bürgermeisterkandidaten beschädigt und ein Wahlwerbeflyer des Opfers mit einer fremdenfeindlichen Botschaft hinterlassen. Die Polizei in Itzehoe hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zwischen Dienstag, dem 22.09.2026, 20:00 Uhr, und Mittwoch, dem 23.09.2026, 07:40 Uhr, parkte das Auto des Bürgermeisterkandidaten in der Straße Kleiner Sand an der Ecke zur Wassermühlenstraße. In diesem Zeitraum wurde das Fahrzeug von einem unbekannten Täter beschädigt und ein Wahlwerbeflyer des betroffenen Bürgermeisterkandidaten mit einer fremdenfeindlichen Nachricht hinterlassen.

Bislang gibt es keine Hinweise auf den Täter. Die Kriminalpolizei Itzehoe ermittelt wegen des Verdachts auf Volksverhetzung, Beleidigung und Sachbeschädigung.

Personen, die verdächtige Vorfälle beobachtet haben oder Informationen zum Täter haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04821 6020 an die Bezirkskriminalinspektion Itzehoe zu wenden.

Anna Albrink

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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe

Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de

24.09.2026 – 10:18

POL-KI: 260924.1 KielKreis PlönRendsburg-Eckernförde: vollendeter Schockanruf in Altenholz - Warnung vor Anrufen falscher Polizeibeamter - Zeugen gesucht

Kiel / Kreis Plön / Rendsburg-Eckernförde (ost)

Derzeit gibt es vermehrt Anrufe von falschen Polizeibeamten und sogenannten Schockanrufen im Bereich der Polizeidirektion Kiel. Die Polizei warnt erneut eindringlich vor diesen Vorgehensweisen. Die Täter täuschen verschiedene Notfälle vor und geben sich als Polizeibeamte, Ärzte oder Bankangestellte aus. In allen Fällen haben die Täter finanzielle Absichten und versuchen, die Angerufenen zur Zahlung von Geld oder zur Herausgabe von Wertgegenständen zu bewegen.

Am Dienstag wurde in Altenholz ein solcher Schockanruf gemeldet. Eine 85-jährige Frau übergab einem Täter Schmuck, Gold und Bargeld im mittleren sechsstelligen Bereich. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Gestern Vormittag wurde in Altenholz ein erfolgreicher Schockanruf gemeldet. Eine 85-jährige Frau erhielt gegen 14 Uhr einen Anruf von einem vermeintlichen Polizeibeamten, der behauptete, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht und jemanden lebensgefährlich verletzt habe. Die Frau musste eine Kaution zahlen, um ihre Tochter vor der Haft zu bewahren. Im Laufe des Nachmittags übergab sie einem Mann Bargeld, Schmuck und Gold im mittleren sechsstelligen Bereich.

Die Frau beschrieb den Abholer als etwa 40 Jahre alt mit schwarzen Haaren. Der Mann trug eine dunkle Hose und ein Hemd. Nach der Abholung verschwand der Mann in unbekannte Richtung.

In den letzten Tagen gab es mehrere Anrufe mit diesem Vorgehen. Glücklicherweise blieb es bisher bei versuchten Taten, da die Angerufenen richtig reagierten und auflegten. Anschließend informierten sie die Polizei. Die Ermittlungen zu diesen Fällen haben begonnen.

Oftmals haben die Täter persönliche Informationen, wie die Namen der Kinder oder anderer Verwandter. Die Täter handeln meist organisiert und professionell und haben zuvor das Umfeld der Opfer ausgekundschaftet.

Das Kommissariat 12 der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst in Kiel unter der Rufnummer 0431-160 3333 zu melden.

Wir geben erneut Empfehlungen zum Umgang mit solchen Anrufen:

Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

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24.09.2026 – 09:10

POL-SE: 20260924.1 - Elmshorn: Vorläufige Festnahme wegen des Verdachts des Handelns mit Betäubungsmitteln

Elmshorn (ost)

Am Montag (21.09.2026) wurde ein 30-jähriger Mann von Polizeibeamten des Polizeireviers Elmshorn am Elmshorner Bahnhof kontrolliert. Bei der Durchsuchung der Person fanden sie nicht nur Bargeld, sondern auch verschiedene Betäubungsmittel, die in Konsumeinheiten verpackt waren. Außerdem stellten die Beamten fest, dass sich der Mann illegal in Deutschland aufhielt. Er wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht, um weitere polizeiliche Maßnahmen zu ergreifen.

Im Rahmen der bestehenden Besonderen Aufbauorganisation zur Stärkung der subjektiven Sicherheit ("BAO SuSi") waren am Montag gegen 13:55 Uhr vier Beamtinnen und Beamte des Polizeireviers Elmshorn zu Fuß in der Mühlenstraße in der Nähe des Bahnhofs unterwegs. Dieser Bereich wurde als Kontrollbereich eingestuft. Während des Fußpatrouillengangs bemerkten die Beamtinnen und Beamten einen Mann, der von der Mühlenstraße in Richtung des Gleisunterführungsbereichs ging, und kontrollierten ihn.

Da der 30-jährige Mann türkischer Staatsbürger angab, sich illegal in Deutschland aufzuhalten, sollte er nach möglichen Aufenthaltsgenehmigungen durchsucht werden. Dabei wurden verschiedene Mengen an Betäubungsmitteln gefunden, die in kleinen Konsumeinheiten verpackt waren. Es handelte sich um Heroin, Kokain und Cannabisblüten im zweistelligen Grammbereich. Außerdem hatte er einen dreistelligen Bargeldbetrag in unterschiedlichen Stückelungen bei sich.

Daraus ergab sich der Verdacht des illegalen Drogenhandels. Nach Informationen bei der Staatsanwaltschaft Itzehoe erließ ein Bereitschaftsrichter einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 30-jährigen Mannes. Obwohl Hinweise auf einen dauerhaften Aufenthalt in Elmshorn vorlagen, fanden die Polizisten keine weiteren relevanten Gegenstände für das laufende Ermittlungsverfahren.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Itzehoe wurden das Bargeld, die Drogen und zwei Mobiltelefone, die der 30-Jährige bei sich hatte, von der Polizei beschlagnahmt. Außerdem wurde der Mann erkennungsdienstlich behandelt. Da seine aktuelle Meldeadresse in Hagen war, wurde er nach Absprache mit der zuständigen Zuwanderungsbehörde und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Itzehoe mit einer Meldeauflage aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Der 30-jährige Mann erwartet nun strafrechtliche Verfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts und des unerlaubten Besitzes sowie des verbotenen Handels mit Betäubungsmitteln.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
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24.09.2026 – 09:01

POL-NMS: 20260924-1-PDNMS-Festnahme nach schwerem Raub am Bahnhof in Rendsburg

Rendsburg (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Neumünster

Am 11.09.2026 ereignete sich am Bahnhof in Rendsburg ein schwerwiegender Raub (siehe Pressemeldung POL-NMS: 260911-2-PDNMS-Zeugenaufruf nach schwerem Raub am Bahnhof Rendsburg). Ein Opfer wurde dabei verletzt. Die Kriminalpolizei in Rendsburg konnte nun einen Verdächtigen identifizieren.

Am 11.09.2026 gegen 05:00 Uhr wurde am Bahnhof in Rendsburg eine verletzte Person entdeckt, die zuvor gewaltsam angegriffen und beraubt worden war.

Im Zuge der Untersuchungen stellte sich heraus, dass der Täter nach der Tat mit dem Zug in Richtung Neumünster geflohen war. Anhand von Videoaufzeichnungen konnte ein 45-jähriger Algerier identifiziert werden, der offensichtlich gestohlene Gegenstände bei sich trug. Nach Feststellung der Identität und des Aufenthaltsorts des Verdächtigen wurde dieser vorläufig festgenommen und am 18.09.2026 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel dem Haftrichter beim Amtsgericht Kiel vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl. Daraufhin wurde der Mann inhaftiert.

Die Hintergründe der Tat und die genaue Rekonstruktion des Tathergangs werden weiterhin untersucht.

Constanze Becker, Polizeidirektion Neumünster Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel

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