Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 26.08.2026
Schleswig-Holstein: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 26.08.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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FW-Kiel: Einsatzerstmeldung
Kiel (ost)
Zurzeit sind wir bei einem Brandeinsatz in der Heintzestraße in Kiel Gaarden.
Da wir noch mit der Bewältigung des Einsatzes beschäftigt sind, bitten wir Sie, zum jetzigen Zeitpunkt von telefonischen Anfragen abzusehen. Sobald wir weitere Informationen haben, werden wir diese in einer weiteren Meldung veröffentlichen.
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Feuerwehr Kiel
Lagedienstführer
Telefon: 0431 / 5905 - 0
Fax: 0431 / 5905 - 147
https://www.kiel.de/de/gesundheit_soziales/feuerwehr/index.php
POL-HL: HL-St. LorenzPolizeiliche Abschlussmeldung zum Fußballspiel zwischen dem VfB Lübeck und dem Hamburger SV II
Lübeck (ost)
Am Abend des Mittwochs (26.08.2026) wurde das Fußballspiel in der Regionalliga Nord zwischen dem VfB Lübeck und dem Hamburger SV II auf der Lübecker Lohmühle ausgetragen. Etwa 2350 Zuschauer waren anwesend und das Spiel endete 1:3. Die Polizeidirektion Lübeck hatte die Veranstaltung mit zusätzlichen Kräften unterstützt, darunter auch die Bereitschaftspolizei aus Eutin. Es gab keine besonderen Vorkommnisse vor, während oder nach dem Spiel.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
FW-LFVSH: Einladung zum Pressetermin: Verkaufsstart der Feuerwehr-Salami mit Landtagspräsidentin Kristina Herbst
Kiel (ost)
Sehr geehrte Damen und Herren,
Die Spendenaktion der EDEKA Nordwest für die Kinder- und Jugendfeuerwehren geht in diesem Jahr bereits in die zwölfte Runde. Zur offiziellen Einführung der Feuerwehr-Salami laden wir Sie herzlich zu einem Pressegespräch ein, am
Donnerstag, den 2. September 2026, um 9 Uhr bei EDEKA Sven Fiedler in der Dr. Hell Straße 1, 24107 Kiel
Die Landtagspräsidentin des Landes Schleswig-Holstein, Kristina Herbst, wird die Feuerwehr-Salami als Schirmherrin offiziell in den Verkauf einführen. Informationen zur Verkaufsaktion und Zusammenarbeit mit den Feuerwehren werden Ihnen von Matthias Biermann, dem Geschäftsführer des NORDfrische Centers von EDEKA Nordwest, präsentiert, in dem die Feuerwehr-Salami hergestellt wird. Ebenso werden Volker Arp, der Landesgeschäftsführer, und Thorsten Weber, der stellvertretende Landesjugendfeuerwehrwart, beide vom Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein, anwesend sein. Es besteht die Möglichkeit für Fotos und Interviews vor Ort.
Pro verkaufter Feuerwehr-Salami spendet EDEKA Nordwest 1 Euro an den entsprechenden Landesfeuerwehrverband des Bundeslandes im Vertriebsgebiet Nord, in dem das Produkt erworben wurde.
Bitte melden Sie sich bis zum 1. September um 13 Uhr bei der Unternehmenskommunikation EDEKA Nordwest für den Termin an (E-Mail: nw_presse@edeka.de).
EDEKA Nordwest im Überblick
Der Hauptsitz von EDEKA Nordwest befindet sich in Moers und ist eine von sechs genossenschaftlich organisierten Regionalgesellschaften des EDEKA-Verbunds. Zusammen mit über 860 selbstständigen Kaufleuten betreibt EDEKA Nordwest etwa 1.550 Märkte. Die Regionalgesellschaft entstand am 1. Juli 2026 aus dem Zusammenschluss der beiden Regionalgesellschaften EDEKA Nord und EDEKA Rhein-Ruhr und erzielte im Jahr 2025 einen Konzernumsatz von 10,9 Milliarden Euro. Das Geschäftsgebiet umfasst Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern, Teile von Niedersachsen und Brandenburg sowie Nordrhein-Westfalen und angrenzende Gebiete in Rheinland-Pfalz. Insgesamt beschäftigt EDEKA Nordwest rund 18.800 Mitarbeiter (2025). Zu den Vertriebsmarken gehören EDEKA, E-Center, Marktkauf und trinkgut. Darüber hinaus gehören die Produktionsstätten Rasting, das NORDfrische Center sowie die Bäckereien Büsch und Heinrich-von-Allwörden-Gruppe zum Portfolio der Regionalgesellschaft Nordwest.
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Medien-Rückfragen bitte an:
Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein
Mareike Dahms
Telefon: 0431 / 2000 82-16
E-Mail: m.dahms@lfv-sh.de
http://www.lfv-sh.de
POL-KI: 260826.3 KielKreis Plön: Ermittlungserfolg - Drogenfunde bei mehreren Durchsuchungen
Kiel / Kreis Plön (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel
Gestern haben Einsatzkräfte mehrere Standorte in Kiel und Schwentinental durchsucht und dabei Cannabis sichergestellt. Zuvor gab es intensive Ermittlungen wegen des Verdachts auf unerlaubten Handel mit Cannabis.
Am gestrigen Dienstag haben Ermittler des Kommissariats 17 (K 17) der Bezirkskriminalinspektion Kiel in den Stadtteilen Elmschenhagen-Süd und Wellingdorf sowie in Schwentinental mehrere Wohnungen und eine Garage durchsucht. Die Einsatzkräfte haben Gerichtsbeschlüsse des Amtsgerichts Kiel vollstreckt, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel erlassen wurden. Bei der Durchsuchung haben die Beamten in einer Wohnung etwa ein Kilogramm Haschisch und eine ähnliche Menge Marihuana sichergestellt.
Aufgrund der vorherigen intensiven Ermittlungen des K 17 in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel und dem Einsatz spezialisierter Polizeikräfte besteht gegen die drei deutschen Verdächtigen im Alter von 19, 21 und 35 Jahren der Verdacht auf unerlaubten Handel mit Cannabis in nicht geringer Menge. Laut aktuellen Ermittlungen sollen die Männer Haschisch und Marihuana an verschiedene Käufer verkauft haben.
Es gab keine Festnahmen im Zusammenhang mit den gestrigen Durchsuchungen. Die Verdächtigen werden sich in einem Verfahren wegen des Verdachts auf Handel mit Cannabis verantworten müssen. Das K 17 führt die weiteren Ermittlungen gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Kiel durch.
Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel
Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-SE: 20260826.2: Quickborn - Motorradfahrer verunfallt alleinbeteiligt - Mann verstirbt im Krankenhaus
Quickborn (ost)
Am 16.08.2026 ereignete sich in der Barmstedter Straße bei Quickborn ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Motorradfahrer kam in einer Kurve nach rechts von der Straße ab und stieß gegen das Durchlassrohr eines Wassergrabens. Es wurde nun von der Polizei bestätigt, dass der Fahrer im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen ist.
Am Sonntag (16.08.2026) gegen 18:10 Uhr fuhr ein 54-jähriger Mann aus dem Kreis Pinneberg auf der Barmstedter Straße von der Kieler Straße kommend in Richtung Hemdingen. In einer Kurve verlor er die Kontrolle über sein Motorrad und verunfallte auf Höhe des Bilsener Wegs rechtsseitig im Graben.
Es wird vermutet, dass er aufgrund zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Motorrad verlor. Fremdverschulden wird nach bisherigen Informationen ausgeschlossen.
Der 54-jährige wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, begleitet von einem Notarzt.
Im Zuge der Verkehrsunfallermittlungen wurde am Montag (24.08.2026) bekannt gegeben, dass der Mann im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen ist.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Niklas Stäß
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
POL-HL: Ostholstein - Altenkrempe26-jähriger Motorradfahrer bei Altenkrempe tödlich verunglückt
Lübeck (ost)
+++ Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Lübeck und Polizeidirektion Lübeck +++
Ein 26-jähriger Motorradfahrer aus Ostholstein verstarb am Dienstag (25.08.2026) im Bereich des Kassauer Weges in Altenkrempe. Es scheint, dass dort ein Verkehrsunfall stattgefunden hat. Die genauen Umstände werden derzeit untersucht.
Um 13:00 Uhr am Dienstag (25.08.2026) wurde die Polizei über den leblosen Motorradfahrer im Kassauer Weg in Altenkrempe informiert. Bei der Ankunft der Rettungskräfte wurden Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt. Ein Notarzt war ebenfalls vor Ort. Trotz aller Bemühungen konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Die Identität des Verstorbenen wurde festgestellt. Es handelt sich um einen 26-jährigen Mann aus Ostholstein.
Der Vorfall ereignete sich nach aktuellen Erkenntnissen etwa eine Stunde vor der Entdeckung der Person (gegen 12:00 Uhr). Es gibt bisher keine konkreten Zeugen des Unfalls. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass es zu einer Kollision mit einem anderen Verkehrsteilnehmer kam oder dass weitere Personen am Unfall beteiligt waren.
Es deutet alles darauf hin, dass der Motorradfahrer alleine verunglückt ist. Die genauen Umstände und der genaue Ablauf werden untersucht.
Ein Sachverständiger wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beauftragt, den Unfall zu untersuchen und zu rekonstruieren. Das Motorrad des Verstorbenen wurde beschlagnahmt.
Der Kassauer Weg zwischen Kassau und Sierhagen war während der polizeilichen und sachverständigen Maßnahmen gesperrt.
Die Ermittlungen zum tödlichen Vorfall dauern an und werden von der Polizeistation Schönwalde durchgeführt.
Dr. Jens Buscher - Sprecher Staatsanwaltschaft Lübeck
Philipp Jagelle - Sprecher Polizeidirektion Lübeck
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Jagelle - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2005
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
BPOL-FL: Cannabis in Unterhose und Satteltasche versteckt
Neumünster (ost)
Früh am heutigen Morgen um 00:30 Uhr überprüften Bundespolizisten am Bahnhof Neumünster einen Mann, der sein Fahrrad auf dem Bahnsteig schob.
Nach Feststellung seiner Identität wurde der 27-jährige Deutsche, der der Polizei bekannt ist, auf mitgeführte Betäubungsmittel untersucht. Dabei fanden die Bundespolizisten in der Unterhose einen versteckten Plastikbeutel.
Die Durchsuchung wurde auf der Bundespolizeistation fortgesetzt. Dort wurden zunächst 50 Gramm Cannabis in der Unterhose gefunden. In der Satteltasche des mitgeführten Fahrrads entdeckten die Beamten dann weitere Drogen.
Die Polizisten stellten mehr als 100 Gramm Cannabis sicher. (siehe Bild)
Der 27-Jährige muss mit einer Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen.
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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
Telefon: 0461 / 31 32 - 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: presse.flensburg@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste
POL-FL: AB 7/Oeversee - Illegales Kraftfahrzeugrennen auf der Autobahn, Polizei sucht Zeugen und Geschädigte
BAB 7/Oeversee (ost)
Am Sonntagnachmittag (23.08.26), gegen 16.46 Uhr, haben mehrere Autofahrer über den Polizeiruf gemeldet, dass auf der A7, Höhe Kilometer 15 (Oeversee) in südlicher Richtung ein Rennen stattfinden sollte. Die Fahrzeuge sollen mit Geschwindigkeiten von ca. 250 km/h teilweise über den Standstreifen fahren und zum Überholen den Hauptfahrstreifen nutzen. Es handelte sich um mindestens zwei BMW Geländewagen, einen BMW 3er und einen Audi mit roten Ziffern und auffälliger Tarnmusterlackierung in sandfarben/schwarz. Die Fahrzeuge sollen die Autobahn A7 an der Anschlussstelle Tarp verlassen haben. Eine sofortige Fahndung war erfolglos.
Anhand der Zeugenaussagen wurden folgende Fahrzeuge identifiziert, die beteiligt gewesen sein sollen:
1x BMW X5, dunkelgrau, fast schwarz
1x BMW X3, schwarz 1x Audi A 6 Avant, ca. 10 Jahre alt, in grobem Tarndruckmuster, sandfarben/schwarz, Kennzeichen rot umrandet, vermutlich bulgarisch 1x Audi Q5 dunkelgrau oder schwarz mit Flensburger Kennzeichen 1x Lamborghini in hell (beige) 1x Porsche 911er in schwarz 1x BMW 3er GT in grau
Der Verkehrsermittlungsdienst des PABR Nord hat die Untersuchungen zu diesem illegalen Autorennen aufgenommen und bittet weitere Zeugen und Geschädigte, sich unter der Rufnummer 04621-9452110 oder per E-Mail ed.schleswig.pabr@polizei.landsh.de zu melden. Vielen Dank!
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Sandra Otte
Telefon: 0461 / 484 2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de
LKA-SH: Wenn das schnelle Geld lockt: Anlagebetrug im Internet
Kiel (ost)
Online-Verbrechen: Eine gemeinsame Präventionskampagne des Landeskriminalamtes und des WEISSEN RINGS Schleswig-Holstein / Teil 4
Der Traum vom schnellen Geld durch eine scheinbar lukrative Geldanlage über Handelsplattformen im Internet scheint greifbar nahe zu sein. Die böse Überraschung folgt erst, wenn Anleger ihre vermeintlichen Gewinne einfordern: Das eingezahlte Geld ist weg - und mit ihm auch die betrügerischen Anlageberater. Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein warnt erneut eindringlich vor Cybertrading-Betrug, einer Form des Internetbetrugs, bei dem Kriminelle ihre "Kunden" mit professionell aussehenden Websites, sozialen Netzwerken wie WhatsApp, Online-Werbung oder persönlichen Kontakten locken, indem sie hohe Renditen versprechen. Was zunächst wie eine seriöse Investition aussieht, kann für Betroffene mit dem Verlust ihres gesamten Vermögens enden.
Nur im Jahr 2025 verzeichnete das LKA in Schleswig-Holstein Schäden von insgesamt mehr als 41 Millionen Euro im In- und Ausland im Zusammenhang mit Cybertrading-Betrug. Das entspricht einem Anstieg von rund 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Täter gehen dabei immer professioneller vor und setzen auch Künstliche Intelligenz ein, um potenzielle Anleger gezielt anzusprechen und zu immer höheren Einzahlungen zu bewegen. Darüber hinaus sind sie skrupellos und psychologisch geschult. "Das Leid der Geschädigten ist ihnen egal", sagt Volker Willert, Leiter des Dezernats für Wirtschafts-, Korruptions- und Umweltkriminalität im LKA und ehrenamtlicher Opferberater beim WEISSEN RING.
Wenn das Opfer anbeißt, nehmen die Täter -- getarnt als erfahrene Anlage- und Vermögensberater -- sofort Kontakt auf. Über eine Plattform, die von den Tätern betrieben wird, wird den Kunden eine positive Entwicklung ihrer Anlage vorgespielt. Tatsächlich erfolgt jedoch zu keiner Zeit eine Anlage des Geldes. "Neben ihren Vermögenswerten verlieren Opfer von Cybertrading-Betrug häufig auch das Vertrauen in ihre eigene Urteilskraft", weiß Volker Willert aus seinen Beratungsgesprächen beim WEISSEN RING. Die Spirale aus Scham und Verzweiflung drängt viele in eine gefühlte Ausweglosigkeit. "Da geraten Menschen in Extremsituationen: Sie wollten ursprünglich etwas Sinnvolles machen, vielleicht auch für die Familie, und am Ende ist alles verloren."
Der WEISSE RING bietet in solchen Fällen auch psychosoziale Unterstützung an. Menschlicher Beistand, Zeit und persönliche Betreuung spielen dabei eine große Rolle. "Wir haben verschiedene Möglichkeiten, um zu stabilisieren und den Betroffenen zu helfen, in ihr Leben zurückzufinden.", sagt Volker Willert. Dazu kann zum Beispiel die Vermittlung an Psychotherapeuten oder Rechtsanwälte gehören. Aber auch ganz praktische Hilfen wie Gutscheine für eine anwaltliche Erstberatung, Begleitung zur Polizei oder Überbrückung von akuten finanziellen Notlagen.
Prävention ist ein weiterer wichtiger Baustein der Beratung, denn Geschädigte von Betrugstaten wie Cybertrading-Betrug sind nach den Erfahrungen von Polizei und WEISSEM RING gefährdet, ein weiteres Mal Opfer zu werden. Ihre Datensätze sind bereits in den Händen von Kriminellen und durch den emotionalen Ausnahmezustand sind sie besonders empfänglich für Druck und Manipulation. So wurde eine Geschädigte im südlichen Schleswig-Holstein nicht nur Opfer von Cybertrading-Betrügern, sondern händigte später auch noch falschen Polizeibeamten Bargeld und Schmuck aus.
Reden hilft, sagt Volker Willert - auch gegen Betrug: "Wenn man ein komisches Gefühl hat, sollte man erst einmal mit jemandem sprechen und keine einsamen Entscheidungen treffen!" Darüber hinaus sei es wichtig, das Thema auch präventiv im Familien- oder Freundeskreis zu bewegen.
Falls Sie befürchten, Opfer geworden zu sein, erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei und ergreifen Sie Maßnahmen, um Ihre Konten zu schützen. Eine Checkliste "Cybertrading-Fraud" mit Notfallmaßnahmen gibt es unter:
https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/cybertrading-betrug/
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Landeskriminalamt Schleswig-Holstein
Carola Jeschke
Telefon: 0431/160-40130
E-Mail: Presse.Kiel.LKA@Polizei.LandSH.de
POL-KI: 260826.2 Giekau: Aggressiver Fahrgast greift Fahrgäste und Einsatzkräfte an - Zeugen gesucht
Giekau / Kreis Plön (ost)
Letzten Freitagabend zeigte ein Fahrgast in einem Linienbus äußerst aggressives Verhalten und griff körperlich andere Fahrgäste an. Andere Fahrgäste hielten den Angreifer fest, bis die Einsatzkräfte eintrafen. Später griff der Mann auch die Einsatzkräfte an und spuckte sie an. Die Polizeistation Preetz hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeuginnen und Zeugen.
Am Freitag, den 21. August 2026, gegen 21:45 Uhr erhielten Polizeikräfte den Auftrag, zur Straße Strezerberg in Giekau, Ortsteil Fresendorf, zu fahren, wo ein Linienbus (Linie 310) mit einem renitenten Fahrgast stehen sollte. Die Fahrgäste wurden gebeten, den Mann festzuhalten und auf die Polizei zu warten. Als die Beamten am Einsatzort ankamen, attackierte der 25-jährige Ukrainer die Beamten unerwartet, indem er in ihre Richtung spuckte und versuchte, sie zu schlagen und zu treten. Durch Ausweichen und den Einsatz von körperlicher Gewalt konnten die beiden 58-jährigen und 60-jährigen Beamten den Angriff zunächst stoppen.
Beim Herausführen des Mannes aus dem Bus leistete er weiterhin Widerstand und versuchte fortlaufend, die Beamten anzuspucken, zu treten und zu schlagen. Weitere Einsatzkräfte trafen ein, um den Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam Kiel zu bringen. Während der Fahrt zum Polizeigewahrsam setzte der Mann seinen Widerstand fort und bedrohte die Beamten, so dass er während der gesamten Fahrt von Einsatzkräften festgehalten werden musste. Bei einer Durchsuchung seiner mitgeführten Gegenstände fanden die Beamten ein einsatzbereites Messer mit feststellbarer Klinge, das sie sicherstellten.
Der 25-Jährige schien unter dem Einfluss von Drogen und Medikamenten zu stehen. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Anschließend wurde der Mann in eine Fachklinik gebracht.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann am ZOB in Kiel in den Bus der Linie 310 gestiegen war. Er soll im Bus Alkohol getrunken und mehrmals gegen die Sitzlehnen geschlagen haben. An einer Haltestelle soll er bei offener Tür aus dem Bus uriniert und gespuckt haben. Er soll mehrfach Streit mit anderen Fahrgästen gesucht haben. Mehrere Fahrgäste haben sich über sein Verhalten beim Busfahrer beschwert.
Vier Fahrgäste sollen den Mann festgehalten haben, bis die Polizei eintraf. Die Namen dieser Personen sind bisher nicht bekannt. Die Ermittler suchen daher nach diesen Personen als potenzielle Zeugen. Auch weitere Fahrgäste, die Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Preetz unter der Telefonnummer 04342-10770 in Verbindung zu setzen.
Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt und einsatzfähig. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet. Außerdem erwartet ihn ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Mitführens eines Messers.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-KI: 260726.1 Kiel: Festnahmen nach Betrugsmaschen durch falsche Bankmitarbeiter - Haftbefehle erlassen
Giekau / Kreis Plön (ost)
Gemeinsame Bekanntgabe von der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel
Nach verschiedenen Betrugsfällen im Bereich der Polizeidirektion Kiel wurden gestern zwei Verdächtige vorläufig festgenommen, nachdem die Ermittler des Betrugskommissariats der Bezirkskriminalinspektion Kiel intensive Untersuchungen durchgeführt hatten.
Die ausgedehnten Ermittlungen führten die Polizeikräfte gestern um 14 Uhr nach Husum, nachdem Hinweise auf eine erneute Tatbegehung erhalten worden waren. Die Täter, die sich als falsche Bankangestellte ausgaben, überredeten das 77-jährige Opfer dazu, ihre EC-Karte samt PIN herauszugeben. Zivilkräfte nahmen daraufhin einen 32-jährigen Türken und einen 18-jährigen Deutschen bei einem anschließenden Geldabhebung in Hattstedt im Kreis Nordfriesland vorläufig fest.
Daraufhin vollstreckten weitere Einsatzkräfte insgesamt sechs Durchsuchungsbeschlüsse gegen die beiden Festgenommenen sowie drei weitere identifizierte Verdächtige in Hamburg. Dabei sicherten die Polizeikräfte weiteres Beweismaterial.
Die Einsatzkräfte führten die beiden Festgenommenen gestern Nachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem Haftrichter am Amtsgericht Kiel vor. Der Haftrichter erließ Untersuchungshaftbefehle gegen beide. Der 32-Jährige wurde inhaftiert, während der Haftbefehl gegen den 18-Jährigen unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde.
Das Betrugskommissariat der Bezirkskriminalinspektion Kiel (K14) führt die weiteren Ermittlungen durch und prüft, ob die Täter für weitere Taten in Schleswig-Holstein und im restlichen Bundesgebiet verantwortlich sind. Alle Verdächtigen müssen sich in Strafverfahren wegen gewerbsmäßigen Betrugs verantworten.
Bereits Anfang Juli gab es ähnliche Vorfälle im Großraum Kiel. Die Täter gaben sich ebenfalls als Mitarbeiter einer Bank aus, holten unter einem Vorwand Bankkarten ab und hoben anschließend Geld von den Konten der Opfer ab.
Die Polizei betont erneut: Weder Polizeibeamte noch Bankmitarbeiter werden Sie jemals auffordern, Ihre Bankkarte herauszugeben oder Ihre PIN telefonisch oder persönlich preiszugeben. Falls Sie einen solchen Anruf erhalten, legen Sie sofort auf. Geben Sie niemals Ihre Bankkarte, PIN oder andere Zugangsdaten an Unbekannte weiter.
Wenn Sie vermuten, Opfer dieser Betrugsmasche geworden zu sein oder bereits Ihre Bankkarte übergeben haben, rufen Sie umgehend den polizeilichen Notruf 110 an. Nur wenn die Polizei frühzeitig informiert wird, können Fahndungsmaßnahmen eingeleitet und die Täter möglicherweise gefasst oder weitere Geldabhebungen verhindert werden.
Hier ist der Link zur Pressemitteilung Warnung vor falschen Bankmitarbeitern https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/6319353
Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-SE: 20260826.1 - Leezen: Eigentümer von aufgefundenem Schmuck gesucht
Leezen (Kreis SE) (ost)
Am 30. Juli 2026 hatten Polizeibeamte der Garbek Polizeistation in Leezen Kontakt mit einem 63-jährigen Mann. Während der Kontrolle und Durchsuchung des Mannes entdeckten die Beamten verschiedene Schmuckstücke und Einbruchswerkzeuge. Diese Gegenstände wurden beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach den Besitzern des Schmucks.
Nachdem Beamte der Garbek Polizeistation am 30. Juli einen 63-jährigen Mann in Leezen kontrollierten, sucht die Polizei nun nach potenziellen Opfern, denen Schmuck gestohlen wurde. Bei der Durchsuchung der Person und ihrer mitgeführten Gegenstände fanden die Beamten eine Geldbörse, ein Mobiltelefon, verschiedene Einbruchswerkzeuge und Schmuck. Während die Geldbörse und das Handy bereits anderen Straftaten zugeordnet werden konnten, fehlen immer noch Hinweise auf die Besitzer des aufgefundenen Schmucks.
Der Schmuck umfasst unter anderem Gold-, Edelstein- und Perlenketten, eine Armbanduhr, Armbänder, Anstecknadeln und Ehrenabzeichen. Trotz intensiver Ermittlungen konnten bisher keine Opfer für die Gegenstände gefunden werden. Es ist wahrscheinlich, dass der Schmuck aus Handtaschen-, Einschleich- und/oder Einbruchdiebstählen stammt und der 63-jährige sie auch durch überregionales Handeln erworben haben könnte.
Besitzer und Opfer, sowie Personen, die anhand der Fotos Hinweise auf die Eigentümer geben können, werden gebeten, sich beim zuständigen Sachgebiet 2 der Kriminalpolizeistelle in Bad Segeberg zu melden. Dort können die Gegenstände nach vorheriger Terminabsprache eingesehen und mit entsprechendem Eigentumsnachweis abgeholt werden. Hinweise werden telefonisch unter der Rufnummer 04551-8843110 oder per E-Mail an sg2.badsegeberg.kpst@polizei.landsh.de entgegengenommen.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 / 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de
POL-FL: Flensburg - Polizisten ziehen entkräfteten Schwimmer mithilfe eines E-Bootes aus dem Hafenbecken
Flensburg (ost)
Am Dienstagabend (25.08.26), gegen 20.20 Uhr, gingen bei der Kooperativen Leitstelle mehrere Notrufe ein: Ein angetrunkener Mann sei auf Höhe des Renate-Delfs-Platzes ins Hafenbecken gesprungen, in der Absicht dieses schwimmend zu durchqueren. Nachdem der 38-Jährige bereits ca. 200 m geschwommen war, schienen ihn seine Kräfte zu verlassen, weshalb die Zuschauenden die Polizei und die Feuerwehr alarmierten. Noch bevor die Berufsfeuerwehr eintraf und ihr Boot ins Wasser bringen konnte, "beschlagnahmte" eine zuerst vor Ort eingetroffene Streifenwagenbesatzung des 1. Polizeireviers kurzerhand ein vorbeifahrendes, mit zwei Touristen besetztes elektrisches Mietboot und zog kurz darauf den entkräfteten Schwimmer aus dem Wasser. Dieser wurde zurück an Land gebracht und dort zunächst an den Rettungsdienst und anschließend an seine Freunde übergeben, die ihn nach Hause begleiten wollten. Das Touristenpärchen samt Boot wurde mit Dank aus dem Einsatz entlassen.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Sandra Otte
Telefon: 0461 / 484 2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de
POL-HL: Lübeck/ Travemünde Angebot zur Fahrradcodierung bei der Polizeistation Travemünde
Lübeck (ost)
Interessierte haben die Möglichkeit, ihr Fahrrad, E-Bike, Kinderwagen oder Rollator bei der Polizei mit einem einheitlichen Code versehen zu lassen.
Die Aktion findet am Samstag, dem 29.08.2026, zwischen 09.00 und 12.00 Uhr bei der Polizeistation Travemünde statt.
Die Codierung wird von einem Spezialunternehmen durchgeführt und von der Polizei unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter www.fahrradcodierer.de.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Nicht nur Bewohner von Lübeck, sondern auch Interessierte aus der Umgebung sind herzlich willkommen.
Die Kosten für die Codierung betragen 18 Euro für ein Fahrrad, 28 Euro für ein E-Bike inklusive Akku und 10 Euro für einen Kinderwagen oder Rollator. Polizeibeamte stehen auch für Fragen zum Thema Diebstahlschutz zur Verfügung.
Selbst wenn ein Diebstahl trotz Codierung nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, wird die Tat für potenzielle Diebe weniger attraktiv. Gestohlene Fahrräder lassen sich schwerer verkaufen, da sie leichter identifiziert werden können.
Es wird grundsätzlich empfohlen, Fahrräder und E-Bikes an öffentlichen Orten immer ausreichend mit einem stabilen Schloss zu sichern. Dokumente wie Rechnungen mit der Rahmennummer sollten sorgfältig aufbewahrt werden, um den Besitz nachweisen zu können. Außerdem ist es ratsam, ein Foto des eigenen Fahrrads zu besitzen.
Weitere Informationen und Ratschläge finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de.
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Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Svenja Pries
Telefon: 49 (0) 451/131-2004
Fax: + 49 (0) 431/988-6-342901
E-Mail: Pressestelle.Luebeck.PD@polizei.landsh.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








