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Schleswig-Holstein: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 02.07.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 02.07.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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02.07.2026 – 14:09

POL-SE: 20260702.2: Norderstedt - Verlängerung der angeordneten Kontrollbereiche

Norderstedt (ost)

Die U-Bahnhöfe Norderstedt Mitte und Garstedt sowie die ZOBs und die angrenzenden Straßenzüge sind seit einigen Jahren Kontrollbereiche des Polizeireviers Norderstedt.

Nach einer gründlichen Prüfung der Kriminalitätslage und anhaltend hoher Kriminalitätsrate wurde die bestehende Anordnung nun bis zum 30.09.2026 verlängert.

Der Hintergrund für diese Anordnung ist die überdurchschnittlich hohe Kriminalität in diesen Bereichen im Vergleich zum Rest der Stadt.

Durch die Einrichtung und entsprechenden Kontrollmaßnahmen strebt das Polizeirevier Norderstedt kontinuierlich eine Verringerung der Straftaten sowie eine Steigerung des Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung an.

Die kürzlich eingerichtete BAO SuSi in der Polizeidirektion Bad Segeberg verfolgt ein ähnliches Ziel.

Die erneute Verlängerung der bestehenden Kontrollbereiche durch das Polizeirevier Norderstedt ist somit im Einklang mit der BAO SuSi und setzt den Fokus weiterhin auf die Steigerung des subjektiven Sicherheitsgefühls in Norderstedt.

Weitere Kontrollmaßnahmen sind bereits für die Bereiche in Norderstedt geplant.

Weitere Informationen zur Anordnung des Kontrollbereichs finden sich in der Pressemitteilung vom 04.07.2023 unter folgendem Link:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/5549928

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Niklas Stäß
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

02.07.2026 – 14:00

POL-NMS: 260702-2-pdnms-Verdacht des verbotenen Kraftfahrzeugrennens in Eckernförde- Polizei sucht Zeugen

Eckernförde (ost)

Am Dienstagabend ereignete sich in der Flensburger Straße in Eckernförde, Richtung Schleswig, ein möglicherweise verbotenes Autorennen zwischen zwei Autos. Die Polizei konnte eines der beteiligten Fahrzeuge anhalten und den Fahrer überprüfen. Es wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Autorennens eingeleitet.

Am 30.06.2026, gegen 21:30 Uhr, bemerkten Beamte des Polizeireviers Eckernförde während einer Streifenfahrt zwei Autos in der Flensburger Straße in Eckernförde, Richtung Schleswig. Es handelte sich um einen weißen und einen blauen VW up mit Firmenaufschriften.

Die Fahrzeuge fuhren zunächst nebeneinander und beschleunigten deutlich auf eine hohe Geschwindigkeit. Danach wechselten die beiden Autos mehrmals die Spur, ohne zu blinken, und fuhren sich gegenseitig wiederholt sehr nahe auf, was für die Beamten den Verdacht eines verbotenen Autorennens aufkommen ließ.

Die Beamten des Polizeireviers Eckernförde konnten den weißen VW up anhalten und den Fahrer überprüfen.

Der blaue VW up bog auf die B203 ab, Richtung Loose, und konnte nicht mehr gefunden werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen und Informanten. Wer hat den Vorfall beobachtet? Wer kann Informationen zum Fahrer des blauen VW up geben?

Bei relevanten Hinweisen wenden Sie sich bitte an die Polizei Eckernförde unter der Telefonnummer 04351 908-110

Lina Wuttke

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222

02.07.2026 – 13:23

BPOL-FL: Nächtlicher Schilderdieb erwischt

Harrislee (ost)

Am 02.07.2026 um etwa 00:15 Uhr bemerkte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Flensburg in der Gegend um die Straße "Pattburger Bogen" in Harrislee einen jungen Mann, der ein Halteverbotsschild bei sich hatte. Als die Polizisten den Jugendlichen ansprachen, warf er das Verkehrszeichen (Foto) in Richtung des Polizeiautos auf den Boden und flüchtete.

Ein Beamter der Bundespolizei nahm zu Fuß die Verfolgung auf und rannte hinterher. Nach einigen hundert Metern hatte er den flüchtigen Jugendlichen eingeholt und gestoppt.

Der 15-Jährige wurde daraufhin den Erziehungsberechtigten von den Polizisten übergeben. Anschließend wurde das Verkehrszeichen an seinen ursprünglichen Standort zurückgebracht.

Gegen den Jugendlichen wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet. Die Landespolizei führt die weiteren Ermittlungen durch.

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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Thomas Hippler
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
Telefon: 0461/ 3132 - 1011
Mobil: 0172/ 4011 278
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

02.07.2026 – 11:54

POL-HL: Lübeck/Schlutup Schüler durch unbekannten Tatverdächtigen verletzt

Lübeck (ost)

Am Mittwochmittag (01.07.2026) wurde ein Schüler in der Schlutuper Kirchstraße unerwartet von einem unbekannten Mann ins Gesicht geschlagen. Durch den Schlag erlitt der Jugendliche eine ernsthafte Verletzung. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen und sucht nach Zeugen.

Ein 15-jähriger Lübecker war am Mittwoch um 12.15 Uhr zu Fuß auf dem Weg zwischen der Kirche und der Straße "Hintern Höfen" im Rahmen des Schulunterrichts unterwegs, als ihm ein Mann mit einem stark schwankenden Gang entgegenkam. Als sie auf gleicher Höhe waren, holte der Mann mit seinem Arm aus und schlug überraschend dem Jugendlichen ins Gesicht. Der 15-Jährige konnte dem Schlag ausweichen und schlug den Angreifer seinerseits gegen den Oberkörper. Der Tatverdächtige fiel langsam zu Boden. Der Verletzte rannte zur Schule und berichtete im Sekretariat über den Vorfall. Die Polizei wurde sofort informiert.

Trotz intensiver Suche wurde keine verdächtige Person in der Nähe der Schlutuper Kirchstraße gefunden.

Der Schüler wurde verletzt und musste ärztlich behandelt werden.

Die Polizeistation Schlutup ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und sucht nach Informationen über den Tatverdächtigen. Er wurde als etwa 25-30 Jahre alt und ca. 185 cm groß beschrieben. Er soll braune Haare haben. Der Mann wirkte ungepflegt und alkoholisiert. Er trug ein graues T-Shirt und eine helle, lange Hose.

Hinweise nimmt die Polizei unter der 0451/131 7330 oder über schlutup.pst@polizei.landsh.de entgegen.

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Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Svenja Pries
Telefon: 49 (0) 451/131-2004
Fax: + 49 (0) 431/988-6-342901
E-Mail: Pressestelle.Luebeck.PD@polizei.landsh.de

02.07.2026 – 09:51

POL-NMS: 260702-1-PD NMS

Neumünster (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung

von der Staatsanwaltschaft Kiel und dem Polizeipräsidium Neumünster

Am Mittwochmorgen wurden in Rendsburg und Kiel mehrere Durchsuchungen im Zusammenhang mit dem Verdacht des organisierten Drogenhandels durchgeführt. Bei den Einsätzen wurden Cannabis, Kokain und Bargeld beschlagnahmt. Zwei Verdächtige wurden in Untersuchungshaft genommen.

Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Abteilung 5 des Kriminalkommissariats Neumünster durchsuchten die Einsatzkräfte am Morgen des 1. Juli 2026 neun Wohnungen in Rendsburg und eine Wohnung in Kiel. Insgesamt wurden dabei eine erhebliche Menge Cannabis und Kokain sowie Bargeld im vierstelligen Bereich sichergestellt.

Zuvor waren monatelange verdeckte Ermittlungen gegen insgesamt zehn Verdächtige wegen des Verdachts des organisierten Drogenhandels durchgeführt worden. In einer Wohnung wurde ein 22-jähriger syrischer Verdächtiger festgenommen, gegen den das Amtsgericht Kiel auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel bereits zuvor einen Haftbefehl wegen des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge erlassen hatte. Nach seiner Vorführung bei einem Haftrichter am Amtsgericht Kiel wurde er inhaftiert.

Zusätzlich wurde ein weiterer 22-jähriger Syrer vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel erließ das Amtsgericht Kiel noch am selben Tag einen Haftbefehl gegen ihn wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Auch er wurde inhaftiert.

Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel Constanze Becker, Polizeidirektion Neumünster

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222

02.07.2026 – 09:46

POL-HL: HL-Kücknitz12-Jähriger bei Verkehrsunfall in Kücknitz schwer verletzt

Lübeck (ost)

Ein Kind im Alter von 12 Jahren wurde bei einem Verkehrsunfall in Lübeck Kücknitz am Dienstagabend (30.06.2026) schwer verletzt. Nach den bisherigen Informationen war der Junge mit seinem Fahrrad unterwegs, als er mit einem Auto kollidierte, das rückwärts aus einer Grundstückseinfahrt fuhr. Die Polizei in Lübeck Kücknitz hat mit den Ermittlungen begonnen.

Der Unfall ereignete sich um 19:30 Uhr in der Friedrich-Ewers-Straße. Als die Polizei eintraf, lag der 12-jährige Junge auf der Straße, und mehrere Personen kümmerten sich bereits um ihn. Die Rettungskräfte übernahmen dann die Versorgung.

Nach den aktuellen Untersuchungen fuhr der junge Ostholsteiner mit seinem Mountainbike die Friedrich-Ewers-Straße in Richtung Moritz-Neumark-Straße. Als er eine Grundstückseinfahrt passierte, stieß er mit einem plötzlich rückwärts fahrenden Renault zusammen. Dabei zerbrach die Heckscheibe des Renault, und der Junge stürzte auf die Straße. Der 58-jährige Fahrer (deutsche Staatsangehörigkeit) des Renault gab an, dass er den 12-Jährigen trotz vorheriger sorgfältiger Beobachtung nicht gesehen hatte.

Der Junge wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt und wurde von den Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Am Renault entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr. Die Polizei in Lübeck Kücknitz führt die weiteren Untersuchungen durch.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

02.07.2026 – 09:32

FW-SE: Feuer im Dachbereich einer Industriehalle

Wahlstedt (ost)

Am Mittwoch, dem 01. Juli 2026, wurde um 14:29 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Wahlstedt zu einem Einsatz in ein Industriegebäude in der Willy-Pelz-Straße gerufen, mit dem Einsatzstichwort "FEU BMA" (Feuer, Meldung über eine Brandmeldeanlage).

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war das Gebäude evakuiert und die Mitarbeiter bestätigten dem Einsatzleiter eine Rauchentwicklung im Dachbereich der Industriehalle. Aufgrund dieser Information und weiterer Erkundungen wurde das Einsatzstichwort auf "FEU G" (Feuer, größer als Standard) erhöht und die Freiwillige Feuerwehr Fahrenkrug alarmiert. Auch die Freiwillige Feuerwehr Wahlstedt wurde erneut alarmiert.

Es wurde ein Schwelbrand unter einer Blechkonstruktion im Dachbereich festgestellt, der sich ausbreitete. Zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei handgeführten Strahlrohren gingen sofort zur Brandbekämpfung vor. Die Herausforderung bestand darin, dass das Feuer in der Mitte einer großen Industriehalle war, wodurch das benötigte Material wie Schläuche und Sägen weit transportiert werden musste.

Aufgrund der Anzahl der benötigten Atemschutzgeräteträger wurde das Einsatzstichwort auf "FEU 2" (Feuer, 2 Löschzüge) erhöht und die Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg zur Einsatzstelle gerufen.

Die Brandbekämpfung lief parallel. Mehrere Nebellöschsysteme wurden in das Blechdach eingebaut und eine Riegelstellung errichtet. Dadurch konnte eine schnelle Ausbreitung des Brandes verhindert werden.

Mit mehreren Rettungssägen wurde ca. 45m³ Blechverkleidung des Daches aufgeschnitten, Dämmmaterial entfernt und Glutnester gelöscht.

Um 16:37 Uhr wurde der Rettungsleitstelle "Feuer aus" gemeldet. Es folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten auf dem Dach und Belüftungsmaßnahmen in der Halle.

Zwei Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht. Es war kein Transport ins Krankenhaus erforderlich. Insgesamt waren acht Trupps unter Atemschutz im Einsatz.

Der Einsatz endete um 17:46 Uhr.

Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben, die vor Ort mit den Ermittlungen begann.

Die Feuerwehr war mit etwa 65 Einsatzkräften vor Ort.

Zur Brandursache und Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Eingesetzte Kräfte:

Freiwillige Feuerwehr Wahlstedt Freiwillige Feuerwehr Fahrenkrug Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Pressesprecher, stv. Kreiswehrführer Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein: zwei Rettungswagen Polizei Segeberg und Pinneberg

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Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Pressesprecher
Christoph Rüter
E-Mail: c.rueter@kfv-segeberg.de

Kreisfeuerwehrverband Segeberg
- Pressestelle -
Hamburger Strasse 117
23795 Bad Segeberg
Telefon: 04551/95-68-39
E-Mail: presse@kfv-segeberg.de
www.kfv-segeberg.org

02.07.2026 – 09:30

LKA-SH: Das LKA beim IT Recruiting Day: Spannende Karrierechancen "to go"

Kiel (ost)

Am kommenden Samstag, dem 4. Juli 2026, wird das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein (LKA) am ersten IT Recruiting Day der Landespolizei teilnehmen. Zwischen 10 und 15 Uhr haben Interessierte die Gelegenheit, in den Räumlichkeiten des Innenministeriums am Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel, mit IT-Experten des LKA in Kontakt zu treten und Informationen über Karrieremöglichkeiten im Bereich der digitalen Einsatz- und Ermittlungsunterstützung zu erhalten. Möglicherweise können Bewerberinnen und Bewerber sogar ihren Traumjob finden und noch am selben Tag eine Zusage erhalten.

Das Ziel dieser innovativen Nachwuchswerbung ist es, freie IT-Stellen schnell und unkompliziert zu besetzen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Interessierte können einfach vorbeikommen, ihre Bewerbungen abgeben und direkt an Vorstellungsgesprächen teilnehmen. Auch diejenigen, die nur schnuppern und sich informieren möchten, sind herzlich willkommen. Fachvorträge und Informationsstände bieten die Möglichkeit zum Austausch über die Rolle der IT im polizeilichen Berufsalltag.

Von Cybercrime über Staatsschutz bis hin zu digitalen Spuren: Der IT Recruiting Day bietet die Möglichkeit, das LKA kennenzulernen, mehr über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im IT-Bereich zu erfahren und den ersten Schritt in eine spannende berufliche Zukunft zu machen!

Das LKA bietet konkret acht Stellen für das duale Studium Informationstechnologie an, das in sieben Semestern in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Kiel zum international anerkannten Bachelor of Science führt. Studierende erhalten ein festes Gehalt von 1550 Euro, die Übernahme der Semestergebühren bei sehr guten Leistungen und vielseitige Praxiserfahrungen im LKA. Hier ist die Stellenausschreibung zu finden:

https://www.schleswig-holstein.de/SiteGlobals/Functions/Interamt/Stellenausschreibung?nn=ebe2246a-646f-4141-b555-f6ae0f797588&id=interamt_1456525

Weitere acht Stellen sind für Cyberanalystinnen und -analysten vorgesehen. Diese unterstützen direkt die Einsatz- und Ermittlungsarbeit mit ihrer IT-Kompetenz und entwickeln innovative Softwarelösungen zur Kriminalitätsbekämpfung. Sie werden in der Abteilung für Organisierte Kriminalität sowie im Staatsschutz des LKA eingesetzt. Hier ist die Stellenausschreibung zu finden:

https://www.schleswig-holstein.de/SiteGlobals/Functions/Interamt/Stellenausschreibung?nn=ebe2246a-646f-4141-b555-f6ae0f797588&id=interamt_1455238

Weitere Informationen zum IT Recruiting Day und zu den offenen Stellen sind online verfügbar unter: www.schleswig-holstein.de/polizei-recruiting

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Landeskriminalamt Schleswig-Holstein
Carola Jeschke
Telefon: 0431/160-40130
E-Mail: Presse.Kiel.LKA@Polizei.LandSH.de

02.07.2026 – 09:22

POL-SE: 20260702.1: Rellingen - Unbekannter Täter bricht in Einfamilienhaus ein - Zeugen gesucht

Rellingen (ost)

Am Mittwoch (01.07.2026) ereignete sich ein Einbruch in der Kellerstraße. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Nach den bisherigen Informationen fand die Tat zwischen 06:50 Uhr und 15:30 Uhr statt.

Der Einbrecher drang gewaltsam durch ein Fenster in das Einfamilienhaus ein und durchsuchte anschließend Schränke und Schubladen. Es ist noch unklar, ob Wertgegenstände gestohlen wurden.

Bislang gibt es keine Hinweise auf den Täter.

Die Kriminalinspektion Pinneberg führt die Untersuchungen zu dem Einbruch durch und bittet um Informationen zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Nähe des Tatorts.

Hinweise zur Tat oder dem Täter können unter der Telefonnummer 04101 202-0 oder schriftlich per E-Mail an SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de gemeldet werden.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Niklas Stäß
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

02.07.2026 – 08:56

POL-RZ: Nach tätlichen Angriffen erheblich verletzt und monatelang krankKiel: Zuwendung für zwei verletzte Polizeibeamte

Ratzeburg (ost)

Übergabe am 7. Juli 2026 bei der Polizeidirektion Ratzeburg

Der Vorsitzende des Hilfs- und Unterstützungsfonds Andreas Breitner, Minister a.D., wird am Dienstag, 7. Juli 2026, um 11.30 Uhr, bei der Polizeidirektion 23919 Ratzeburg, Seestraße 12-14 den Polizeibeamten Sergej C. und Michael v. L. Zuwendungen für Kur- und Betreuungsmaßnahmen übergeben.

Sergej C. ist Angehöriger der Polizeistation Bargteheide. Am Abend des 14. März 2025 wurden der Beamte und ein Kollege zur Begleitung einer mutmaßlich psychisch kranken Person in einem KTW eingesetzt. Während des Transportes soll der Patient versucht haben, auf der Autobahn zu flüchten. Die Beamten wiederum hätten versucht, ihn daran zu hindern. Die Person soll sich in einem Ausnahmezustand befunden haben und sei nicht mehr steuerbar gewesen. Der Patient habe sich gegen die Beamten gewehrt und den Kollegen ins Gesicht geschlagen. Es sei eine heftige körperliche Rangelei entstanden, in deren Verlauf der Patient zu Boden gebracht werden sollte. Schließlich soll der Tatverdächtige mit seinem Ellenbogen so stark in das Schultergelenk von POM C. gestoßen haben, dass dieser unverzüglich ein Muskelversagen des linken Arms erlitt und starke Schmerzen verspürte. Nachdem der Tatverdächtige schließlich überwältigt und fixiert werden konnte, wurde für den Beamten C. ein Krankenwagen angefordert und er für eine weitere Behandlung ins Krankenhaus nach Hamburg verbracht. Der heute 32- Jährige erlitt einen Abriss des linken Brustmuskels. Eine derartige Verletzung wird als äußerst schmerzhaft beschrieben. Anschließend war er über fünf Monate dienst- bzw. teildienstunfähig. Vom Hilfs- und Unterstützungsfonds erhält er nun einen 12- tätigen Aufenthalt in Oberbayern.

Michael v.L. ist Diensthundeführer bei der Diensthundestaffel in Lübeck. Am 13. September 2025 erhielt er den Auftrag, Kollegen der Polizeistation Bad Schwartau bei Auseinandersetzungen in einer Kneipe zu unterstützen. Eine stark alkoholisierte Person soll sich dort den Beamten gegenüber sehr aggressiv und renitent gezeigt haben. Es gelang, diese Person zu fixieren, um ihn in den Polizeigewahrsam zu verbringen. Doch er habe sich im Fahrzeug sehr aggressiv gebärdet, soll gestoßen , getreten, gespuckt, und sich aufgebäumt, sowie fortwährend geflucht und die Beamten beleidigt haben. Bei der Auseinandersetzung im Polizeifahrzeug wurde v. L. an der rechten Hand verletzt. Nach Einsatzende entdeckte er eine bläuliche Verfärbung an der rechten Mittelhand. Daraufhin suchte der heute 37-jährige v. L. eine Klinik auf. An der rechten Hand wurde eine Fraktur diagnostiziert. Eine Operation wurde notwendig. Der Beamte v.L. war mehr als vier Monate dienstunfähig. Er hat noch immer eine Fehlstellung seines rechten kleinen Fingers, die möglicherweise bleiben wird. Vom Hilfs- und Unterstützungsfonds erhält er nun für sich und seinen Sohn einen 11-tägigen Aufenthalt im CenterParc Allgäu.

Der Hilfs- und Unterstützungsfonds für Polizeibeschäftigte und deren Familien in Not e.V. ist eine gemeinnützige Einrichtung, die es sich seit dem Jahre 2001 zur Aufgabe gemacht hat, im Dienst schwer verletzten oder gar getöteten Polizeibeamten bzw. deren Angehörigen und Familien in ihrer schwierigen Situation mit einer Zuwendung, die den speziellen Verhältnissen angemessen ist, unter die Arme zu greifen. Wie in den Jahren zuvor ist festzustellen, dass der polizeiliche Alltag - Präsenzstreifen, Familienstreitigkeiten, Verkehrskontrollen, Durchsuchungen oder Festnahmen in Schleswig-Holstein - immer wieder Gefahren birgt: 1.180 Taten wurden im Jahr 2019 registriert, 2025 waren es 1.480 - allein im Bereich der PD Lübeck wurden 307 registriert, im Bereich der PD Ratzeburg 146. Das bedeutet, dass es durchschnittlich jeden Tag in Schleswig-Holstein mehr als vier Übergriffe gegeben hat. An 591 Tagen waren Polizistinnen und Polizisten im vergangenen Jahr als Folge von Gewalteinwirkungen dienstunfähig.

Der Hilfsfonds arbeitet rein ehrenamtlich; Vorstandsmitglieder sind neben dem Vorsitzenden Breitner, Minister a.D. Dr. Bernd Buchholz, Landrat Ingo Sander, Oliver Malchow, früherer Leitender Polizeidirektor und Karl-Hermann Rehr, Landesgeschäftsführer der GdP Schleswig-Holstein a.D.

Der Hilfsfonds verfügt über Spenden von Bürgerinnen und Bürgern, die sich der Arbeit der Polizei verpflichtet fühlen, sowie über Gelder von Gerichten und Staatsanwaltschaften, welche aus verhängten Bußgeldern und Geldstrafen stammen.

Seit Bestehen hat dieser Fonds in über 380 Fällen bei Polizeibeamtinnen und - beamten Unterstützung durch Zuwendungen geleistet. Dabei wurden über 400.000 EUR ausgekehrt. Vorsitzender Andreas Breitner: "Wir sind uns im Klaren, dass unsere Unterstützung weder eine Verarbeitung des Erlebten noch eine Wiedergutmachung darstellt, sie ist aber ein wichtiges Zeichen gesellschaftlicher Solidarität."

Die Kontoverbindung des Hilfs- und Unterstützungsfonds lautet: PSD Bank Nord eG IBAN: DE26 2009 0900 3395 0146 00 BIC: GENODEF1P08

Achtung Presse: Die Übergabe findet am Dienstag, 7. Juli 2026 um 11.30 Uhr bei der Polizeidirektion 23919 Ratzeburg, Seestraße 12-14 , Raum 1.48 statt. Dankbar wären wir für eine kurze Anmeldung unter 0173-2095139

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Ansprechpartner: Karl-Hermann Rehr - Telefon: 0173-2095139
Hilfs- und Unterstützungsfonds für Polizeibeschäftigte und deren
Familien in Not e.V.
c/o Gewerkschaft der Polizei, Landesbezirk Schleswig-Holstein
Max-Giese-Straße 22, 24116 Kiel
www. hupf-sh.de / hupf-sh@gmx.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24