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Schleswig-Holstein: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 04.10.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 04.10.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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04.10.2026 – 09:09

FW-RD: Kellerbrand in Rendsburg - Mehrere Menschen aus Mehrfamilienhaus gerettet

Rendsburg (ost)

Rendsburg (Kreis Rendsburg-Eckernförde), 04.10.2026, 06:05 Uhr | Einsatzstichwort: FEU G 00 Y - Brand größer Standard, Menschenleben in Gefahr

Früh am Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr Rendsburg um 06:05 Uhr zu einem gemeldeten Feuer im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Schleswiger Chaussee gerufen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Situation, wodurch sofort umfangreiche Maßnahmen zur Rettung von Menschenleben und zur Brandbekämpfung eingeleitet wurden.

Verschiedene Bewohner waren aufgrund des Rauchs auf ihre Balkone geflüchtet und mussten von der Feuerwehr mit tragbaren Leitern und der Drehleiter gerettet werden. Danach wurden sie zur medizinischen Untersuchung dem Rettungsdienst übergeben.

Ein Patient wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Eine weitere Person wurde vor Ort aus gesundheitlichen Gründen vom Rettungsdienst untersucht, musste aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden.

Aufgrund der unklaren Anzahl von Betroffenen und des möglichen Bedarfs an medizinischer Versorgung wurde die Alarmstufe des Rettungsdienstes auf R5 erhöht. Dadurch wurden zusätzliche Rettungskräfte zur Einsatzstelle geschickt.

Die Brandbekämpfung war für die Atemschutztrupps anfangs schwierig. Der betroffene Kellerbereich war nur begrenzt zugänglich, was das Vorrücken zum Brandherd erschwerte, wie der erste Angriffstrupp berichtete.

Gegen 07:30 Uhr begannen die Einsatzkräfte mit den Nachlöscharbeiten. Aufgrund des starken Rauchs im Keller waren auch mehrere Eingänge und Treppenhäuser verraucht. Durch gezieltes Lüften mit Überdrucklüftern wurde der Rauch abgeführt und die Treppenhäuser schnell rauchfrei gemacht.

Alle Wohnungen wurden von der Feuerwehr überprüft und der gesamte Wohnblock vorsorglich evakuiert.

Das DRK Rendsburg richtete eine Betreuungs- und Sammelstelle in der Mehrzweckhalle Mastbrook für die betroffenen Bewohner ein. Dort werden sie vom Deutschen Roten Kreuz betreut.

Aufgrund des Brandes wurden auch elektrische Leitungen im betroffenen Gebäude beschädigt. In Absprache mit dem Energieversorger wurde die Stromversorgung aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.

Dies führte zu einem Stromausfall in mehreren umliegenden Straßenbereichen. Gemeinsam mit dem Energieversorger wird mit Hochdruck an einer Lösung zur Wiederherstellung der Stromversorgung gearbeitet.

Während der umfangreichen Einsatzmaßnahmen musste die Schleswiger Chaussee im Bereich der Einsatzstelle vollständig für den Verkehr gesperrt werden.

Die Feuerwehrmaßnahmen dauern zum Zeitpunkt dieser Mitteilung noch an. Der Abschluss des Feuerwehreinsatzes wird voraussichtlich gegen 09:30 Uhr erwartet.

Einsatzkräfte: Feuerwehr Rendsburg, Energieversorger, Ordnungsamt, Rettungsdienst, DRK-Bereitschaft, LNA, OrgL, Polizei, Kripo und Kreispressewart

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Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde
Daniel Passig
Mobil: 0171 60 17 609
E-Mail: passig@kfv-rdeck.de

04.10.2026 – 02:00

FW-PI: Klein Offenseth-Sparrieshoop: Feuer in einer Garage greift auf zweite Garage über - zwei Häuser gehalten

Pinneberg (ost)

In Klein Offenseth-Sparrieshoop brach ein Feuer in einer Garage aus und griff auf eine zweite Garage über - zwei Häuser wurden gerettet

Am Samstag, den 3. Oktober 2026, um 20.15 Uhr +++ Einsatzort: Klein Offenseth-Sparrieshoop, Hermann-Löns-Weg +++ Einsatz: FEU G (Feuer größer Standard)

In Klein Offenseth-Sparrieshoop stellte die enge Bebauung die Freiwilligen Feuerwehren Klein Offenseth-Sparrieshoop, Elmshorn und Bokholt-Hanredder am Samstagabend (3. Oktober) bei der Bekämpfung eines brennenden Garagenbrandes vor große Herausforderungen. Der Einsatz der über 70 Einsatzkräfte dauerte vier Stunden. Die FF Klein Offenseth-Sparrieshoop wurde um 20.15 Uhr zum Hermann-Löns-Weg gerufen, wo eine Garage in Flammen stand. Aufgrund weiterer Notrufe und der Meldung, dass das Feuer auf eine direkt angebaute Doppelgarage übergegriffen hatte, erhöhte die Leitstelle West während der Anfahrt der ersten Kräfte das Stichwort auf FEU G (Feuer größer Standard) und alarmierte die FF Elmshorn mit Löschfahrzeug und Drehleiter. Später kamen auch die FF Bokholt-Hanredder mit zusätzlichen Atemschutzgeräteträgern hinzu und ein freigewordenes Löschfahrzeug aus Elmshorn wurde ebenfalls alarmiert. Der Wehrführer und Einsatzleiter Gerd Schlüter ordnete einen Löschangriff von drei Seiten an: mit drei handgeführten Strahlrohren auf die Garage am Hermann-Löns-Weg von der Auffahrt und rückwärtig über den Garten, sowie über die Straße Zur Heide auf die Doppelgarage. Die Elmshorner Drehleiter wurde eingesetzt, um das angrenzende Einfamilienhaus zu schützen. Einige Dachpfannen wurden entfernt, um sicherzustellen, dass sich das Feuer nicht ausgebreitet hatte. In der Doppelgarage wurde die Deckenverkleidung unter Atemschutz geöffnet, um alle Brandnester zu finden. Die Garage am Hermann-Löns-Weg konnte nicht gerettet werden. Sie brannte vollständig aus und musste teilweise abgerissen werden, um die Flammen zu ersticken. Dank des Einsatzes der Feuerwehr wurde das angrenzende Einfamilienhaus auf dem Grundstück nicht beschädigt. Die ersten auswärtigen Einsatzkräfte konnten um 22.30 Uhr abrücken. Für die FF Klein Offenseth-Sparrieshoop endete der anspruchsvolle Einsatz gegen Mitternacht nach fast vier Stunden. Zur Brandursache und Schadenshöhe konnten seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Kripo führt die Ermittlungen durch.

Einsatzkräfte

FF Klein Offenseth-Sparrieshoop: 30 Einsatzkräfte mit 5 Fahrzeugen FF Elmshorn: 25 Einsatzkräfte mit 7 Fahrzeugen FF Bokholt-Hanredder: 18 Einsatzkräfte mit 2 Fahrzeugen KFV Pinneberg: 2 Einsatzkräfte mit 2 Fahrzeugen RKiSH: 1 RTW in Bereitstellung Polizei und Kripo Energieversorger

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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Kreispressewart
Michael Bunk
Telefon: 04120 8254 700
E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org
https://www.kfv-pinneberg.de/

04.10.2026 – 01:56

FW-PI: Hasloh: Komplizierte Löscharbeiten in Mehrfamilienhaus

Pinneberg (ost)

Hasloh: Schwierige Löscharbeiten in einem Mehrfamilienhaus

Datum: Samstag, 3. Oktober 2026, 17.40 Uhr +++ Ort des Einsatzes: Hasloh, Am Barkenkamp +++ Einsatz: FEU 2 (Feuer, zwei Löschzüge)

Hasloh - Ein Brand in einer Wohnung führte am Samstag (3. Oktober) zu einem umfangreichen Feuerwehreinsatz in Hasloh. Bei dem Feuer in einem Mehrfamilienhaus wurde eine Person leicht verletzt und vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Etwa 100 Einsatzkräfte waren über mehrere Stunden mit den Löscharbeiten und dem Aufräumen beschäftigt. Der erste Alarm ging um 17.40 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr Hasloh mit dem Stichwort FEU (Feuer Standard) ein. Vor Ort stellte der stellvertretende Wehrführer und Einsatzleiter Markus Ketelsen eine starke Rauchentwicklung aus einem Gebäudekomplex von zwei miteinander verbundenen Einfamilienhäusern mit insgesamt vier Wohnungen fest. Kräfte der FF Quickborn, die wegen eines anderen Einsatzes noch auf Funk waren, zogen ebenfalls mit in die Straße Am Barkenkamp. Die Bewohner hatten die Wohnungen bereits verlassen. Eine Person wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz drangen über die drei Eingänge in das Gebäude vor, hatten jedoch aufgrund der komplizierten Aufteilung Schwierigkeiten, den Brandherd zu lokalisieren. Der Rauch hatte sich über baulich bedingte Öffnungen und Hohlräume nahezu im gesamten Gebäude ausgebreitet. Von außen wurden über die Drehleiter einige Dachpfannen entfernt, da auch dort Rauch austrat. Aufgrund des Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern wurde das Stichwort schließlich auf FEU 2 erhöht. Dadurch wurde auch die Atemschutznotfallstaffel der FF Bilsen alarmiert. Zusätzlich wurde aufgrund der zunehmenden Rauchentwicklung über das Modulare Warnsystem MOWAS die Warnapp Nina aktiviert und die Bevölkerung in Hasloh aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Einsatzkräfte öffneten mehrere Zwischendecken und Mauern auf der Suche nach dem Feuer. Als der Brand schließlich lokalisiert wurde, konnte er schnell gelöscht werden. Um 20.20 Uhr wurde "Feuer aus" gemeldet. Die Aufräumarbeiten dauerten eine weitere Stunde an. Da zunächst von einer längeren Einsatzdauer ausgegangen wurde, wurde die FF Tangstedt zur Gebietsabdeckung nach Quickborn alarmiert. Sie musste jedoch nicht eingreifen. Die Verpflegung der Einsatzkräfte wurde von der Logistikeinheit des THW Barmstedt sichergestellt. Der Schlauchwagen des Kreisfeuerwehrverbands Pinneberg brachte Atemluftflaschen und Schläuche nach Hasloh. Angaben zur Brandursache und Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr nicht gemacht werden. Die Kripo führt die Ermittlungen durch.

Einsatzkräfte

FF Hasloh: 35 mit 5 Fahrzeugen FF Quickborn: 40 mit 10 Fahrzeugen FF Bilsen: 5 mit 1 Fahrzeug FF Tangstedt: Gebietsabdeckung KFV Pinneberg: 2 mit 2 Fahrzeugen THW Barmstedt: 10 mit 3 Fahrzeugen RKiSH: 4 mit 2 RTW Energieversorger Polizei und Kripo Einsatzleiter: Markus Ketelsen, stellv. Wehrführer FF Hasloh

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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Kreispressewart
Michael Bunk
Telefon: 04120 8254 700
E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org
https://www.kfv-pinneberg.de/

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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