Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 18.06.2026
Schleswig-Holstein: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 18.06.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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FW Neumünster: Garagenbrand in Neumünster-Wittorf
Neumünster (ost)
Am Donnerstag, dem 18.06.26, erhielt die Berufsfeuerwehr Neumünster kurz vor 14 Uhr einen Einsatzbefehl für die Altonaer Straße. Verschiedene Anrufer meldeten eine starke Rauchentwicklung in der Nähe einer Autowaschanlage. An der Einsatzstelle stand eine Doppelgarage mit Satteldach und ein angrenzender Carport in Flammen. Aufgrund des starken Rauchs wurden die umliegenden Bewohner über ein Warnsystem aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen. Die Brandbekämpfung erfolgte von außen unter Verwendung von Atemschutzgeräten und mehreren Wasserrohren. Ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Wohnhaus konnte verhindert werden. Glücklicherweise wurde niemand bei dem Einsatz verletzt. Beteiligt waren die Berufsfeuerwehr Neumünster und die Freiwillige Feuerwehr Wittorf. Insgesamt waren etwa 25 Einsatzkräfte vor Ort. Die Dauer des Einsatzes betrug ungefähr zwei Stunden.
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Frank Wolter
Feuerwehr Neumünster
Lagedienst / B-Dienst
Telefon: 04321 - 942 6988
E-Mail: presse-berufsfeuerwehr@neumuenster.de
POL-NMS: 260618-1-pdnms Vermisste weibliche Person in RendsburgJevenstedt
Rendsburg (ost)
Seit gestern Abend, dem 17.06.2026, zu einer unbekannten Uhrzeit, wird die 68-jährige Angelika K. aus dem Pflegeheim Neue Heimat in Rendsburg vermisst. Frau K. leidet an Demenz und ist desorientiert, jedoch ist sie noch gut zu Fuß. Es ist möglich, dass sie sich in der Gegend von Jevenstedt aufhält. Frau K. wird auf ca. 70 Jahre geschätzt, sie ist 160 cm groß, trägt ein blaues Oberteil / Jacke und eine dunkle Jeans.
Derzeit wird die vermisste Frau K. von der Feuerwehr mit Drohnen, der Polizei und Suchhunden gesucht.
Wer Hinweise zum Aufenthaltsort von Frau K. geben kann, wird gebeten, sich unter der Nummer 110 bei der Polizei zu melden.
Mit freundlichen Grüßen
Sönke Petersen
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
POL-RZ: Person bei Brand in Groß Grönau tot aufgefunden
Ratzeburg (ost)
18.06.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 17.06.2026 - Groß Grönau
Am Mittwochmorgen ereignete sich in Groß Grönau ein Brand in einem Wohnhaus, bei dem Rettungskräfte eine tote Person entdeckten.
Am 17.06.2026 um 05:50 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert, da es in der St. Hubertus-Straße in Groß Grönau aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus gekommen sein soll. Während der Löscharbeiten fanden die Einsatzkräfte in der betroffenen Wohnung eine tote Person. Es ist noch nicht endgültig geklärt, ob es sich bei dem Verstorbenen um den Bewohner der Wohnung handelt. Die Polizei hat den Leichnam und den Brandort beschlagnahmt. Die anderen Bewohner konnten das Gebäude unverletzt verlassen und wurden aufgrund der vorübergehenden Unbewohnbarkeit des Hauses anderweitig untergebracht.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache und ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-KI: 260618.4 Kiel: Haftbefehl nach räuberischer Erpressung
Kiel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel
Am Freitag, dem 05. Juni 26, ereignete sich im Stadtteil Gaarden eine räuberische Erpressung. Ein Haftbefehl wurde gegen den Verdächtigen erlassen, jedoch nach seiner Festnahme unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.
Der Vorfall fand am Freitag gegen 05:30 Uhr in der Medusastraße statt. Berichten zufolge wurde das spätere Opfer an seiner Wohnadresse von einem Mann aufgesucht und unter Gewaltandrohung gezwungen, seine EC-Karte herauszugeben. Der Täter flüchtete daraufhin vom Tatort und hob kurze Zeit später an einem Geldautomaten einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag ab.
Intensive Ermittlungen des Kommissariats 13 der Bezirkskriminalinspektion führten zur Identifizierung des Verdächtigen. Ein Untersuchungshaftbefehl wurde gegen den 35-jährigen Iraker aufgrund des dringenden Verdachts der räuberischen Erpressung erlassen.
Gestern wurde der Verdächtige vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel dem Amtsgericht Kiel vorgeführt. Der bestehende Haftbefehl wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt und der Mann wurde freigelassen.
Die Staatsanwaltschaft Kiel und das Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel führen die weiteren Untersuchungen durch und prüfen, ob der Verdächtige für weitere ähnliche Taten verantwortlich sein könnte.
Hanna Borgwardt / Staatsanwaltschaft Kiel Mathias Stöwer / Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-SE: 20260618.2 - Kaltenkirchen - Gemeinschaftlich begangene gefährliche Körperverletzung vor Backwarengeschäft - Zeugen gesucht
Kaltenkirchen (ost)
Letzten Donnerstag (11.06.2026) ereignete sich vor einer Bäckerei in der Holstenstraße in Kaltenkirchen eine gefährliche Körperverletzung. Drei Personen griffen den alleinigen Geschädigten gewaltsam an. Aufgrund seiner Verletzungen musste er ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, insbesondere nach einem Herrn, der versuchte, die Personen voneinander zu trennen.
Um 10:10 Uhr verließ der 24-jährige Geschädigte die Bäckerei, als er von drei unbekannten Männern angegriffen wurde. Während des Streits fiel der Geschädigte zu Boden und wurde dort weiter geschlagen und unter anderem ins Gesicht getreten. Der Geschädigte wurde dabei erheblich verletzt.
Die Täter waren drei Männer im Alter von etwa 30-35 Jahren. Sie hatten Vollbärte, kurze dunkle Haare und waren athletisch gebaut. Alle trugen dunkle Oberteile. Zwei von ihnen trugen Jogginghosen, während einer eine Jeans trug. Eine der Jogginghosen war auffällig rot.
Ein unbekannter Zeuge versuchte, die Personen zu trennen.
Es handelte sich um einen etwa 40-45 Jahre alten Mann. Er trug eine schwarze Weste mit Kapuze, ein hellblaues Hemd, dunkle Hosen und eine Armbanduhr.
Die Ermittlungen zu der gefährlichen Körperverletzung werden vom Polizeirevier Kaltenkirchen durchgeführt. Hinweise zu den Tätern oder dem Tathergang werden gesucht.
Insbesondere wird der Zeuge, der die Personen trennen wollte, gebeten, sich mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen.
Hinweise zur Tat werden unter der Rufnummer 04191 / 3088-0 entgegengenommen.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Niklas Stäß
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: niklas.staess@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260618.3 Meldorf: Betrunkenen und unter Drogen stehenden Autofahrer aus dem Verkehr gezogen
Meldorf (ost)
Polizeibeamte in Meldorf führten am 17.06.2026 um 17:07 Uhr in der Rosenstraße eine Kontrolle an einem Auto durch, das zuvor im Ortsgebiet mit überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen war. Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Fahrer Alkohol im Atem hatte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,46 Promille beim Autofahrer. Es gab auch Hinweise darauf, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf mehrere verbotene Substanzen. Daraufhin ordneten die Polizisten eine Blutentnahme des 42-Jährigen an. Der Betroffene wird sich wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss in einem Verfahren verantworten müssen.
Jochen Zimmermann
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-SE: 20260618.1 - Kölln-Reisiek - Schrauben an Schaukelgerüst gelöst - Zeugen gesucht
Kölln-Reisiek (ost)
Am Freitag, den 12.06.2026, wurde an der Grundschule Kölln-Reisiek ein Schulfest abgehalten. Währenddessen nutzte ein Schüler eine Schaukel, die an einem Gerüst befestigt war. Während des Schaukelns löste sich der obere Balken und fiel herunter. Das Kind blieb unverletzt. Es wird vermutet, dass an dem Tragbolzen manipuliert wurde. Die Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.
Die genaue Ursache für das Loslösen des Balkens wird derzeit von der Kriminalpolizei in Elmshorn untersucht. Nach der Inspektion durch einen TÜV-Prüfer gehen die Ermittler davon aus, dass jemand absichtlich die Muttern an einem der Tragbolzen gelöst haben könnte. Bereits Mitte Mai gab es einen ähnlichen Vorfall an einer anderen Schaukel am selben Gerüst, bei dem sich die Kette löste. Auch hier wird von einer Manipulation ausgegangen.
Des Weiteren wurde bekannt, dass im Februar dieses Jahres Schrauben an einem Zaun der Schule gelockert wurden. Offenbar brach der Schraubenkopf, als der oder die Täter ihr Vorhaben abbrachen. Ob es Zusammenhänge zwischen den drei Vorfällen gibt, wird ebenfalls von der Kriminalpolizei untersucht, die wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und der versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt.
Das Gerüst ist derzeit gesperrt und umzäunt. Die genauen Hintergründe der Taten sind noch unklar. Daher hoffen die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung. Personen, die zwischen Februar und Juni 2026 verdächtige Beobachtungen rund um die Schule gemacht haben oder Informationen zum möglichen Tathergang haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Elmshorn in Verbindung zu setzen.
Die Ermittler sind unter der Telefonnummer 04121 - 8030 erreichbar.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 ? 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de
POL-HL: Lübeck - St. Lorenz Nord15-Jähriger wird nach diversen Straftaten innerhalb eines Tages durch die Polizei festgenommen
Lübeck (ost)
+++ Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck +++
Am Montag, dem 15.06.2026, ereigneten sich im Stadtteil St. Lorenz Nord verschiedene Straftaten, die hauptsächlich von einem 15-Jährigen mit Beteiligung anderer Kinder und Jugendlicher begangen worden sein sollen. Es besteht der Verdacht, dass sie in einen Firmenkomplex eingebrochen sind und anschließend Diebstähle begangen haben. Außerdem soll der 15-Jährige einen PKW gestohlen haben, mit dem er verunfallt und dann geflohen sein soll. Beamte der Polizeiautobahn- und Bezirksreviere Scharbeutz konnten den 15-Jährigen vorläufig festnehmen. Aufgrund einer anderen vorherigen Tat befindet er sich jetzt in Untersuchungshaft.
Am Montagmorgen begaben sich Polizeibeamte des 2. Polizeireviers zu einem Gebäudekomplex in der Schwartauer Allee, nachdem ein Firmeninhaber den Einbruch in zwei Objekte festgestellt hatte. Bei dem Gebäudekomplex handelt es sich um ein gewerbliches Objekt mit mehreren ansässigen Unternehmen. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass zwei gläserne Türen mit Pflastersteinen eingeschlagen worden waren. Im Inneren des Gebäudes war die Tür zu einer Kampfsportschule mit einer Gehwegplatte erheblich beschädigt worden.
In der Kampfsportschule stellten die Beamten durchsuchte und durchwühlte Büroräume fest. Außerdem war ein erheblicher Teil der Inneneinrichtung in allen Räumen offensichtlich mutwillig beschädigt worden, darunter auch die vor Ort gelagerten Kampfsportausrüstungen (Schwerter und ähnliche Gegenstände). Die Verdächtigen stehen im Verdacht, eine Geldkassette mit Bargeld, Getränkeflaschen und drei Kampfschwertern gestohlen zu haben.
Anhand von Videoaufzeichnungen konnten die Polizeibeamten fünf Personen identifizieren, die Steine aufhoben und zum Gebäude gingen. Vier Personen im Alter von 11 bis 15 Jahren konnten identifiziert werden. Einer von ihnen ist ein 15-jähriger deutscher Staatsbürger.
Aufgrund umfangreicher Spuren übernahm die Kriminalpolizei die Spurensicherung. Dabei wurden zwei der gestohlenen Kampfschwerter in der Nähe gefunden. Nachfolgende Durchsuchungen der Räumlichkeiten der Kinder und verdächtigen Jugendlichen führten nicht zur Auffindung weiterer gestohlener Gegenstände.
Um 12:10 Uhr wurden erneut Polizeibeamte des 2. Polizeireviers zu einem Tierfachgeschäft in der Straße "Bei der Lohmühle" geschickt, da dort ein Auto gestohlen worden sein soll. Die betroffene Mitarbeiterin stellte zur Mittagszeit fest, dass ihr blauer Opel Corsa nicht mehr auf dem Parkplatz stand. Außerdem fehlte ihr Autoschlüssel, der sich zuvor in ihrer Jackentasche im Aufenthaltsraum befunden hatte. Eine weitere Mitarbeiterin meldete den Diebstahl ihrer Geldbörse aus dem Aufenthaltsraum. Die Mitarbeiter konnten Angaben zur Beschreibung zweier Jugendlicher machen, die sich zuvor im Bereich des Aufenthaltsraums aufgehalten haben sollen.
Während der Anzeigenaufnahme im Tierfachhandel erhielten die Polizeibeamten über Funk die Benachrichtigung, dass es soeben zu einem Verkehrsunfall mit einem blauen Opel Corsa in der Brolingstraße Kreuzung Geverdestraße gekommen sein soll. Der Fahrer sei jetzt auf der Flucht.
Der flüchtende Fahrer soll der 15-jährige Tatverdächtige des vorherigen Einbruchs und Diebstahls gewesen sein. Er wurde im Rahmen der Fahndung von der Polizei aufgegriffen. Bei der Durchsuchung der Person fanden die Polizeibeamten ein einsatzbereites Klappmesser und ein Reizstoffsprühgerät. Außerdem stand der 15-Jährige mutmaßlich unter Drogeneinfluss und besaß keine gültige Fahrerlaubnis.
Bei dem verunfallten Fahrzeug handelte es sich um den zuvor gestohlenen blauen Opel Corsa der Mitarbeiterin des Tierfachhandels. Dieser kollidierte in der Brolingstraße mit einem rechts geparkten Audi und dann mit der Fahrzeugfront mit einem links gelegenen Kiosk. Dabei wurden die Holzfassade des Kiosks und die Fahrzeugfront des Opels erheblich beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf eine fünfstellige Summe geschätzt.
Der Jugendliche wurde vorläufig festgenommen und in Gewahrsam genommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde er am nächsten Tag der zuständigen Jugendrichterin des Amtsgerichts Lübeck vorgeführt. Diese erließ aufgrund eines anderen Einbruchdiebstahls, der von der Staatsanwaltschaft bereits am 11.06.2026 beim Amtsgericht Lübeck angeklagt wurde, einen Haftbefehl. Angesichts der neuen Vorwürfe hat das Gericht nun den Haftgrund der Wiederholungsgefahr angenommen.
Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 15 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck geführt. Der 15-Jährige muss sich bezüglich der Vorfälle vom 15.06.2026 wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls, der Sachbeschädigung, des Diebstahls mit Waffen, der Gefährdung des Straßenverkehrs, des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.
Dr. Jens Buscher - Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Lea Haubrich - Pressesprecherin Polizeidirektion Lübeck
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Polizeidirektion Lübeck
Polizeidirektion Lübeck Pressestelle
Lea Haubrich - Pressesprecherin
Telefon: 0451-131-2015
Fax: 0451-131-2019
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-KI: 260618.3 Kiel: Personenkontrolle im Schützenpark - mehrere Strafanzeigen eingeleitet
Kiel (ost)
Gestern überprüften Beamte mehrere Personen im Schützenpark. Es wurden verschiedene Strafanzeigen erstellt.
Im Rahmen einer speziellen Organisationsstruktur zur Bekämpfung von Drogen- und Beschaffungskriminalität kontrollierten Polizeibeamte des 3. Polizeireviers Kiel zusammen mit Einsatzkräften der Bezirkskriminalinspektion Kiel und des Kommunalen Ordnungsdienstes der Landeshauptstadt Kiel gestern zwischen 10:00 und 13:15 Uhr 38 Personen im Bereich des Schützenparks.
Während der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte bei einem 54-jährigen Deutschen und einem 31-jährigen Iraker Betäubungsmittel fest. Alle Betäubungsmittel wurden von der Polizei sichergestellt und Strafanzeigen erstellt.
Bei einem 27-jährigen Deutschen und einem 33-jährigen Deutschen entdeckten die Beamten verschreibungspflichtige Medikamente und gefälschte Rezepte. Anzeigen wurden gemäß dem Arzneimittelgesetz sowie wegen Urkundenfälschung und Betrugs erstellt.
Ein 27-jähriger Deutscher führte ein Einhandmesser bei sich. Die Einsatzkräfte fanden auch ein Schwert und einen Teleskopschlagstock, die vor Ort keiner Person zugeordnet werden konnten. Alle Gegenstände wurden von den Einsatzkräften sichergestellt und Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstellt.
Bei einem 44-jährigen Russen und einer 33-jährigen Deutschen stellten die Einsatzkräfte gestohlene Waren fest, die entsprechenden Diebstählen zugeordnet werden konnten. Auch hier wurden entsprechende Strafanzeigen erstellt.
Bei der Überprüfung einer Person stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Haftbefehl gegen sie vorlag. Der 52-jährige Deutsche wurde den Justizvollzugsanstalten übergeben.
Um 13:15 Uhr beendeten die Einsatzkräfte die Personenkontrolle. Nach Abschluss der Maßnahmen überprüften das Grünflächenamt und der Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel die Flächen des Schützenparks. Die Polizeidirektion Kiel wird auch in Zukunft ähnliche Kontrollen zur Bekämpfung von Drogen- und Beschaffungskriminalität durchführen.
Niklas Frederik Möller, Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-KI: 260618.2 Kiel: Tatverdächtiger wegen schwerer räuberischer Erpressung festgenommen - Folgemeldung zu 260616.1
Kiel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel
Am 16.06.2026 kurz vor 03:00 Uhr ereignete sich in der Gutenbergstraße in Kiel ein schwerer Raubüberfall auf eine Tankstelle. Unter Vorhalt eines Messers erbeutete der Täter einen hohen dreistelligen Bargeldbetrag. Siehe auch: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/6295324
Schon am Dienstag, den 16.06.2026, gegen 21:00 Uhr wurde ein Mann von Polizeikräften festgenommen, der dringend verdächtigt wird, am selben Tag einen Tankstellenmitarbeiter unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe von Bargeld gezwungen zu haben. Gestern wurde der Mann nach seiner Vorführung in Untersuchungshaft genommen.
Die intensiven Untersuchungen des zuständigen Kommissariats 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel führten zur Identifizierung des 23-jährigen Deutschen. Die Einsatzkräfte der Bezirkskriminalinspektion Kiel konnten den Verdächtigen am Dienstag um 21:00 Uhr in der Nähe seines Wohnsitzes vorläufig festnehmen. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen wurden Beweismittel gefunden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel erließ das Amtsgericht Kiel am nächsten Tag einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der schweren räuberischen Erpressung. Nach seiner Vorführung vor dem Amtsgericht Kiel wurde der Mann inhaftiert.
Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel
Niklas Frederik Möller, Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260618.2 Heide: Betrunkenen Autofahrer gestoppt
Heide (ost)
Während einer Verkehrskontrolle überprüften Polizeibeamte des Polizeireviers Heide am 17.06.2026 um 20:27 Uhr in der Bürgermeister-Blaas-Straße ein Fahrzeug der Marke Seat. Dieses war den Beamten zuvor bereits durch sein schnelles Fahren im Stadtgebiet aufgefallen. Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Fahrer Alkohol im Atem hatte. Ein Atemalkoholtest bei dem 36-jährigen Heider ergab einen Wert von 1,20 Promille. Daraufhin ordneten die Polizisten eine Blutentnahme bei dem Fahrer an und zogen seinen Führerschein ein. Der Beschuldigte wird sich wegen Trunkenheit am Steuer in einem Verfahren verantworten müssen.
Jochen Zimmermann
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-RZ: Dachstuhl eines Wohnhauses gerät in Brand
Ratzeburg (ost)
18.06.2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 17.06.2026 - Siebenbäumen
Ein Feuer brach in einem Einfamilienhaus aus, das zu einem Dachstuhlbrand führte. Es gab keine Verletzten.
Um 12.45 Uhr bemerkte ein Bewohner Rauch im Dachstuhl und alarmierte sofort die Feuerwehr.
Im Laufe der Zeit breitete sich das Feuer vom Dachstuhl auf das gesamte Obergeschoss aus.
Alle Bewohner des Hauses blieben unverletzt.
Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 20 Uhr an.
Der Brandort wurde abgeriegelt und die Brandursachenermittlungen werden von der Kriminalpolizei in Ratzeburg durchgeführt.
Zum entstandenen Sachschaden können derzeit keine Angaben gemacht werden.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-RZ: Öffentlichkeitsfahndung: Polizei sucht mit Bildmaterial nach Tatverdächtigem für Brandvorfälle in Hoisdorf
Ratzeburg (ost)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg
17.06.2026 | Kreis Stormarn | 20.04.2026 - 04.05.2026 - Hoisdorf
Schon am 20.04.2026, gegen 02.00 Uhr, ereignete sich vor einem Wohnhaus im Oetjendorfer Kirchenweg in Hoisdorf eine Explosion. Laut aktuellen Ermittlungen soll eine unbekannte Person einen Sprengsatz vor dem Haus platziert und gezündet haben. Es entstand weder Sachschaden noch wurden Personen verletzt.
Nur 14 Tage später, am 04.05.2026 gegen 02.30 Uhr, soll es in unmittelbarer Nähe des ersten mutmaßlichen Tatortes zu einem Autobrand im Oetjendorfer Kirchenweg gekommen sein. Vor der Entdeckung des Brandes am Fahrzeug soll es laut bisherigen Informationen einen Knall gegeben haben. Der Nissan Juke geriet daraufhin im Bereich des Motors in Brand.
Die ermittelnden Kriminalbeamten schließen nicht aus, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt. Weitere Details zu dem Sprengsatz und der möglichen Brandstiftung am Fahrzeug können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht werden.
Nachdem alle polizeilichen Ermittlungsansätze ausgeschöpft wurden, erfolgt nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft und auf Beschluss des Amtsgerichts Lübeck die Veröffentlichung einer Videosequenz des unbekannten Tatverdächtigen sowie eines Fotos eines Fahrzeugs, das möglicherweise mit der ersten gemeldeten Tat in Verbindung steht. Das Bild- und Videomaterial ist unter https://t1p.de/5fxsweeinsehbar.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion, des versuchten schweren Brandstiftung und des Verdachts der Brandstiftung eingeleitet und bittet nun um Zeugenhinweise. Personen, die Informationen zum Tathergang oder zum unbekannten Täter haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04102/809-0 oder per E-Mail unter Ahrensburg.KPSt@polizei.landsh.de bei den Ermittlern zu melden.
Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Sandra Kilian, Pressesprecher der Polizeidirektion Ratzeburg
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-RZ: Cabrio-Fahrerin durch Wasserbombe verletztPolizei sucht Zeugen
Ratzeburg (ost)
17.06.2026 | Bezirk Stormarn | 13.06.2026 - Ahrensburg
Am Samstagnachmittag soll eine unbekannte Person eine Autofahrerin in Ahrensburg mit einer sogenannten "Wasserbombe" beworfen haben. Die Frau wurde dabei verletzt. Zeugen werden gesucht.
Am 13.06.2026 gegen 17:00 Uhr soll eine 78-jährige Fahrerin eines Cabrios aus dem Bezirk Stormarn in der Straße Am Aalfang in Richtung Bahnhof Ahrensburg-Ost mit offenem Verdeck unterwegs gewesen sein. Plötzlich soll sie von einem mit Wasser gefüllten Luftballon, einer "Wasserbombe", am Kopf getroffen worden sein. Es besteht die Möglichkeit, dass der oder die Täter möglicherweise eine Art Schleuder benutzt haben könnten. Die Frau erlitt eine schwere Augenverletzung und musste ärztlich behandelt werden. Der oder die Täter konnten bisher nicht identifiziert werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer hat zu der genannten Zeit in der Nähe Verdächtiges beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei Ahrensburg telefonisch unter 04102/8090 sowie per E-Mail über ahrensburg.pr@polizei.landsh.de entgegen.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-FL: Flensburg - Verkehrsunfallflucht im Parkhaus der Galerie, Polizei sucht Zeugin
Flensburg (ost)
Am Dienstagmittag (16.06.26) um 13.05 Uhr ereignete sich im Parkhaus der Flensburg Galerie ein Verkehrsunfall. Ein dänischer silberner Hyundai soll laut bisherigen Untersuchungen einen weißen Mercedes mit Rendsburger Kennzeichen gestreift haben. Die Unfallbeteiligten sind bekannt, jedoch soll eine unbekannte Zeugin den Vorfall beobachtet und die Geschädigte auf den Verursacher hingewiesen haben. Leider hatte sich die Zeugin bereits vor dem Eintreffen der Polizei vom Unfallort entfernt, sodass ihre Personalien nicht festgehalten werden konnten. Die Zeugin wird wie folgt beschrieben: - etwa 25-35 Jahre alt - rote Haare
Der Verkehrsermittlungsdienst des 1. Polizeireviers in Flensburg hat die Untersuchungen zu diesem Verkehrsunfall übernommen und bittet die Zeugin, sich unter der Rufnummer 0461-4840 oder per E-Mail an: ved.flensburg.1pr@polizei.landsh.de zu melden. Vielen Dank!
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Sandra Otte
Telefon: 0461 / 484 2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de
POL-FL: Schleswig: Sachbeschädigung am Parteibüro von Bündnis 90/Die Grünen und mehreren PKW
Schleswig (ost)
Am Montag, dem 15.06.2026, ereignete sich gegen 13:30 Uhr eine Sachbeschädigung an einer Nebeneingangstür des Parteibüros von Bündnis 90/Die Grünen am Kornmarkt in Schleswig.
Ein Zeuge berichtete von einem lauten Geräusch, das er gehört hatte. Anschließend entdeckte er die beschädigte und geöffnete Seitentür. Nach den aktuellen Ermittlungen gehen die Beamten davon aus, dass die Tür getreten wurde, aber das Gebäude nicht betreten wurde.
Kurz nach dem Vorfall am Kornmarkt kam es zu mehreren Sachbeschädigungen an Fahrzeugen in der Schubystraße. An drei Autos wurden die Seitenspiegel abgetreten. Bei der Nahbereichsfahndung zu diesen Vorfällen wurde ein 24-jähriger deutscher Verdächtiger festgenommen.
Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe der Taten gehen die Beamten der Kriminalpolizei Schleswig derzeit von einem Zusammenhang der Taten aus. Nach den aktuellen Ermittlungen wird kein politischer Hintergrund vermutet.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Katharina Petersen
Telefon: 0461 / 484 2009
E-Mail: pressestelle.flensburg.pd@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260618.1 Brunsbüttel: Geldbörse während Einkauf entwendet
Brunsbüttel (ost)
Am 17.06.2026, zwischen 09:45 Uhr und 10:20 Uhr, machte die 64-jährige Geschädigte ihre Einkäufe in einem Supermarkt in der Max-Planck-Straße in Brunsbüttel. Als sie an der Kasse war, stellte die Kundin fest, dass ihre Geldbörse mit persönlichen Ausweisdokumenten, EC-Karten und einer beträchtlichen Menge Bargeld fehlte. Die Polizei bittet daher darum, besonders aufmerksam beim Einkaufen im Supermarkt zu sein und Wertsachen nicht unbeaufsichtigt und gut gesichert mitzuführen.
Jochen Zimmermann
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-KI: 260618.1 Kiel: Sicher durch die Kieler Woche 2026 - Klare Kante gegen Klinge
Kiel (ost)
Vom 20.-28. Juni 2026 wird die Kieler Woche 2026 stattfinden. Auch in diesem Jahr werden erneut zahlreiche regionale, überregionale und internationale Gäste in Kiel erwartet.
Das Sommerfest startet inoffiziell bereits morgen und somit einen Tag vor der offiziellen Eröffnung am Samstag. Die Polizei ist gut vorbereitet und setzt auf ein bewährtes Einsatzkonzept, das auf Basis der Erfahrungen der vergangenen Jahre weiter optimiert wurde.
Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Kiel hat sich die Polizeidirektion Kiel intensiv auf die Großveranstaltung vorbereitet. Das Ziel ist es, typische Veranstaltungsgefahren frühzeitig zu erkennen, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten konsequent zu verfolgen und allen Besuchern einen sicheren und friedlichen Aufenthalt zu ermöglichen. Dazu gehört jedoch auch das verantwortungsvolle Verhalten jedes Einzelnen.
Die Kieler Woche steht seit vielen Jahren für Offenheit, Begegnungen und maritime Lebensfreude. Menschen verschiedenster Herkunft feiern hier gemeinsam friedlich eines der größten Sommerfeste Europas. Damit die Erinnerungen an diese Tage von Segelschiffen, Musik, dem Duft der Förde und fröhlichen Begegnungen geprägt bleiben, leisten die Einsatzkräfte der Polizei gemeinsam mit vielen weiteren Partnern ihren Beitrag für ein sicheres und unbeschwertes Fest.
Ein besonderes Augenmerk liegt erneut auf der Bekämpfung von Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum, insbesondere auf Straftaten unter Verwendung von Messern und anderen Waffen. Derartige Delikte bergen ein erhebliches Gefährdungspotenzial und beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung nachhaltig.
Die Polizeidirektion Kiel weist daher ausdrücklich darauf hin, dass das Mitführen von Waffen auf den Veranstaltungsflächen gemäß § 42 Waffengesetz verboten ist. Hierunter fallen neben Schusswaffen auch Hieb- und Stoßwaffen sowie Messer. Verstöße können Straftaten darstellen und werden konsequent verfolgt. Die Polizei wird entsprechende Kontrollen durchführen.
Sicherheits- und Einsatzkonzept
Die Polizei hat die Landeshauptstadt Kiel bei der Erstellung ihres Sicherheitskonzepts beraten und ein umfangreiches Einsatzkonzept entwickelt. An einzelnen neuralgischen Punkten wird es zu Straßensperrungen und weiteren verkehrsregelnden Maßnahmen kommen.
Zur Minimierung der Gefahr von Überfahrtaten hat die Stadt Kiel verschiedene Sperrsysteme eingerichtet. Gleichzeitig bleiben wichtige Flucht- und Rettungswege jederzeit frei.
Die bereits bekannte Einbahnstraßenregelung an der Kiellinie zwischen Ostseekai und Reventlouschleife wird täglich ab 17 Uhr und an den Wochenenden ab 12 Uhr eingerichtet. Abhängig vom Besucheraufkommen können die Maßnahmen lageangepasst erweitert oder verändert werden.
Ansprechbarkeit und Präsenz
Die Polizei wird auf den Veranstaltungsflächen mit zwei mobilen Wachen sowie zahlreichen Fußstreifen präsent und ansprechbar sein. Die mobilen Wachen befinden sich am Hauptbahnhof und am Bootshafen und sind täglich ab 16 Uhr bis Veranstaltungsende besetzt. An der Kiellinie befindet sich beim Wasserschutzpolizeirevier eine weitere Anlaufstelle. Sofern die Einsatzlage es erfordert, werden die mobilen Wachen auch früher besetzt.
Darüber hinaus ist die Polizei selbstverständlich rund um die Uhr über den Notruf 110 erreichbar. Der reguläre Dienstbetrieb der Polizeireviere und Polizeistationen bleibt während der Kieler Woche uneingeschränkt gewährleistet.
Die Einsatzkräfte der Polizeidirektion Kiel werden durch Kollegen aus der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung unterstützt. Neben deutlich erkennbaren uniformierten Streifen sind auch zivile Einsatzkräfte auf den Veranstaltungsflächen unterwegs. Darüber hinaus werden verstärkte Personen- und Taschenkontrollen durchgeführt, teilweise gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst. Ziel ist es, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und Verstöße konsequent zu ahnden.
Alle Veranstaltungsflächen sind für die Dauer der Kieler Woche Kontrollbereiche. Durch diese temporäre Einstufung als Kontrollbereich sind unsere Einsatzkräfte zu anlasslunabhängigen Kontrollen von Personen und deren mitgeführten Sachen befugt.
In Ergänzung zu den bereits bestehenden Kontrollorten, Waffen- und Messerverbotszonen sowie den bestehenden Führungsverboten von Waffen und Messern im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPV) gem. der Landesverordnung SH (ÖPNV) und Waffengesetz (ÖPFV) hat die Bundespolizei für die jeweiligen Wochenenden der Kieler Woche zusätzlich eine Allgemeinverfügung (AGV) zum Mitführverbot von gefährlichen Gegenständen für den Bahnhof Kiel erlassen. Diese entfaltet jeweils freitags von 16:00 Uhr bis sonntags 06:00 Uhr ihre Wirkung. Gefährliche Gegenstände sind Gegenstände, die nicht als Waffe konstruiert sind, aber bei der konkreten Verwendung geeignet sind, erhebliche Verletzungen hervorzurufen, wie z.B. Scheren, Schraubendreher, Kampfsportgeräte, Reizstoffe u.v.m. Zuwiderhandlungen können mit einem Zwangsgeld von bis 25.00 EUR belegt werden. Siehe hierzu auch Pressemitteilung der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt vom 15.06.2026, 15:03 Uhr.
Jugendschutzstreifen
Auch in diesem Jahr führen die Polizeidirektion Kiel und die Landeshauptstadt Kiel gemeinsam Jugendschutzstreifen durch. Dabei stehen insbesondere der Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie die Einhaltung jugendschutzrechtlicher Bestimmungen im Fokus.
Videoübertragung und Besucherlenkung
Zur Beobachtung und Bewertung der Lage auf einzelnen Veranstaltungsflächen hat die Stadt Kiel eine Videoübertragung eingerichtet.
Die Live-Bilder ermöglichen einen schnellen Überblick über das Veranstaltungsgeschehen. Insbesondere können Besucherströme frühzeitig erkannt und gezielt gelenkt werden. Gleichzeitig unterstützt die Videoübertragung dabei, potenzielle Gefahrenlagen rechtzeitig zu erkennen und Einsatz- sowie Rettungskräfte bedarfsgerecht zu koordinieren.
Verkehrskontrollen
Im Umfeld der Veranstaltungsflächen werden Einsatzkräfte verstärkt Verkehrskontrollen durchführen. Diese richten sich insbesondere auch an Nutzerinnen und Nutzer von E-Scootern sowie Fahrrädern.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Führen von Fahrzeugen unter dem Einfluss von Alkohol, Betäubungsmitteln oder anderen berauschenden Mitteln. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass bereits ab einem Alkoholwert von 0,3 Promille strafrechtliche Konsequenzen drohen können, wenn zusätzlich Fahrfehler oder alkoholbedingte Ausfallerscheinungen festgestellt werden.
Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen betont die Polizeidirektion Kiel, dass die Kieler Woche eine sichere Veranstaltung ist. Auch für viele Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte gehört die Kieler Woche längst zum Sommer in Schleswig-Holstein. Während einige ihren Dienst auf den Veranstaltungsflächen verrichten, besuchen viele Kolleginnen und Kollegen das Fest später selbst mit ihren Familien und Freunden. Gerade deshalb ist es unser gemeinsames Ziel, dass alle Besucher die Kieler Woche so erleben können, wie sie sein soll: friedlich, fröhlich und sicher.
Die Kolleginnen und Kollegen der Polizeidirektion Kiel freuen sich auf das zehntägige Sommerfest und wünschen allen Besuchern eine friedliche Kieler Woche 2026 mit unvergesslichen Momenten, maritimen Erlebnissen und fröhlichen Begegnungen.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
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POL-RZ: Polizei sucht Zeugen nach Einbruch in Großhansdorf
Ratzeburg (ost)
Früher am Donnerstagmorgen wurde angeblich in Großhandorf in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Es wird nach Zeugen gesucht.
Am 18.06.2026 um etwa 02:00 Uhr soll eine unbekannte Person gewaltsam in ein Haus in der 3. Achtertwiete-Straße in Großhansdorf eingedrungen sein und dann die Räume durchsucht haben. Die Bewohnerin soll ihn dabei überrascht haben und er soll unerkannt zu Fuß geflohen sein. Die Polizei konnte den flüchtigen Verdächtigen trotz einer sofortigen Suche im Nahbereich nicht finden oder identifizieren. Es ist derzeit nicht möglich, Angaben zur Höhe des Sach- und möglichen Diebstahlschadens zu machen.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise von Zeugen. Wer hat möglicherweise verdächtige Aktivitäten in der Nähe zur genannten Zeit beobachtet? Die Polizei Ahrensburg ist telefonisch unter 04102/8090 oder per E-Mail unter ahrensburg.kpst@polizei.landsh.de erreichbar.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








