Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 19.07.2024
Schleswig-Holstein: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 19.07.2024

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
POL-HL: Lübeck - St. JürgenEhrlicher Finder gibt Geldbörse mit 1.200 Euro bei der Polizei ab
Lübeck (ost)
Am Freitagmorgen (19.07.2024) brachte ein 65-jähriger Mann eine Geldbörse mit über 1.200 Euro Bargeld als Inhalt zum 4. Polizeirevier in Lübeck. Der Lübecker hatte die Geldbörse kurz zuvor in einem Einkaufswagen eines Supermarktes in der Kronsforder Allee gefunden. Kurz darauf wurde die Besitzerin des Geldes identifiziert und konnte den hohen Geldbetrag glücklich entgegennehmen.
Um 10 Uhr tauchte der mutige Lübecker mit einer Geldbörse beim 4. Polizeirevier in der Possehlstraße auf, um diese mit Bargeld und Ausweisdokumenten als Fundsache abzugeben. Die Polizeibeamten zählten und sicherten das gefundene Bargeld in seiner Anwesenheit. Es handelte sich um etwas mehr als 1.200 EUR in bar. Der 65-jährige Rentner verzichtete auf den ihm zustehenden Finderlohn.
Später gelang es, die Besitzerin telefonisch zu kontaktieren, sodass sie eine Stunde später ihre verloren geglaubten Sachen wieder abholen konnte.
Ein herzliches Dankeschön geht an den ehrlichen Finder!
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Jagelle - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2004
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-SE: Bad Bramstedt/Lentföhrden - Entwichener Strafgefangener nach kurzer Flucht gefasst und zurück im Vollzug
Bad Segeberg (ost)
Am gestrigen Donnerstag (18.07.2024) ist ein jugendlicher Gefangener während eines genehmigten und begleiteten Besuchs bei seiner erkrankten Mutter entkommen. Der 20-jährige Häftling nutzte die Gelegenheit in einer Klinik in Bad Bramstedt zur Flucht. Die genauen Umstände des Vorfalls sind derzeit nicht bekannt. https://t1p.de/xth79
Um 15.58 Uhr ging ein Notruf bei der Polizei ein, der über die Flucht des jungen Mannes informierte und umfangreiche Suchmaßnahmen auslöste. An der Suche waren etwa 60 Einsatzkräfte und mehrere Diensthunde beteiligt. Zusätzlich erhielt die örtliche Polizei Unterstützung von Kräften der Polizei Hamburg (einschließlich Polizeihubschrauber), der PDAFB Eutin (mit zwei Drohnentrupps) und der Bundespolizei. Dank eines Hinweises aus der Bevölkerung konnte die gesuchte Person schließlich in Lentföhrden aufgespürt werden. Mithilfe der Wärmesignatur durch die Drohne der PDAFB wurde der Flüchtige in einem Waldstück entdeckt.
Die Diensthundeführer und weitere Beamte wurden vom Drohnentrupp zum jungen Mann geführt, der daraufhin um 20.14 Uhr widerstandslos festgenommen wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen hat der entflohene Strafgefangene während seiner Flucht keine Straftaten begangen.
Der verurteilte Heranwachsende wegen schweren Raubes wurde anschließend zurück in die Jugendstrafanstalt Schleswig gebracht, wo er noch bis Februar 2025 eine Jugendstrafe verbüßen muss.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Michael Bergmann
Telefon: 04551 - 884-2024
Handy: 0160 - 93953921
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
HZA-IZ: 310.000,- Euro Geldstrafe und Bußgeld - Zoll greift bei Mindestlohnunterschreitung durchZoll und Amtsgericht erlassen Bußgeldbescheide und Strafbefehl nach Mindestlohnunterschreitung
Itzehoe, Hamburg (ost)
Hamburg, 19.07.2024
Rund 265.000,- Euro Geldbuße und fast 45.000,- Euro Geldstrafe muss der Geschäftsführer eines Fahrzeughändlers zahlen. Zollbedienstete der Finanzkontrolle Schwarzarbeit stellten im Rahmen der durchgeführten Ermittlungen Mindestlohnunterschreitungen in Höhe von fast 110.000,- Euro und Beitragsvorenthaltungen über 25.000,- Euro fest.
"Vorangegangen waren anonyme Hinweise, die bei der Staatsanwaltschaft Itzehoe und dem Hauptzollamt Itzehoe von beschäftigten Arbeitnehmern eingegangen sind, in denen sie erklärten, nur 6,- Euro pro Stunde für ihre Arbeit bei einem Fahrzeughändler zu erhalten.", so Maurice Douce, Pressesprecher des Hauptzollamtes Itzehoe. Selbst nachdem sich die Beschäftigten bei ihrem Arbeitgeber über die unfaire Bezahlung beschwerten, lenkte dieser nicht ein und hielt an seiner unrechtmäßigen Entlohnung fest.
In den anschließend durchgeführten Ermittlungen, stellten die damit beauftragten Zollbediensteten fest, dass die Arbeitnehmenden tatsächlich nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn ausgezahlt bekommen haben. Und auch die Beiträge zur Sozialversicherung zahlte der Arbeitgeber nicht vollständig.
Douce weiter: "Solche Taten zeugen von der offensichtlich geringen Wertschätzung des Arbeitgebers für die Leistungen, die die eigenen Beschäftigten Tag für Tag für das Unternehmen erbringen. Zusätzlich schädigen sie die Funktionsfähigkeit unserer Sozialsysteme und schaden dadurch der ganzen Gesellschaft."
Das Hauptzollamt Itzehoe hat gegen das Unternehmen und gegen den Geschäftsführer Bußgeldbescheide in Höhe von rund 130.000,- Euro und 135.000,- Euro erwirkt. Das Amtsgericht Itzehoe erließ gegen den Geschäftsführer einen Strafbefehl über fast 45.000,-Euro. Die Ermittlungsverfahren sind rechtskräftig abgeschlossen.
Zusatzinformation:
Wer seinen Arbeitnehmern nicht mindestens den gesetzlich vorgeschrieben Mindestlohn zahlt, kann gem. § 21 Abs. 1 Nr. 11 MiLoG mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu 500.000,- Euro geahndet werden. Der aktuell geltende allgemeine Mindestlohn in Deutschland beträgt 12,41 Euro.
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Hauptzollamt Itzehoe
Maurice Douce
Telefon: 04821/902 - 1040
E-Mail: Presse.HZA-Itzehoe@zoll.bund.de
www.zoll.de
POL-RZ: Polizei ermittelt wegen Verdachts der sexuellen Belästigung
Ratzeburg (ost)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg
19. Juli 2024 | Kreis Stormarn - 18.07.2024 - Bad Oldesloe
Am gestrigen Abend (18.07.2024) ereignete sich auf dem Parkplatz Exer, Am Bürgerpark, in Bad Oldesloe, während der Veranstaltung "Vogelschießen", angeblich ein sexueller Übergriff durch einen Verdächtigen, nach dem die Polizei derzeit die mutmaßliche Geschädigte sucht.
Nach den bisherigen Informationen beobachteten Augenzeugen, wie ein 37-jähriger Mann aus Bad Oldesloe gegen 22.40 Uhr angeblich einer bisher unbekannten Geschädigten von hinten unter den Rock griff.
Die junge Dame soll sich auf der Tanzfläche befunden haben, als sie vom Verdächtigen angetanzt und möglicherweise unsittlich berührt wurde.
Die Sicherheitskräfte griffen daraufhin ein, sodass der Verdächtige bis zum Eintreffen der Polizisten festgehalten werden konnte.
Die vermeintliche Geschädigte hatte sich in der Zwischenzeit in unbekannte Richtung entfernt und konnte nicht mehr ausfindig gemacht werden.
Die ca. 16-20-jährige Frau trug einen kurzen blauen Jeansrock, ein kurzes weißes Oberteil und braune glatte Haare bis zum Kinn. Sie war ungefähr 165 cm - 170 cm groß und schlank.
Die Kriminalpolizei Bad Oldesloe hat die Ermittlungen übernommen und sucht nun nach der Geschädigten.
Neben diesem Vorfall soll der Verdächtige laut einer nicht namentlich genannten Zeugin auch weitere unbekannte Frauen unsittlich berührt haben. Zeugen oder Betroffene werden gebeten, sich ebenfalls bei der Polizei zu melden.
Hinweise werden von den Ermittlern unter 04531/501-0 entgegengenommen.
Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Sandra Kilian, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg
Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-KI: 240719.1 Kiel: Polizei ermittelt nach schwerem Raub
Kiel (ost)
Am Mittwochabend versuchte ein 33-jähriger Mann, ein Fahrzeug zu kaufen, das im Internet angeboten wurde. Anstelle den Autoverkauf abzuschließen, wurden die Anbieter des Fahrzeugs ihm gegenüber mit einer Schusswaffe bedroht und beraubten ihn eines hohen fünfstelligen Bargeldbetrags, bevor sie mit dem PKW flohen. Das Kommissariat 13 der Kriminalpolizei Kiel bittet um Zeugenhinweise.
Der Geschädigte entdeckte auf einer Verkaufsplattform einen Mercedes GLE. Bei einem vorherigen Treffen einige Wochen zuvor hatte der 33-jährige bereits eine Probefahrt in dem schwarzen Mercedes mit bulgarischem Kennzeichen gemacht. Am Mittwochabend um 21:00 Uhr traf er sich erneut mit dem Verkäufer und dessen Begleiter auf einem Parkplatz in Höhe Franziusallee / Tröndelweg, um den Kauf abzuschließen. Sein 32-jähriger Bruder begleitete ihn. Während er den hohen Bargeldbetrag zählte, den er bei dem Treffen dabei hatte, zog der Verkäufer plötzlich eine Pistole und hielt sie an die Schläfe des 33-jährigen Mannes. Er nahm ihm den Umschlag mit dem Bargeld ab. Die Täter flüchteten mit dem Fahrzeug. Die beiden Geschädigten brachten sich in Sicherheit und alarmierten die Polizei mit Verzögerung, die bei der Fahndung weder das Fahrzeug noch die Täter finden konnte.
Der Verkäufer wird als etwa 175 cm groß und etwa 55 Jahre alt beschrieben. Er hatte grau melierte kurze Haare, eine kräftige Statur und trug zur Tatzeit eine blaue Jeanshose und eine Goldkette. Der Begleiter des Verkäufers war schlank und hatte einen dunklen Teint.
Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise zum Fahrzeug oder zur Identität der Täter geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0431 / 160 3333 bei der Polizei zu melden. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen des Verdachts des schweren Raubes ein.
Pauline Vogler
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-SE: Bad Segeberg - Zusammenstoß eines Kindes auf Laufrad mit einem Pkw - Polizei sucht die Mutter des Kindes und mögliche Zeugen
Bad Segeberg (ost)
Am 11.07.2024 (Donnerstag) ereignete sich zwischen 10.00 Uhr und 10.30 Uhr ein Verkehrsunfall an der Kreuzung Oldesloer Straße und Bahnhofstraße. Ein kleiner Junge (ca. 5 Jahre alt) auf einem Laufrad und ein dunkler Mercedes-SUV waren beteiligt.
Während des Unfalls rollte ein kleiner Junge mit seinem Laufrad aus Richtung Marktplatz heran. Der Junge schaute nach unten. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Auto vom Parkplatz der Sparkasse gelenkt. Der Junge stieß dann mit dem Kopf gegen das Auto. Die Fahrerin, laut Zeugenaussagen eine ältere Dame, schien den Aufprall nicht bemerkt zu haben und setzte ihre Fahrt nach rechts in die Bahnhofstraße fort. Die mutmaßliche Mutter des Kindes, die sich einige Meter dahinter befand, kümmerte sich um ihren weinenden Sohn.
Der Vorfall wurde von einer Zeugin gemeldet. Die Mutter selbst lehnte vor Ort die Hilfe der Zeugen und die Hinzuziehung der Polizei ab.
Die Ermittlungen werden vom Polizeirevier Bad Segeberg durchgeführt. Die Ermittler bitten nun mögliche Zeugen, insbesondere die Mutter des Jungen, sich zu melden. Das Segeberger Kennzeichen, das vor Ort notiert wurde, scheint nicht korrekt zu sein, da es keinen entsprechenden Zulassungseintrag gibt. Hinweise können unter der Rufnummer 04551-884-0 abgegeben werden.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Michael Bergmann
Telefon: 04551 - 884-2024
Handy: 0160 - 93953921
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








