Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 22.05.2026
Schleswig-Holstein: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 22.05.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-KI: 260522.5 Kiel: 21-Jährige aus Kiel angetroffen - Folgemeldung zu 260520.1
Kiel (ost)
Die 21-jährige, die seit Samstagmorgen vermisst wurde, ist wieder aufgetaucht.
Rettungskräfte fanden die junge Frau am frühen Abend in Neumünster. Es gab keine Straftat im Zusammenhang mit ihrem Verschwinden.
Wir möchten uns für die Hilfe bei der Suche bedanken und bitten darum, die Vermisstenanzeige nicht weiterzuverbreiten und insbesondere die Fotos zu entfernen.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
FW-PI: Schlüsselübergabe beim Erweiterungsbau der Feuerwehrtechnischen Zentrale
Pinneberg (ost)
Am Mittwoch, dem 20. Mai, übergab Landrätin Elfi Heesch die Schlüssel für den Erweiterungsbau der Feuerwehrtechnischen Zentrale an den Kreiswehrführer Stefan Mohr. Somit wurde der vorerst letzte größere Bauabschnitt in Tornesch erfolgreich abgeschlossen - und das sogar zu einem günstigeren Preis als geplant.
Viele Gäste waren zur feierlichen Schlüsselübergabe erschienen. Neben den Feuerwehrführungen aus den Gemeinden waren auch die Leiter der Kreiseinheiten sowie der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbands anwesend. Ebenso waren die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisfeuerwehrverbands und des Teams Katastrophenschutz vom Kreis Pinneberg anwesend. Sie werden ihre Büros und Werkstätten künftig in den neuen Räumlichkeiten auf drei Etagen haben. Nicht zuletzt waren auch zahlreiche Mitglieder des Kreistags anwesend. Dieser hatte vor fast 20 Jahren die Baumaßnahmen beschlossen, die seither schrittweise auf dem Gelände in Tornesch umgesetzt wurden.
Landrätin Heesch betonte in ihrer Ansprache, dass sie besonders erfreut über diesen erfolgreichen Neubau ist. Er wurde nach den neuesten Standards durchgeführt und war am Ende sogar etwas schneller fertig und zudem auch günstiger als geplant. Im Erdgeschoss befinden sich neben der Funkwerkstatt auch die neue Schlauchpflegeanlage. Im ersten Stock haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Kreiswehrführer des KFV Pinneberg ihre Büros und eine moderne Küche. Außerdem gibt es hier einen Schulungs- und einen Besprechungsraum. Im zweiten Stockwerk befinden sich die Büros der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Teams Katastrophenschutz vom Kreis Pinneberg. Diese hatten ihre Büros bisher mit dem restlichen Fachdienst Sicherheit in der Kreisverwaltung in Elmshorn geteilt. Nun sollen ihre Räumlichkeiten künftig direkt am Wirkungsort der Einheiten sein, die sie hauptsächlich verwalten: In der Feuerwehrtechnischen Zentrale.
Stefan Mohr würdigte in seiner Rede seine beiden Amtsvorgänger Frank Homrich und Bernd Affeldt. Er betonte, dass die Umsetzung der heutigen Zentrale in ihre drei Amtszeiten fällt, also ein Mehrgenerationenprojekt ist. Zudem bedankte sich Mohr besonders bei Henning Karsten und Udo Jahnke. Beide sind Mitarbeiter des Kreisfeuerwehrverbands und haben sich unermüdlich in die letzte Erweiterung eingebracht.
Nach den Reden übergab die Landrätin symbolisch den Schlüssel an den Kreiswehrführer. Anschließend hatten alle Anwesenden die Möglichkeit, sich die Räumlichkeiten ausführlich anzusehen und einen kleinen Imbiss zu genießen.
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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Pressesprecher
Thorsten Hintz
Telefon: 04120 8254 700
Fax: (04121) 265951
E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org
POL-KI: 260522.4 Plön: 92-Jähriger aus Plön tot aufgefunden - Folgemeldung zu 260521.2
Plön (ost)
Der 92-jährige Mann, der seit Montagmittag vermisst wurde, wurde tot in Plön aufgefunden. Es gibt keine Verbindung zwischen seinem Tod und einem Verbrechen.
Wir danken für die Hilfe bei der Suche und bitten darum, die Vermisstenanzeige nicht mehr zu verbreiten und vor allem die Bilder zu entfernen.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
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E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-KI: 260522.3 Warnau: Kradfahrer bei Verkehrsunfall tödlich verletzt
Warnau (ost)
Am gestrigen Abend hat ein Motorradfahrer auf der Kreisstraße 54 bei Warnau tödliche Verletzungen erlitten.
Laut aktuellen Informationen fuhr ein 31-jähriger Motorradfahrer am Donnerstag, den 21.05.2026, gegen 21:05 Uhr, auf der K 54 von Warnau in Richtung Barmissen. Aus bisher ungeklärten Gründen verlor er in der Nähe der Einmündung "Am Schloss" die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitplanke. Der Mann verstarb noch am Unfallort an seinen schweren Verletzungen.
Die K 54 musste für die Rettungs- und Unfallaufnahmearbeiten an der Unfallstelle etwa zweieinhalb Stunden lang vollständig gesperrt werden. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls im Einsatz.
Die Polizeistation Preetz hat die Untersuchungen übernommen.
Magnus Gille
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-HL: OH-EutinLehrer verhindert E-Bike-Diebstahl an Schule - Tatverdächtige im Rahmen der Fahndung ermittelt
Lübeck (ost)
Am Freitagmorgen (22.05.2026) hat ein aufmerksamer Lehrer einer Eutiner Schule den Diebstahl eines E-Bikes verhindert. Er beobachtete zwei junge Männer am Fahrradständer der Schule, die versuchten, ein E-Bike zu stehlen. Dank des schnellen Anrufs bei der Polizei konnte das Polizeirevier Eutin kurz darauf die beiden verdächtigen Personen im Rahmen der Fahndung identifizieren.
Nach aktuellen Informationen hielten sich die beiden 21 und 22 Jahre alten Männer gegen 10.00 Uhr unbefugt an den Fahrradständern auf dem Schulgelände in der Bismarckstraße auf. Ein Lehrer bemerkte sie, als sie an einem dort abgeschlossenen E-Bike herumhantierten. Später stellte sich heraus, dass das Schloss des E-Bikes frisch aufgebrochen worden war. Als der Lehrer die Männer ansprach, versuchten sie sich als Schüler auszugeben, was jedoch fehlschlug. Daraufhin ergriffen sie die Flucht.
Aufgrund des schnellen Notrufs und der genauen Beschreibung der Personen konnten die alarmierten Beamten des Polizeireviers Eutin im Zuge der Fahndungsmaßnahmen einen 21-jährigen Mann (Staatsangehörigkeit: Spanisch) und einen 22-jährigen Mann (Staatsangehörigkeit: Syrisch) aus Hamburg festnehmen. Sie hatten sich bereits in den Regionalexpress nach Kiel begeben, konnten jedoch am Bahnhof in Malente vorläufig festgenommen werden.
Die Kriminalpolizei in Eutin ermittelt nun gegen sie wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Diebstahls.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-SE: Unbekannter Täter klaut älterer Dame die Kette - Zeugen gesucht
Norderstedt (ost)
Am Dienstag, den 19.05.2026, wurde einer älteren Frau von einem bisher unbekannten Dieb die Halskette gestohlen. Der Mann ging dabei anscheinend sehr geschickt vor und nutzte die Situation der Dame aus. Die Polizei hat die Untersuchungen gestartet und sucht nach Zeugen.
Um 12:45 Uhr begab sich die Rentnerin zu ihrem Wohnort in der Kirchenstraße in Norderstedt. Vor der Haustür sah sie einen Mann mit mehreren Blumensträußen in der Hand. Die Dame suchte nach ihrem Haustürschlüssel und öffnete die Tür in dem Glauben, dass der Mann auch ins Haus wollte. Dieser ging jedoch daraufhin in eine unbekannte Richtung.
Später bemerkte die ältere Frau das Fehlen ihrer hochwertigen goldenen Halskette. Laut ihren Angaben konnte man diese aufgrund ihrer Länge leicht über den Kopf ziehen.
Der Mann war etwa 1,80 m bis 1,85 m groß und schlank. Er hatte dunkle Haut und sprach nur gebrochen deutsch.
Wer zur genannten Zeit den Vorfall beobachtet hat oder Informationen zum Täter, seinem Aufenthaltsort oder dem Verbleib der Kette geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Norderstedt in Verbindung zu setzen. Die Ermittler sind telefonisch unter der Nummer 040 - 528060 erreichbar.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 ? 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de
POL-HL: OH-GleschendorfRauchentwicklung in Lebensmittelbetrieb aufgrund Schwelbrand in einer Industriespülmaschine
Lübeck (ost)
Am Freitagmorgen (22.05.2026) führte ein technischer Defekt an einer Industriespülmaschine zu einer starken Rauchentwicklung in einem Lebensmittelbetrieb in Gleschendorf. Es gab keine Verletzten und das Gewerbegebäude blieb unversehrt.
Um 07:05 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr aufgrund des Rauchs zum Lebensmittelbetrieb in Gleschendorf in der Otto-Kipp-Straße gerufen. Es stellte sich heraus, dass ein technischer Fehler an einer großen Industriespülmaschine zu einem Schwelbrand führte und somit die starke Rauchentwicklung verursachte. Es gab kein offenes Feuer.
Das Gewerbegebäude wurde evakuiert, die Feuerwehrleute überprüften die rauchende Maschine unter Atemschutz. Schließlich wurde das Gebäude belüftet. Der Einsatz war um 11:00 Uhr beendet. Es gab keine Hinweise auf Straftaten.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
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POL-HL: HL- St. GertrudEinbrüche in Gartenlauben: Polizei nimmt Tatverdächtigen in Lübeck St. Gertrud fest
Lübeck (ost)
Am Abend des Donnerstags (21.05.2026) gelang es den Beamten des 3. Polizeireviers, einen 23-jährigen Mann in einem Kleingartengelände in Lübeck St. Gertrud nach einem Hinweis eines Zeugen festzunehmen. Er wird verdächtigt, in den letzten Wochen in mehrere Gartenlauben eingebrochen zu sein. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls in mehreren Fällen ermittelt.
In den letzten sechs Wochen hat die Polizei sechs Einbrüche in Gartenlauben im Kleingartenverein Am Rittbrook e.V. registriert. Der Täter drang gewaltsam in einzelne Gartenlauben ein, verursachte erheblichen Sachschaden und stahl hauptsächlich Lebensmittel.
Ein aufmerksamer Zeuge konnte den verdächtigen Mann am Donnerstagabend auf dem Parkplatz des Kleingartengeländes an der Arnimstraße identifizieren. Der Zeuge handelte umsichtig und entschlossen: Er rief den Polizeinotruf an, gab eine detaillierte Beschreibung der Person ab und machte Angaben zur Fluchtrichtung des Verdächtigen.
Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nahmen Beamte des 3. Polizeireviers den 23-jährigen Tatverdächtigen (deutsche Staatsangehörigkeit) kurz darauf fest - er hatte sich in der Nähe des Kleingartengeländes versteckt. Aufgrund der vorliegenden Ermittlungsergebnisse verdichtete sich der Verdacht, dass der Mann in mehrere Gartenlauben des Kleingartenvereins eingebrochen war. Es wird auch geprüft, ob der Festgenommene für weitere Einbrüche in Gartenlauben in den Kleingartengeländen Marli e.V. und Hohe Warte II verantwortlich ist.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
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POL-SE: Blaulichttag bei der evangelischen Kindertagesstätte in Rickling
Rickling (ost)
Letzten Dienstag (19.05.2026) fand an der evangelischen Kindertagesstätte in Rickling ein aufregender Blaulichttag statt. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst hatten ihre Fahrzeuge vor der KiTa geparkt, um den Kindern ihre Arbeit und Ausrüstung näher zu bringen. Etwa 100 Kinder nahmen an den Aktivitäten teil.
Zwischen 10:00 Uhr und 13:00 Uhr präsentierten sich Polizei- und freiwillige Feuerwehreinsatzkräfte aus Rickling sowie der Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) mit ihren Fahrzeugen vor dem Kindergarten im Eichbalken. Sie zeigten ihre Arbeit und Ausrüstung. Es wurden insgesamt fünf Stationen eingerichtet, die die rund 100 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren besuchten, um Punkte für ihre Stempelkarten zu sammeln.
Die Kinder probierten die zu großen Feuerwehr- und Polizeiausrüstungen an, inspizierten die Fahrzeuge und saßen auf den Sitzen der Einsatzfahrzeuge. Außerdem durften sie eine Wasserkübelspritze der Feuerwehr testen und im Rettungswagen auf der Trage mitfahren.
Die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Rickling zeigten den Kindern die Verwendung von Atemschutzgeräten und Masken, um mögliche Ängste zu nehmen. Die neugierigen Kinder stellten viele Fragen, die von den Einsatzkräften geduldig und kindgerecht beantwortet wurden. Selbst die schüchternen Kinder wurden immer aufgeschlossener.
Als Dank erhielten die Teilnehmer strahlende Kinderaugen und glückliche Lächeln. Dies zeigt, dass ein solcher Tag sicherlich wiederholt werden sollte.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 ? 884-2020
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BPOL-FL: NMS - Polizisten beleidigt und angegriffen
Neumünster (ost)
Am heutigen Mittag um 12.00 Uhr wurden Beamte der Bundespolizei am Bahnhof Neumünster von einem Mann beschimpft. Die Polizisten beschlossen, eine Kontrolle durchzuführen, woraufhin der Mann offensichtlich nicht einverstanden war und einem Beamten unvermittelt ins Gesicht schlug.
Um den Mann zu fixieren, musste Pfefferspray eingesetzt werden. Der 39-Jährige wurde zur Dienststelle gebracht, wo ihm Erste Hilfe geleistet wurde (Augenspülung). Ein Rettungswagen wurde ebenfalls gerufen, den der Mann jedoch ablehnte. Der angegriffene Bundespolizist klagte ebenfalls über Augenreizungen und Rötungen im Gesicht und begab sich in ärztliche Behandlung.
Der 39-Jährige muss nun mit Strafanzeigen wegen tätlichem Angriff, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung rechnen.
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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
Telefon: 0461 / 31 32 - 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: presse.flensburg@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste
POL-KI: 260522.2 Kiel: Polizei kontrolliert Rad- und E-Scooter-Fahrer in der Olshausenstraße
Kiel (ost)
Am Donnerstag, dem 21.05.2026, haben Polizeibeamte des 1. Polizeireviers Kiel zwischen 10:00 und 15:00 Uhr eine Verkehrskontrolle mit dem Fokus auf Fahrräder und Elektrokleinstfahrzeuge in der Olshausenstraße in Kiel durchgeführt.
Währenddessen wurden 77 Fahrer erwischt, die sich unangemessen verhielten. 37 Radfahrer und ein E-Scooter-Fahrer haben das Rotlicht an den Ampeln ignoriert, 35 Verkehrsteilnehmer sind auf dem Bürgersteig gefahren und vier Radfahrer haben während der Fahrt unrechtmäßig ihr Handy benutzt. Die Polizei hat gegen alle Betroffenen Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Die Polizeidienststellen in Kiel werden auch zukünftig ähnliche Kontrollen durchführen.
Magnus Gille
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
HZA-KI: Zoll deckt illegale Beschäftigung bei Lebensmittelgroßhändler auf - Abgeschobener Arbeitnehmer mit gefälschten Ausweispapieren aufgegriffen
Kiel, Schleswig-Holstein (ost)
Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Kiel überprüften am 21. Mai 2026 einen Lebensmittelgroßhändler im Stadtgebiet Kiel.
Prüfungsgegenstand waren insbesondere die ordnungsgemäße Anmeldung zur Sozialversicherung, die Einhaltung des Mindestlohns sowie die Frage, ob ausländische Arbeitnehmer über die erforderlichen Aufenthaltstitel und Arbeitsgenehmigungen verfügten. Die 34 Zöllnerinnen und Zöllner befragten 39 Arbeitnehmer zu ihren Arbeitsverhältnissen. Unterstützt wurden sie durch Kräfte der Landespolizei, des staatlichen Arbeitsschutzes sowie des Bundesamts für Logistik und Mobilität (BALM).
Zwei Personen versuchten sich der Kontrolle zu entziehen, indem sie sich in Kellerräumen des Lagers versteckten. Gegen den türkischen und den nigerianischen Staatsangehörigen wurden Strafverfahren wegen des unerlaubten Aufenthalts eingeleitet. Der türkische Staatsangehörige war bereits in der Vergangenheit aus Deutschland abgeschoben worden und offenbar erneut mit gefälschten bulgarischen Ausweispapieren illegal eingereist. Er wurde in Gewahrsam genommen und einem Haftrichter vorgeführt.
"Dass ein bereits abgeschobener Mann mit gefälschten Ausweispapieren erneut illegal einreist und sich anschließend vor einer Kontrolle in Kellerräumen versteckt, zeigt sehr deutlich, mit welcher kriminellen Energie teilweise versucht wird, illegale Beschäftigung zu verschleiern", so Gabriele Oder, Sprecherin des Hauptzollamts Kiel.
Darüber hinaus ergaben sich bei vier weiteren Beschäftigten Hinweise auf Verstöße gegen sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten.
Gegen einen syrischen Staatsangehörigen leiteten die Einsatzkräfte ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der unerlaubten Ausübung einer Beschäftigung ein. Seine Duldung und damit auch die Arbeitserlaubnis waren bereits abgelaufen.
Mehrere Arbeitnehmer gaben an, in Räumlichkeiten auf dem Betriebsgelände zu übernachten. Bei der anschließenden Besichtigung durch die staatliche Arbeitsschutzbehörde wurden Stundenzettel und weitere Geschäftsunterlagen festgestellt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Kiel ordnete das Amtsgericht Kiel daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss für die mutmaßlichen Arbeitnehmerunterkünfte an. Im Zuge der Durchsuchung stellten Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Geschäftsunterlagen und Datenträger sicher.
"Wenn Arbeitnehmer offenbar direkt auf dem Betriebsgelände untergebracht werden und sich gleichzeitig Hinweise auf illegale Beschäftigung ergeben, geht es nicht mehr nur um einzelne Beschäftigungsverhältnisse. Dann prüfen wir die gesamten Strukturen dahinter", so Oder weiter.
Gegen Verantwortliche des Unternehmens wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt sowie der Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt eingeleitet.
Die sichergestellten Unterlagen und Datenträger werden nun ausgewertet. Die weiteren Geschäftsunterlagenprüfungen dauern an.
Zusatzinformation:
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls prüft bundesweit Arbeitgeber und Beschäftigte verschiedener Branchen risikoorientiert auf Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. Im Fokus stehen insbesondere Verstöße gegen sozialversicherungsrechtliche Pflichten, Mindestlohnverstöße sowie der illegale Einsatz ausländischer Arbeitnehmer.
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Hauptzollamt Kiel
Gabriele Oder
Telefon: 0431-20083-1106
Mobil: 016091162783
E-Mail: presse.hza-kiel@zoll.bund.de
www.zoll.de
POL-IZ: 260522.4 Meldorf: Verkaufsverabredung führt zu Raubtat
Meldorf (ost)
Am Donnerstagnachmittag ereignete sich in Meldorf ein Raubüberfall, bei dem mehrere Kleidungsstücke gestohlen wurden. Die beiden Geschädigten, 16 und 18 Jahre alt, wurden von mehreren Personen angegriffen. Die teilweise unbekannten Täter flüchteten anschließend. Die Kriminalpolizei Heide führt die Ermittlungen durch.
Nach den ersten Untersuchungen trafen sich gegen 15:40 Uhr ein 16-jähriger und ein 18-jähriger aus Brunsbüttel mit einem bisher unbekannten Verdächtigen am Bahnhof in Meldorf, um dort mehrere Kleidungsstücke zu verkaufen. Als dieser gewaltsam versuchte, ihnen den Rucksack mit den Kleidungsstücken zu entreißen, verließen sie den Bahnhof und begaben sich zur Unterführung. In der Unterführung wurden sie von einer Gruppe von vermutlich sechs Personen gestoppt und dann angegriffen. Die Täter konnten den Rucksack ergreifen und damit fliehen.
Die Polizei startete sofort Fahndungsmaßnahmen im Nahbereich. Diese wurden auch auf den Bereich Heide ausgeweitet, da laut Zeugenaussagen mindestens zwei der Täter in den nächsten Zug nach Heide gestiegen waren. Der Rettungsdienst brachte die beiden leicht verletzten Opfer in ein Krankenhaus.
Der Kriminaldauerdienst Pinneberg übernahm vor Ort die Ermittlungen. Die Beamten konnten schnell einen Tatverdächtigen identifizieren. Es handelt sich um einen 16-jährigen aus dem Kreis Dithmarschen. Die Polizei nahm ihn vorläufig an seiner Wohnadresse fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche wieder freigelassen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des schweren Raubes ermittelt.
Theresa Straßmann
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
+49 (0) 4821 602 2011
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
BPOL-FL: NMS-Zwei gesuchte Männer im Bahnhof verhaftet
Neumünster (ost)
Am gestrigen Nachmittag um etwa 16.45 Uhr überprüften Bundespolizisten einen Mann am Bahnhof Neumünster. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass ein Haftbefehl gegen den 40-jährigen Deutschen vorlag, ausgestellt von der Staatsanwaltschaft wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Der Mann wurde von den Bundespolizisten verhaftet. Da er die Geldstrafe (3750,- Euro) nicht zahlen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Kiel gebracht, wo er die nächsten 37 Tage verbringen wird.
Nur kurze Zeit später, gegen 18.30 Uhr, entdeckten Bundespolizisten auf Bahnsteig 5 bei der Kontrolle eines Mannes, dass auch dieser gesucht wurde. Ein Haftbefehl lag gegen ihn vor wegen mehrfachen Erschleichens von Leistungen.
Auch er wurde festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Der 54-jährige Pole konnte die festgesetzte Geldstrafe in Höhe von 300,- Euro nicht begleichen und wurde in die JVA gebracht.
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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
Telefon: 0461 / 31 32 - 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: presse.flensburg@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
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POL-NMS: 20260522-1-PDNMS-Festnahme nach Wohnungseinbruchsdiebstahl in Neumünster
Neumünster (ost)
Nachdem es in Wittorf, einem Stadtteil von Neumünster, zu einem vollendeten Wohnungseinbruchdiebstahl gekommen war, konnten die Täter einen Tag später festgenommen werden, als sie erneut den Tatort aufsuchten.
Vom 15.05.2026 bis zum 19.05.2026 ereignete sich im Kiefernweg in Neumünster ein vollendeter Wohnungseinbruchdiebstahl. Unbekannte Täter warfen im Untergeschoss eines Einfamilienhauses ein Fenster ein und gelangten so unbefugt ins Gebäude. Sie durchsuchten verschiedene Räume, während die Bewohner abwesend waren.
Am 20.05.2026 wurden gegen 04:20 Uhr erneut mehrere Streifenwagenbesatzungen aufgrund verdächtiger Beobachtungen zum Einfamilienhaus im Kiefernweg in Neumünster-Wittorf entsandt. Die Polizeibeamten vor Ort stellten fest, dass die Täter wahrscheinlich über denselben Einstieg wie bei der vorherigen Tat ins Gebäude gelangten. Die Täter konnten jedoch zunächst nicht im Haus angetroffen werden.
Bei beiden Einbrüchen wurden insgesamt Bargeld und andere Wertgegenstände im niedrigen fünfstelligen Bereich gestohlen.
Dank einer detaillierten Personenbeschreibung konnten in der Nähe von Neumünster drei Personen von einer Streifenwagenbesatzung des 1. Polizeireviers Neumünster angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Es handelte sich um drei Deutsche im Alter von 19, 18 und 16 Jahren.
Nach Prüfung durch die Staatsanwaltschaft Kiel wurden die drei Personen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aufgrund fehlender Haftgründe wieder freigelassen.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Neumünster sind noch im Gange. Personen, die in den genannten Zeiträumen verdächtige Beobachtungen in Neumünster Wittorf gemacht haben oder unbekannte Personen auf ihrem Grundstück gefilmt haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Neumünster unter 04321-9450 oder neumuenster.ki@polizei.landsh.de in Verbindung zu setzen.
Polizeidirektion Neumünster
Constanze Becker
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
POL-RZ: Unfall unter Alkoholeinfluss auf Oldesloer Kreisel
Ratzeburg (ost)
Am 22.05.2026 ereignete sich im Kreis Stormarn in Bad Oldesloe ein Verkehrsunfall. Der Fahrer soll betrunken gewesen sein.
Es wird angenommen, dass der rumänische Fahrer eines Peugeot Boxer gegen 03.40 Uhr von Rethwisch kommend in Richtung Bad Oldesloe auf der B208 unterwegs war und kurz nach dem Ortseingang die Kontrolle verlor.
Während der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Fahrer Alkohol konsumiert hatte. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,18 Promille. Der Fahrer, der im Kreis Stormarn lebt, musste sich einer Blutprobe unterziehen und sein Führerschein wurde von der Polizei beschlagnahmt.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260522.3 Lägerdorf: 16-Jährige vermisst
Lägerdorf (ost)
Seit dem Abend des 09.05.2026 wird die 16-jährige Anastasiia S. aus Lägerdorf vermisst. Die Jugendliche wurde zuletzt am Hauptbahnhof in Hamburg gesehen und ist seitdem verschwunden.
Bisherige Suchmaßnahmen deuten darauf hin, dass sich die Vermisste möglicherweise in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs oder in den umliegenden Stadtteilen aufhält, führten jedoch nicht zu ihrem Auffinden. Es gibt Hinweise darauf, dass sie in Hamburg persönliche Kontakte hat. Da alle bisherigen polizeilichen Suchaktionen erfolglos waren, bitten die Behörden die Medien und die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach der jungen Frau aus Lägerdorf.
Die Vermisste ist 164 cm groß und schlank. Sie hat blond-schwarz gefärbte Haare, grün-braune Augen und ein Nasenpiercing am rechten Nasenflügel. Zuletzt trug sie eine kurze, schwarze Lederjacke, eine graue Sporthose mit Leopardenmuster und schwarz-weiße Turnschuhe, sowie einen schwarzen Rucksack. Das beigefügte Foto in der Pressemitteilung zeigt die Vermisste am 01.05.2026.
Personen, die Anastasiia S. gesehen haben oder Informationen zu ihrem Aufenthaltsort haben, werden gebeten, die Kriminalpolizei in Itzehoe unter der Telefonnummer 04821 6020 zu kontaktieren oder den Notruf 110 zu wählen.
Björn Gustke
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
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POL-FL: Sprakebüll: Lebensgefährliche Verletzungen nach Angriff durch Mutterkuh
Sprakebüll (ost)
Am Donnerstagmittag (21.05.2026) gegen 11:30 Uhr ereignete sich auf einer Weide am Schiftenweg in Sprakebüll ein schwerwiegender Arbeitsunfall in der Landwirtschaft. Ein Angestellter eines landwirtschaftlichen Unternehmens wurde von einer Mutterkuh angegriffen und erlitt lebensbedrohliche Verletzungen.
Die Rettungskräfte konnten sich dem Verletzten zunächst nicht nähern, da das Tier weiterhin ein feindseliges und angriffslustiges Verhalten zeigte. Die Kuh machte auf die Einsatzkräfte einen sehr aggressiven Eindruck, senkte mehrmals den Kopf und scharrte wiederholt mit den Hufen auf dem Boden.
Auch die Crew des Rettungshubschraubers "Christoph Europa 5" kommunizierte per Funk, dass eine Landung nicht möglich sei, solange sich das Tier noch auf dem Feld befand.
Um die Gefahr zu bannen und die medizinische Versorgung zu ermöglichen, musste die Kuh von Beamten der Polizeistation Leck getötet werden. Erst danach konnte der 22-jährige Deutsche von Rettungskräften versorgt und gerettet werden.
Der junge Mann wurde anschließend mit lebensbedrohlichen Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Hamburg geflogen.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Jan Krüger
Telefon: 0461/484-2010
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POL-IZ: 260522.2 Itzehoe: Neutral, aber nicht farblos: Warum die Polizei die Regenbogenfahne hisst
Itzehoe (ost)
Letzten Sonntag wehte die Regenbogenfahne wieder vor der Polizeidirektion Itzehoe, genauso wie vor vielen anderen Dienstgebäuden im Land. Der Anlass war der internationale IDAHOBIT-Tag - ein Aktionstag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit. Nach dem Wochenende wird die Fahne eingeholt, aber ein kleines Detail bleibt im Alltag der Beamtinnen und Beamten in Schleswig-Holstein sichtbar: Ein unscheinbarer Kugelschreiber in Regenbogenfarben, der beim Notieren von Unfallberichten oder Zeugenaussagen verwendet wird. Ein nettes Symbol? Ja, aber dahinter verbirgt sich ein klares verfassungsrechtliches Fundament.
Immer wieder taucht in den sozialen Netzwerken oder in Leserbriefen eine kritische Frage auf: Darf die Polizei das überhaupt? Gilt für Staatsbedienstete in Uniform nicht ein striktes politisches Neutralitätsgebot?
Die Antwort des Leiters der Polizeidirektion Itzehoe, Frank Matthiesen, ist eindeutig: "Ja, das Neutralitätsgebot gilt für alle Polizeibeamten und -beamtinnen. Genau deshalb ist das Zeigen der Regenbogenfarben kein Widerspruch, sondern eine logische Konsequenz im täglichen Dienst. Es signalisiert, dass wir für die Gleichberechtigung aller Menschen einstehen und somit unserem Auftrag des Schutzes der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nachkommen."
Kein Politikum, sondern das Grundgesetz
Die Skepsis rührt oft von einem Missverständnis her: Der Regenbogen wird fälschlicherweise als Symbol einer politischen Partei oder einer ideologischen Strömung wahrgenommen. In der Realität ist er jedoch das globale Zeichen für Menschenrechte, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Akzeptanz.
Als Hüterin der Verfassung ist die Polizei nicht den wechselnden politischen Strömungen verpflichtet, sondern den Grundrechten. Im Artikel 3 des Grundgesetzes ist verankert, dass niemand wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Heimat oder seiner sexuellen Identität benachteiligt oder bevorzugt werden darf. Wenn die Polizei also Flagge zeigt, wirbt sie nicht für eine politische Gesinnung - sie bekennt sich zu ihrem ureigenen gesetzlichen Auftrag: dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger, unabhängig davon, wer sie sind oder wen sie lieben.
Vertrauen schaffen und Schutz signalisieren
Gerade für Minderheiten ist dieses sichtbare Zeichen von enormer Bedeutung. Statistiken zeigen weltweit, dass Hasskriminalität gegen die LSBTIQ*-Community nach wie vor ein ernstes Problem darstellt. Viele Straftaten werden aus Angst oder Scham jedoch gar nicht erst angezeigt.
Der Regenbogen-Kuli im Notizbuch des Polizisten oder der Polizistin ist daher weit mehr als ein modisches Accessoire. Er ist ein niedrigschwelliges, sichtbares Versprechen im direkten Bürgerkontakt: "Wir sind für dich da. Bei uns bist du sicher. Du wirst vorurteilsfrei und mit Respekt behandelt." Das stärkt das Vertrauen in den Rechtsstaat dort, wo es am wichtigsten ist - an der Basis, auf der Straße.
Kein Platz für Schablonen
"Wir sind für alle Bürgerinnen und Bürger da und unsere Einsätze sind so vielfältig und bunt, dass es hierfür keine Schablone gibt", heißt es dazu vom Leitenden Polizeidirektor Frank Matthiesen der Polizeidirektion Itzehoe. "Der tägliche Dienst spiegelt die gesamte Breite einer modernen Gesellschaft wider. Um in dieser Vielfalt erfolgreich für Sicherheit und Ordnung zu sorgen, braucht es Beamtinnen und Beamten, die dieser Diversität offen und professionell begegnen."
Die Polizeidirektion Itzehoe bleibt politisch neutral - sie ergreift keine Partei im politischen Machtkampf. Aber sie bleibt eben nicht farblos oder gleichgültig, wenn es um die Werte unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung geht. Denn Vielfalt ist kein Politikum, sondern gelebte Verfassung.
Theresa Straßmann
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
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E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260522.1 Glückstadt/Wilster: Bekämpfung des illegalen Glücksspiels - Generalstaatsanwaltschaft, Polizei und Steuerfahndung vollstrecken Durchsuchungsbeschlüsse
Glückstadt/Wilster (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Generalstaatsanwaltschaft des Landes Schleswig-Holstein, des Finanzamtes für Zentrale Prüfungsdienste - Steuerfahndung - und der Polizeidirektion Itzehoe
Unter der Leitung der Koordinierungs- und Ermittlungseinheit zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (KE OK), die bei der Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig eingerichtet wurde, haben die Polizeidirektion Itzehoe, sowie weitere Kräfte der Landespolizei und das Finanzamt für Zentrale Prüfungsdienste - Steuerfahndung - am 21. Mai 2026 gemeinsam Durchsuchungsbeschlüsse für zahlreiche Gaststätten und mehrere Wohnungen, unter anderem in Glückstadt und Wilster, vollstreckt. Der Hintergrund sind Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Verdacht der unerlaubten Veranstaltung von Glücksspielen durch das Aufstellen von Spielautomaten.
An der Aktion waren über 60 Polizeibeamte sowie Steuerfahnderinnen und -fahnder des Landes Schleswig-Holstein und eine Vielzahl von Beamten der Ordnungsämter der Städte Glückstadt und Wilster beteiligt.
Im Zuge der Maßnahmen wurden unter anderem 15 Spielautomaten sowie Beweismittel in Form von Dokumenten und elektronischen Speichermedien sichergestellt, die nun analysiert werden müssen.
Zusätzlich konnten im Rahmen der Vermögensabschöpfung durch die Beschuldigten mutmaßlich erlangte inkriminierte Vermögenswerte (u.a. Bargeld, Schmuck und Immobilien) in Höhe von über 600.000 EUR vorläufig gesichert werden.
Aufgrund der laufenden Untersuchungen werden derzeit keine weiteren Informationen herausgegeben.
Dr. Sören Pansa, Generalstaatsanwaltschaft des Landes Schleswig-Holstein
Björn Gustke, Polizeidirektion Itzehoe
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POL-KI: 250522.1 Kiel: Medieneinladung - Hupf-Übergabe - Zuwendung für zwei verletzte Einsatzkräfte
Kiel (ost)
Andreas Breitner wird am 27. Mai 2026 als Vorsitzender des Hilfs- und Unterstützungsfonds einer Polizeibeamtin und einem Polizeibeamten eine Spende überreichen.
Früh am 17. November 2024 taucht eine Person mit zwei Messern bewaffnet an der Dienststelle der Kriminalpolizei Kiel auf und droht, sich selbst oder andere zu verletzen. Mehrere Beamte kommen hinzu, um die Person zu beruhigen und sie dazu zu bringen, die Messer abzulegen. Als die Person dies verweigert und die Beamtin W. angreift, wird sie angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Die Beamtin wird vor Ort versorgt und dann notoperiert. Danach folgen zwei weitere Operationen und eine lange Rehabilitation. Die 31-jährige Beamtin und ihr Partner erhalten einen achttägigen Aufenthalt auf der Insel Rügen.
Am 14. September 2025 nach 22 Uhr werden Kristof E. und ein Kollege zu einer Einrichtung für Wohnungslose geschickt, wo ein Randalierer mit einem Messer randaliert. Die Person wird gewalttätig und trotz Aufforderungen und Pfefferspray bleibt sie aggressiv. Polizeihauptmeister E. wird bei der Festnahme schwer verletzt und muss operiert werden. Der 37-jährige Beamte ist danach vier Monate dienstunfähig und erhält einen achttägigen Aufenthalt auf der Insel Usedom für sich und seine Familie.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen zur Übergabe am Mittwoch, den 27. Mai 2026 um 9 Uhr im 4. Polizeirevier Kiel, Werftstraße 217 Kiel, 24143 Kiel. Bitte melden Sie sich im Voraus unter der Telefonnummer 0173/20 95 139 an.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Hilfs- und Unterstützungsfonds für Polizeibeschäftigte und deren Familien in Not e.V. Karl-Hermann Rehr 0173 / 209 51 39
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
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POL-RZ: Polizei sucht Zeugen für Einbruch in Ahrensburg
Ratzeburg (ost)
22. Mai 2026 | Kreis Stormarn | 15.-20. Mai 2026 - Ahrensburg
Unbekannte sollen zwischen Freitag und gestern in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Ahrensburg eingedrungen sein. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Zwischen dem 15. Mai 2026 zur Mittagszeit und dem 20. Mai 2026 in den frühen Abendstunden sollen Täter während der Abwesenheit des Bewohners gewaltsam in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Ostpreußenweg eingebrochen sein. Danach verließen sie den Ort unbemerkt und konnten bisher nicht identifiziert werden. Der genaue Schaden an Sachen und gestohlenem Gut ist derzeit noch unbekannt.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen, die im genannten Zeitraum im Ostpreußenweg Verdächtiges bemerkt haben. Hinweise werden von der Polizei Ahrensburg telefonisch unter 04102/8090 oder per E-Mail an ahrensburg.kpst@polizei.landsh.de entgegengenommen.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








