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Schleswig-Holstein: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 25.03.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 25.03.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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25.03.2026 – 14:51

BPOL-FL: Frau missachtet Rotlicht am Bahnübergang um Zug zu erreichen

Nortorf (ost)

Am heutigen Morgen kontrollierte eine Streife der Bundespolizei den Bahnübergang in Nortorf. Gegen 07.15 Uhr entdeckten die Polizisten eine Frau, die trotz des roten Lichts den Bahnübergang überquerte. Anschließend schlossen sich die Schranken.

Die Beamten der Bundespolizei griffen sofort ein und konfrontierten die 19-jährige Russin. Sie war entschlossen, ihren Zug noch zu erwischen und nahm dabei offenbar die Gefahr für ihr Leben in Kauf.

Während der Befragung kam ein Güterzug vorbei.

Die Polizisten wiesen die Frau auf die Gefahr hin, in die sie sich begeben hatte.

Sie muss nun mit einer Geldstrafe von bis zu 350,- Euro rechnen.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang: Überqueren Sie einen Bahnübergang nur, wenn er frei ist, kein Lichtsignal leuchtet oder die Schranken sich schließen.

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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
Telefon: 0461 / 31 32 - 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: presse.flensburg@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

25.03.2026 – 14:09

POL-RZ: Unfallbeteiligter Motorradfahrer und Zeugen gesucht

Ratzeburg (ost)

25.03.2026 | Kreis Stormarn | 22.03.2026 - Bargteheide

Am vergangenen Sonntag (22.03.2026) gegen 15.30 Uhr ereignete sich im Tremsbütteler Weg in Bargteheide ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Nach den bisherigen Informationen fuhr eine 75-jährige Fahrerin eines Toyota Aygo den Tremsbütteler Weg in Richtung Bargteheider Innenstadt. Auf ihrer Fahrspur sollen mehrere Fahrzeuge am Straßenrand geparkt haben, so dass die Frau aus Bad Oldesloe versuchte, an ihnen vorbeizufahren, indem sie die Gegenfahrbahn nutzte. Während des Überholvorgangs kam ihr dann ein dunkles Motorrad entgegen. Beide Fahrzeuge berührten sich. Während die Toyota-Fahrerin sofort anhielt, setzte der Motorradfahrer (dunkel gekleidet) seinen Weg fort.

Die ermittelnden Beamten der Polizeistation Bargteheide suchen nun nach Zeugen und dem Motorradfahrer, der in den Unfall verwickelt war. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04532/7071-0 bei den Beamten zu melden.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

25.03.2026 – 13:59

POL-HL: HL_St. JürgenGelungene Präventionsveranstaltung "Sicher@ Smart - Gemeinsam für mehr Medienkompetenz"

Lübeck (ost)

Am 16. März luden das Präventionsbüro der Polizeidirektion Lübeck und der Offene Kanal Schleswig-Holstein zu einer kostenlosen Präventionsveranstaltung mit dem Titel "Sicher@ Smart - Gemeinsam für mehr Medienkompetenz" in die Aula der Grund- und Gemeinschaftsschule St. Jürgen ein. Über 150 interessierte Eltern, Großeltern, Erziehungsberechtigte, Lehrkräfte nahmen an der gut besuchten Veranstaltung teil.

Die Herausforderung der Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen wird für Eltern immer größer, da digitale und soziale Medien immer wichtiger werden. Einige Jugendliche können sich ein Leben ohne Smartphone, Tablet oder PC nicht mehr vorstellen.

Wie kann ich mein Kind bei der Nutzung von digitalen Medien und sozialen Netzwerken im Rahmen der Erziehung unterstützen? Wo lauern Gefahren in Kommunikationsnetzwerken und Online-Spieleportalen und wie behalte ich als Elternteil den Überblick über den Medienkonsum meiner Kinder?

Am 16.03.2026 präsentierten Denis Zwick vom Präventionsbüro der Polizeidirektion Lübeck und Medienpädagoge Michael Steffen vom Offenen Kanal Schleswig-Holstein umfangreiche Antworten und Lösungsmöglichkeiten in knapp 120 Minuten vor 150 Gästen in der Aula der GGS St. Jürgen.

Wer nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte oder sich weiter über das Thema Medienkompetenz informieren möchte, findet auf https://www.oksh.de/mitmachen/medienkompetenz/ kostenlose Informationen und Angebote für Kinder, Schülerinnen und Schüler.

Polizeihauptkommissar Denis Zwick und 2 weitere Beamte des Präventionsbüros der Polizeidirektion Lübeck unterrichten bereits ab der vierten Klasse in den Schulen in Lübeck und Ostholstein Kinder und Jugendliche über Themen wie Cybermobbing, Cybergrooming, Recht am eigenen Bild und das Verhalten in sozialen Netzwerken. Buchungen sind unter der Telefonnummer 0451-131 1414 möglich.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

25.03.2026 – 13:26

POL-SE: Kummerfeld - Unbekannte Täter brechen in Einfamilienhaus ein - Zeugen gesucht

Kummerfeld (ost)

Am Dienstag (24.03.2026) ereignete sich ein Einbruch in der Straße Langenbargen.

Nach aktuellen Informationen fand der Einbruch in das Einfamilienhaus zwischen 08:20 Uhr und 14:50 Uhr statt.

Die Täter, deren Identität unbekannt ist, drangen gewaltsam durch ein Fenster in die Räumlichkeiten ein und durchsuchten sie nach Wertgegenständen. Es ist noch unklar, ob bei dem Vorfall Wertgegenstände entwendet wurden.

Die Kriminalinspektion Pinneberg leitet die Untersuchungen zu dem Einbruch und bittet um Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts.

Hinweise zu den Taten oder den Tätern können unter der Rufnummer 04101 202-0 oder schriftlich per E-Mail an SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de gemeldet werden.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Niklas Stäß
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: niklas.staess@polizei.landsh.de

25.03.2026 – 13:21

POL-SE: Schenefeld - Dreiradfahrer weicht Lkw aus und stürzt - Polizei sucht Zeugen

Schenefeld (ost)

Am 23.03.2026 (Montag) ereignete sich gegen 12:00 Uhr ein Verkehrsunfall im Osterbrooksweg, bei dem ein Dreiradfahrer leichte Verletzungen erlitt.

Während des Unfalls fuhr ein 56-jähriger Radfahrer auf dem linksseitigen Radweg des Osterbrookswegs in Richtung Altonaer Chaussee. An der Kreuzung mit Krolls Weg soll ein Lastwagenfahrer von einem Grundstück auf den Osterbrooksweg abgebogen sein. Dabei übersah er den Dreiradfahrer, der ausweichen musste und dabei stürzte. Es kam zu keinem direkten Zusammenstoß. Der Lastwagenfahrer setzte seine Fahrt in Richtung Altonaer Chaussee fort, ohne sich um den gestürzten Radfahrer zu kümmern. Der Dreiradfahrer erlitt leichte Verletzungen im Gesicht.

Die Ermittlungen zu diesem Unfall werden von der Polizeistation Bönningstedt durchgeführt. Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040-3562752-0 zu melden.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Michael Bergmann
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

25.03.2026 – 13:13

POL-KI: 260325.2 Kiel: Polizeistation Wik führte Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt Radverkehr durch

Kiel (ost)

Heute Morgen führten Polizeibeamte Verkehrskontrollen im Bereich der Station durch. Der Fokus lag auf der Nutzung der Radwege entgegen der Fahrtrichtung. Diese Kontrollen sollen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr verbessern und die Einhaltung der Verkehrsregeln überwachen.

An diesem Morgen führten Polizeibeamte der Polizeistation Wik gezielte Verkehrskontrollen im Stationsbereich durch. Der Schwerpunkt lag auf der Nutzung von Radwegen - insbesondere auf dem verbotenen Fahren entgegen der Fahrtrichtung. Das Ziel der Maßnahmen war es, die Sicherheit im Straßenverkehr nachhaltig zu verbessern und die Einhaltung der Verkehrsregeln streng zu überwachen. Das Fahren entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung ist ein erheblicher Unfallschwerpunkt im Radverkehr und birgt hohe Gefahren für alle Beteiligten.

Zwischen 7.30 Uhr und 11.30 Uhr kontrollierten die Polizeikräfte insgesamt etwa 60 Verkehrsteilnehmer. Neben Radfahrern überprüften die Beamten auch einige Autos. Dabei stellten sie verschiedene Verstöße fest, darunter die Nutzung des Handys am Steuer, verbotenes Parken auf dem Gehweg sowie das Fahren auf dem Gehweg und in falscher Richtung auf Radwegen. Sie leiteten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Die Polizei betont erneut: Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und die Einhaltung der Verkehrsregeln sind entscheidend, um Unfälle zu vermeiden und Leben zu schützen.

Die meisten Verkehrsteilnehmer zeigten Verständnis und begrüßten die Maßnahmen. Die konsequente Überwachung und Kontrolle im Straßenverkehr trägt wesentlich dazu bei, Unfälle zu verhindern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Die Dienststellen der Polizeidirektion Kiel werden auch weiterhin ähnliche Kontrollen durchführen.

Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

25.03.2026 – 12:58

POL-HL: PD Lübeck11 Jahre und 135 Vorträge: PD Lübeck verabschiedet langjährigen Sicherheitsberater für Senioren Gernot Schneider

Lübeck (ost)

Fast 11 Jahre lang engagierte sich Gernot Schneider ehrenamtlich als Sicherheitsberater für ältere Menschen in Lübeck und Ostholstein. Nach so vielen Jahren und insgesamt 135 Vorträgen verabschiedeten Leiterin Silke Ziemann und ihre Kollegen vom Sachgebiet Prävention der PD Lübeck den ehrenamtlich engagierten ehemaligen Polizisten aus NRW gebührend. Neben zahlreichen Glückwünschen überraschte ihn Polizeihauptkommissarin Heike Schmidt nach seinem letzten Vortrag mit einem Blumenstrauß. Bei einem gemeinsamen Abschiedsfrühstück im Kreis der weiterhin aktiven sieben SfS-ler in Lübeck und Ostholstein.

Gernot Schneiders besondere Qualifikation: Eine langjährige Tätigkeit als Polizeibeamter in NRW, aus der er umfangreiche Erfahrung, Fachwissen und ein geschultes Auge für sicherheitsrelevante Situationen mitbrachte.

Als Sicherheitsberater hatte er ein klares Ziel: Ältere Menschen dabei zu unterstützen, sich im Alltag sicher zu fühlen und Gefahren frühzeitig zu erkennen. Ob Trickbetrug an der Haustür, falsche Polizeibeamte, Taschendiebstahl, Schockanrufe, Enkeltrick oder Risiken im Internet - viele Delikte richten sich gezielt gegen ältere Menschen.

Durch Aufklärung, persönliche Gespräche und praxisnahe Tipps half Gernot Schneider Unsicherheiten abzubauen und das Selbstvertrauen zu stärken. Seine ehrenamtliche Arbeit für die Polizei hat ihn über Jahre hinweg mit realen Fällen, aktuellen Betrugsmaschen und bewährten Präventionsstrategien vertraut gemacht. Dieses Wissen gab er viele Jahre verständlich, geduldig und auf Augenhöhe weiter.

Besonders wichtig war ihm dabei, keine Angst zu schüren, sondern realistisch zu informieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. In Vorträgen, Informationsveranstaltungen und Einzelgesprächen nahm sich Gernot Schneider Zeit für die Fragen und Sorgen der älteren Menschen.

Dabei ging es nicht nur um Kriminalprävention, sondern auch um Themen wie sichere Nutzung von Smartphone und Internet, richtiges Verhalten in Notsituationen oder die Bedeutung von Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum. Sein Engagement ist ein Beispiel dafür, wie wertvoll ehrenamtliche Arbeit für die Gesellschaft ist.

Mit Kompetenz, Lebenserfahrung und persönlichem Einsatz leistete er einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Lebensqualität älterer Menschen - und zeigt, dass Prävention vor allem durch Vertrauen, Wissen und menschliche Nähe wirkt. Gernot Schneider bezeichnete sich selbst als "Polizist mit Leib und Seele" und so wurde er auch wahrgenommen.

Mit dem Ausscheiden aus der ehrenamtlichen Tätigkeit hinterlässt Gernot Schneider eine Lücke, die menschlich, persönlich und fachlich schwer zu schließen sein wird.

Neben Christof Burkert vom Sachgebiet Prävention sind unsere sechs Sicherheitsberater für Senioren für Lübeck und Ostholstein Michael Ohle, Helmut Vogt, Thomas Käsdorf, Peter Büttner, Torsten Koop, Stefan Rath und Christoph weiterhin über das Sachgebiet Prävention unter 0451-131-1400 oder 0451-131-1415 kostenlos buchbar.

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Sachgebiet Prävention, Polizeidirektion Lübeck
Leitung: Polizeihauptkommissarin Silke Ziemann
Tel. 0451-131 1400

Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
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25.03.2026 – 11:58

POL-SE: Lentföhrden - Kriminalpolizei sucht Zeugen nach Einbruch in Einfamilienhaus

Lentföhrden (ost)

Am 24.03.2026 (Dienstag) gab es einen Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Straße An'n Tiebarg. Ob der oder die Einbrecher Beute gemacht haben, war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch unklar.

Von 07:55 Uhr bis 17:20 Uhr war niemand zu Hause. In diesem Zeitraum drangen unbekannte Täter gewaltsam durch ein Fenster ins Haus ein und durchsuchten alle Räume nach Wertgegenständen. Es war noch nicht klar, ob sie dabei etwas gestohlen haben.

Die Kriminalpolizei Pinneberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise von Personen, die am Tattag möglicherweise verdächtige Beobachtungen in der Nähe des Tatorts gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 04101-202-0 oder per E-Mail unter sg4.pinneberg.ki@polizei.landsh.de entgegen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Michael Bergmann
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

25.03.2026 – 10:57

POL-NMS: 20260325-2-PDNMS-Kind nach körperlicher Auseinandersetzung auf Fahrbahn geschubst - Polizei sucht insbesondere eine/n Autofahrer/in als Zeugen

Rendsburg (ost)

Am Dienstagabend (24.03.2026) kam es in der Innenstadt von Rendsburg in der Straße An der Bleiche zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Minderjährigen, bei der ein Kind auf die Fahrbahn geschubst wurde.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei griffen um 20:10 Uhr zwei Jugendliche ein 13-jähriges Kind mit Schlägen an. Der Streit verlagerte sich an den Straßenrand, wo zumindest ein Angreifer den Jungen auf die Straße stieß. Ein Auto, das vom Thormannplatz herankam, konnte rechtzeitig abbremsen, sodass der Junge alleine auf den Gehweg zurückkehren konnte. Die Angreifer flüchteten dann, wobei ein Jugendlicher, deutscher Staatsbürger, identifiziert werden konnte.

Der 13-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde von der Polizei seinem Vater übergeben.

Die Kriminalpolizei Rendsburg führt die Ermittlungen zu diesem Fall von Körperverletzung und bittet um Zeugenaussagen. Insbesondere wird der/die Fahrer/in des genannten Autos gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen, um den Sachverhalt zu klären. Hinweise werden unter der Rufnummer 04331 2080 entgegengenommen.

Jens Zeidler, Pressesprecher

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222

25.03.2026 – 10:56

POL-NMS: 20260325-1-PDNMS-Zeugenaufruf nach Verkehrsunfallflucht zum Nachteil eines Kindes in Rendsburg

Rendsburg (ost)

Am 25.03.2026 stieß in Rendsburg ein Kind, das Fahrrad fuhr, mit einem entgegenkommenden Radfahrer zusammen. Das Kind erlitt leichte Verletzungen. Der Radfahrer verließ unerlaubt den Unfallort.

Heute Morgen um 07:00 Uhr fuhr ein 10-jähriges Kind auf dem Weg zur Schule auf dem rechten Radweg der Aalborgstraße von der Alten Kieler Landstraße in Richtung Kieler Straße.

Ein unbekannter Mann fuhr verkehrswidrig mit dem Fahrrad auf dem gleichen Radweg von der Kieler Straße in Richtung Alte Kieler Landstraße. Die Radwege dort sind nicht beidseitig freigegeben.

Das Kind versuchte, dem entgegenkommenden Radfahrer auszuweichen und stieß dabei mit einem Verkehrsschild zusammen.

Durch den Aufprall verlor das Kind das Gleichgewicht und stürzte, wobei es leicht verletzt wurde.

Der erwachsene Radfahrer verließ unerlaubt den Unfallort, ohne sich um den Jungen zu kümmern.

Die Polizei in Rendsburg führt nun Ermittlungen durch und fragt: Wer hat den Unfall beobachtet? Wer kann Informationen zur Identität oder Beschreibung des erwachsenen Radfahrers geben? Bitte wenden Sie sich bei Hinweisen an das Polizeirevier Rendsburg unter 04331-2080.

Polizeidirektion Neumünster

Constanze Becker

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222

25.03.2026 – 10:50

HZA-KI: Zoll und Staatsanwaltschaft Kiel ermitteln gegen 8 Beschuldigte im Baugewerbe - 45 Durchsuchungsobjekte in Norddeutschland

Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Neumünster, Henstedt-Ulzburg, Hamburg, Kiel, (ost)

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kiel durchsuchten heute Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Kiel seit den frühen Morgenstunden 45 Wohnungen und Geschäftsräume mehrerer Beschuldigter sowie weiterer Verfahrensbeteiligter in Norddeutschland. Die Maßnahmen richten sich gegen 8 Beschuldigte aus dem Baugewerbe.

Die fünf Männer und drei Frauen stehen im Verdacht, unter Nutzung von mindestens 5 Firmen eine Vielzahl von Arbeitnehmern beschäftigt und diese entweder gar nicht oder nicht vollumfänglich zur Sozialversicherung angemeldet zu haben.

Zusätzlich besteht in Teilen der Verdacht der Steuerhinterziehung und des Betrugs zum Nachteil der Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-Bau).

"Der bislang geschätzte Schaden für die Solidargemeinschaft und den Steuerzahler beläuft sich auf circa 3 Millionen Euro", so Gabriele Oder, Sprecherin des Hauptzollamts Kiel.

"Ein weiterer Schwerpunkt der Ermittlungen sind sogenannte Abdeckrechnungen. Dabei werden Rechnungen verbucht, obwohl gar keine Leistungen erbracht wurden. So können Schwarzgelder generiert und illegale Beschäftigung verschleiert werden", so Oder weiter.

Nach monatelangen Vorermittlungen wurden im Rahmen der heutigen Maßnahmen unter anderem Wohnungen und Geschäftsräume der Beschuldigten sowie mutmaßlicher Auftraggeber durchsucht, Beweismittel gesichert und zahlreiche Zeuginnen und Zeugen vernommen. Die Durchsuchungen erstreckten sich auf Objekte in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern (mit Schwerpunkten in Neumünster, Henstedt-Ulzburg und Hamburg).

An dem Einsatz waren über 330 Einsatzkräfte von Zoll und Steuerfahndung beteiligt. Die Staatsanwaltschaft war mit sechs Vertreterinnen und Vertretern vor Ort. Es wurden zwei richterlich angeordnete Vermögensarreste im sechsstelligen Bereich vollzogen und umfangreiche Vermögenswerte wie hochwertige Schmuckstücke, Luxusuhren, 400.000 Euro Bargeld sowie Kryptowährung sichergestellt.

"Wir sichern Vermögenswerte frühzeitig, um mögliche Schäden für Sozialkassen und öffentliche Haushalte ausgleichen zu können. Gleichzeitig gilt: Straftaten dürfen sich am Ende nicht auszahlen", so Oder abschließend.

Die Ermittlungen dauern an. Derzeit werden insbesondere die sichergestellten Geschäftsunterlagen und digitalen Beweismittel ausgewertet. Diese Prüfungen dienen dazu, tatsächliche Beschäftigungsverhältnisse, Zahlungsströme und Verantwortlichkeiten innerhalb der Nachunternehmerketten nachvollziehbar zu machen. Erst nach Abschluss der Auswertung kann der genaue Umfang der Verstöße sowie die endgültige Schadenshöhe verlässlich beziffert werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass bis zu einer rechtskräftigen gerichtlichen Verurteilung die Beschuldigten als unschuldig gelten (Artikel 6 Abs. 2 der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten).

Zusatzinformation:

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls überprüft insbesondere Branchen mit hohem Einsatz von Sub- und Nachunternehmern. Gerade im Baugewerbe werden Arbeitsleistungen häufig über mehrere Unternehmensebenen vergeben. Diese Strukturen können gezielt genutzt werden, um Verantwortlichkeiten zu verschleiern und Sozialabgaben zu umgehen. Ziel der Ermittlungen ist es daher, tatsächliche Beschäftigungsverhältnisse offenzulegen, Auftraggeberstrukturen transparent zu machen und illegale Beschäftigung wirksam zu unterbinden.

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Hauptzollamt Kiel
Gabriele Oder
Telefon: 0431-20083-1106
Mobil: 016091162783
E-Mail: presse.hza-kiel@zoll.bund.de
www.zoll.de

25.03.2026 – 10:15

POL-RZ: Graffiti-Sprayer festgenommen

Ratzeburg (ost)

25.03.2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 25.03.2026 - Hornbek /A24

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden zwei Verdächtige von der Polizei festgenommen, die im Verdacht stehen, eine Brücke an der A 24 mit Graffiti besprüht zu haben.

Am 25.03.2026 um 00.20 Uhr entdeckte die Besatzung eines Bundespolizei-Hubschraubers über ihre Wärmebildkamera zwei verdächtige Personen an einer Autobahnbrücke der A24 bei Hornbek und informierte die Landespolizei. Mehrere Streifenwagen machten sich sofort auf den Weg. Sie trafen zwei Personen unterhalb einer Bahnbrücke über der A24 in Richtung Hamburg an und nahmen sie vorläufig fest. Es handelt sich um zwei deutsche Männer aus Mecklenburg, 22 und 27 Jahre alt.

Es wird vermutet, dass sie mit einer Vielzahl von Spraydosen Graffiti an den Brückenpfeiler gesprüht haben. Die Spraydosen und mehrere Sprühköpfe wurden von den Beamten sichergestellt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden beide Verdächtige wieder freigelassen.

Aufgrund des gefundenen Schriftzugs werden nun weitere Ermittlungen durchgeführt.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

25.03.2026 – 09:53

POL-FL: A7Handewitt: Folgemeldung: Lebensgefährlich verletzte männliche Person am Fahrbahnrand entdeckt - Zeugen gesucht

A7 / Handewitt (ost)

Früh am Dienstagmorgen (24.03.2026) gegen 05:40 Uhr wurde eine schwer verletzte Person in Fahrtrichtung Norden auf der A7 kurz vor dem Parkplatz Altholzkrug entdeckt.

Der Mann konnte mittlerweile identifiziert werden. Es handelt sich um einen 28-jährigen Deutschen aus Flensburg, der sich nach wie vor in kritischem Zustand befindet.

Die Untersuchungen zur Ursache des Vorfalls dauern an.

Die Polizei bittet nach wie vor Zeugen, die sich in den frühen Morgenstunden im Bereich der A7 zwischen der Anschlussstelle Flensburg und dem Parkplatz Altholzkrug befanden und verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zum Geschehen haben, sich zu melden. Insbesondere könnten Beobachtungen zu ungewöhnlichen Fahrzeugen, Personen oder Situationen von Bedeutung sein. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Nord unter 04621/94520 oder per E-Mail unter schleswig.pabr@polizei.landsh.de in Verbindung zu setzen.

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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Jan Krüger
Telefon: 0461/484-2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

25.03.2026 – 09:00

POL-HL: Polizeidirektion LübeckVeröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2025 für die Bereiche der Hansestadt Lübeck und den Kreis Ostholstein

Lübeck (ost)

Nach Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 am 12.03.2026 folgt nun die PKS für die Polizeidirektion Lübeck. Diese beinhaltet die Auswertung für die Hansestadt Lübeck und den Kreis Ostholstein. In der gesamten Polizeidirektion Lübeck wurden 31.379 Straftaten registriert, was einem Rückgang von 6,13% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Polizei hat 12.176 Tatverdächtige ermittelt und liegt mit einer Aufklärungsquote von 56,7% im Landesschnitt. Diese Parameter weisen auf eine positive Entwicklung und eine stabile bis verbesserte Sicherheitslage hin. Besondere Veränderungen haben sich in den Deliktsbereichen der Eigentumsdelikte, der Sexualdelikte und der Messerangriffe ergeben. Im Folgenden werden diese und weitere Entwicklungen näher erläutert.

Die Straftaten verteilen sich wie folgt: Die meisten Delikte waren Diebstähle, gefolgt von Gewaltdelikten. Vermögens- und Fälschungsdelikte belegen den dritten Platz. Sexualdelikte machten in Lübeck insgesamt 1,73% und in Ostholstein 1,94% aus.

In der Hansestadt Lübeck gab es einen Rückgang der registrierten Straftaten um 5,35%. Die insgesamt 19.871 Straftaten stellen einen neuen Tiefststand über die letzten 10 Jahre dar. Wie bereits im Vorjahr weist Lübeck im Vergleich zu den anderen kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein weiterhin das zweitniedrigste Risiko auf, Opfer einer Straftat zu werden. Für den Kreis Ostholstein wurden 11.508 Straftaten registriert, was einem Rückgang von 7,45% entspricht.

Eigentumsdelikte

Insgesamt sind die Diebstahlsdelikte in der Polizeidirektion Lübeck rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahr ist in Lübeck ein Rückgang der Eigentumsdelikte um 9,14 % und in Ostholstein um 7,5 % zu verzeichnen.

Auffällig ist jedoch ein Anstieg beim Diebstahl und unbefugten Gebrauch von Kraftwagen. So wurde in der Hansestadt Lübeck ein Anstieg auf 68 Taten registriert. Trotz dieses Anstiegs liegt die Zahl der Anzeigen deutlich unter dem langjährigen Median von 79 Fällen. Die Aufklärungsquote beläuft sich auf 27,9 %.

Im Kreis Ostholstein wurde eine Zunahme der Diebstähle und unbefugten Ingebrauchnahmen auf 52 Taten festgestellt. Davon blieb es in 9 Fällen beim Versuch. Mit einem Median von 51 Fällen in den letzten 10 Jahren befinden sich die 52 Taten auf mittlerem Niveau. Die Aufklärungsquote liegt bei 44,2%.

Im Hinblick auf die Anzahl der Wohnungseinbruchdiebstähle gibt es positive Entwicklungen. In der gesamten Polizeidirektion ist ein signifikanter Rückgang der Zahlen zu verzeichnen. In Lübeck wurde ein Rückgang um 46,8 % und in Ostholstein um 20,53 % registriert. Zudem blieb es jeweils bei mehr als der Hälfte der Fälle bei einem Versuch. Als mögliche Erklärungen für den Rückgang sind wirksame Präventionsmaßnahmen, verbesserte Sicherheitstechnik und die verstärkte internationale Zusammenarbeit zu nennen. Diese Entwicklung ist besonders positiv hervorzuheben, da mit dem Rückgang von Wohnungseinbruchdiebstählen eine unmittelbare positive Wirkung auf das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung einhergeht.

Rohheitsdelikte

Unter dem Begriff Rohheitsdelikte werden Raub- und Körperverletzungsdelikte zusammengefasst. In Ostholstein und Lübeck sind die registrierten Taten leicht rückläufig.

In Lübeck wurde mit 4037 Fällen ein Rückgang um 3,84% verzeichnet und in Ostholstein gingen die Zahlen um 4,5% auf 2101 Taten zurück.

Vermögens- und Fälschungsdelikte

In der Polizeidirektion Lübeck wurde eine Zunahme von 3,69% bei Betrugsdelikten registriert.

Obwohl in Lübeck ein Anstieg der Vermögens- und Fälschungsdelikte um 6,27 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet wurde, liegt dieser Wert immer noch auf dem zweitniedrigsten Niveau der letzten zehn Jahre. In Lübeck ist ein deutlicher Rückgang des Tankbetrugs um 48,6 % festzustellen, während die Gesamtzahl der Betrugstaten um 12,58 % gestiegen ist.

In Ostholstein zeichnet sich eine gegenläufige Entwicklung ab. In diesem Bereich wurde ein Rückgang der Vermögens- und Fälschungsdelikte um 5,55% ausgewiesen. Die Polizei registrierte einen Anstieg beim Tankbetrug um 29,73% auf insgesamt 96 Fälle. Bei den Betrugsdelikten insgesamt wurde dennoch ein Rückgang um 7,01% verzeichnet.

Sexualdelikte

In Lübeck stieg die Zahl der angezeigten Sexualdelikte von 284 auf 344, davon handelte es sich in 44 Fällen um schwere Sexualdelikte. In Ostholstein gab es dagegen einen leichten Rückgang um drei Fälle der Sexualdelikte insgesamt auf 223 Taten. Bei den schweren Sexualdelikten wurde dagegen ein Anstieg von 30 auf 48 Fälle verzeichnet.

Sowohl in Lübeck als auch in Ostholstein liegt die Aufklärungsquote bei schweren Sexualdelikten bei über 90%. Die hohe Aufklärungsquote hängt vor allem damit zusammen, dass sexualisierte Gewalt in der Regel im privaten Bereich zwischen miteinander bekannten Personen stattfindet. Es sind daher keine Anzeichen für eine Beeinträchtigung der Sicherheit im öffentlichen Raum erkennbar.

Bei der Betrachtung ausgewählter Delikte zeigt sich, dass es in der Hansestadt Lübeck eine überproportionale Erhöhung bei sexueller Belästigung und in Lübeck und Ostholstein bei sexueller Nötigung und Vergewaltigung gibt.

Ein bedeutender Erklärungsfaktor für die Zunahme an Anzeigen sexueller Übergriffe ist die Aufhellung des Dunkelfelds, das in diesem Deliktsbereich bedingt durch Angst oder Scham besonders hoch ist (siehe LESUBIA). Eine geringfügige Erhöhung der Anzeigebereitschaft durch zunehmende öffentliche Aufmerksamkeit, mediale Berichterstattung und den Ausbau der Opferhilfe könnte spürbare Effekte im Hellfeld zur Folge haben.

Zudem stellt häusliche Gewalt einen bedeutenden Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit dar. Im Rahmen der intensivierten Sachbearbeitung berichteten Opfer von häuslicher Gewalt in Ostholstein und Lübeck mitunter von Sexualdelikten. Diese Anzeigen erklären bereits einen beträchtlichen Teil der Erhöhung.

Bei der Interpretation der statistischen Ergebnisse ist daher wichtig, zwischen veränderten Melde- und Erfassungsmechanismen und tatsächlichen Veränderungen in der Fallhäufigkeit zu unterscheiden. Relevante Veränderungen bezüglich der Verteilung des Geschlechts, der Täter-Opfer-Beziehung oder der Aufklärungsquote konnten nicht beobachtet werden.

Häusliche Gewalt

In Bezug auf die angezeigten Straftaten, die der häuslichen Gewalt zuzurechnen sind, ist zu berücksichtigen, dass die Delikte im privaten Lebensbereich stattfinden und daher von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist.

Lübeck weist landesweit die höchsten Zahlen hinsichtlich der Partnerschaftsgewalt auf. Im Jahr 2025 registrierte die Polizeidirektion Lübeck mit 753 Opfern von Partnerschaftsgewalt 26 mehr als im Vorjahr. Am häufigsten betroffen sind ehemalige Lebenspartner, gefolgt von nichtehelichen Lebensgemeinschaften. Mit 20,4% treten die wenigsten angezeigten Fälle in Ehen auf. Im Bezug auf familiäre Gewalt sind die Zahlen in Lübeck rückläufig (-21 Opfer) und entwickeln sich damit entgegen des Anstiegs, der im Land zu verzeichnen ist.

Ebenfalls entgegen des Landestrends konnten in Ostholstein sinkende Zahlen für die Partnerschaftsgewalt registriert werden. Bei der familiären Gewalt ist keine Veränderung zum Vorjahr zu erkennen. In den Jahren 2024 und 2025 kam es jeweils zu 223 Opfern.

Gewalt gegen Polizeibeamte

Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt, dass der Widerstand gegen und der tätliche Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen den bedeutendsten Anteil an Gewalt gegen Polizeibeamte ausmachen.

Im Jahr 2025 wurden in Lübeck 215 Fälle registriert, was einem Rückgang von 2,24 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Insgesamt wurden 65 Polizeibeamte nach einem Widerstand oder einem tätlichen Angriff verletzt. In einem Fall erlitt ein Polizeibeamter schwere Verletzungen.

In Ostholstein ist ein leichter Aufwärtstrend zu beobachten. Im Jahr 2024 wurden 72 Straftaten registriert, während im Jahr 2025 87 Fälle verzeichnet wurden. Bei den Taten wurden insgesamt 36 Polizeibeamte verletzt, einer davon schwer.

Ein Erklärungsfaktor für das Auftreten von Widerständen und tätlichen Angriffen könnte eine durch Alkoholkonsum reduzierte Hemmschwelle sein. In über der Hälfte der Fälle standen die Tatverdächtigen zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss von Alkohol (HL: 61,9%, OH: 73,03%).

Messerangriffe

Entgegen den Ergebnissen der Landesstatistik ist in der Polizeidirektion Lübeck im vergangenen Jahr nach einem langjährigen Anstieg die Anzahl der registrierten Messerangriffe rückläufig.

In der Mehrheit der Fälle blieb es in Lübeck bei Messerangriffen bei einer Bedrohung (72,65%). In 24,79% der Fälle kam es zu einer Tatausführung mit einem Messer. In Lübeck zeigt sich der Rückgang mit 22% weniger Fällen (117) im Vergleich zum Vorjahr bei einer Aufklärungsquote von 84,62%. In Ostholstein gab es einen Rückgang der angezeigten Messerangriffe um 8,7% auf 63 Fälle. Hier lag die Aufklärungsquote bei über 90%.

Festzuhalten bleibt, dass es sich bei den Angreifern in der Regel um den Opfern bekannte Personen handelt. Dadurch kann die Polizei innerhalb kurzer Zeit den Großteil der der Tatverdächtigen identifizieren.

Das neu eingeführte Verbot, Waffen und Messer in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs mitzuführen, sowie die damit einhergehenden verstärkten Kontrollen zur Durchsetzung dieses Verbots könnten zu dem Rückgang der Fälle beigetragen haben. Durch die intensivierten Kontrollmaßnahmen von Polizei und Kommunen führen möglicherweise weniger Personen Messer mit sich, sodass es seltener zu Angriffen kommt.

Rauschgiftdelikte

Die Anzahl der Rauschgiftdelikte folgt dem seit 2019 anhaltenden Abwärtstrend. In Lübeck wurde ein Rückgang um 16,32% auf 995 Taten verzeichnet. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die Einführung des Konsumcannabisgesetzes im April 2024 zurückzuführen. Bei allgemeinen Verstößen im Hinblick auf Betäubungsmittel ist hingegen ein Zuwachs um 13,17% zu beobachten. In der Hansestadt kam es im Zusammenhang mit Rauschgift zu 5 Todesfällen.

In Ostholstein gab es einen Rückgang um beinahe die Hälfte der Rauschgiftdelikte (46,73%) auf 367 Taten. Wie im Vorjahr wurden zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln verzeichnet. Der Rückgang der Delikte ist ebenfalls mit der Teillegalisierung von Cannabis zu erklären.

Gesamtbewertung

Die Polizei bewertet die Entwicklung der Kriminalitätslage in der Polizeidirektion Lübeck weiterhin als stabil und sicher. Diese Einschätzung wird durch die PKS 2025, die insgesamt rückläufige Zahlen ausweist, unterstrichen. Einzelne Ausschläge in der Statistik sind erklärbar und zeigen keine grundlegende Trendwende. Positiv hervorzuheben ist die stark gesunkene Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle, da diese Straftat im höchst persönlichen Lebensbereich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung maßgeblich beeinflusst.

Wichtige Faktoren dieser insgesamt positiven Entwicklung sind neben engagierten Polizeibeamten auch die Bürger und Bürgerinnen, die als Anzeigende und Zeugen einen wichtigen Beitrag zur Kriminalitätsaufklärung leisten.

Ab 10 Uhr steht unter folgendem Link die Polizeiliche Kriminalstatistik der Polizeidirektion Lübeck als Download zur Verfügung:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/POLIZEI/DasSindWir/PDen/Luebeck/pdLuebeck_index

Rückfragen beantwortet die Leitung der Bezirkskriminalinspektion Lübeck heute (25.03.2026) zwischen 11 und 13 Uhr unter der Rufnummer: 0451 131 3000.

Hier geht es zur Originalquelle

Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Anna Julia Meyer
Telefon: 0451 / 131 - 2005
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

25.03.2026 – 08:57

FW Bad Segeberg: Feuerwehr Bad Segeberg löscht Schuppenbrand

Bad Segeberg (ost)

Gestern Abend wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg um 22:15 Uhr von der Kooperativen Regionalleitstelle West mit dem Einsatzstichwort "FEU - Feuer Standard" in die Straße Schlangenredder gerufen.

Ein Anrufer meldete einen Brand in einem Schuppen in der Nähe eines Wohnhauses. Aufgrund eines kürzlich beendeten Ausbildungsdienstes waren noch viele Feuerwehrleute in der Wache, was ein schnelles Eingreifen ermöglichte.

Als der Löschzug unter der Leitung von André Prieß eintraf, stand ein etwa 3 x 5 Meter großer Schuppen und die angrenzende Vegetation bereits in Flammen. Das Wohnhaus war zu keiner Zeit in Gefahr.

Die Brandbekämpfung wurde sofort mit zwei Trupps unter Atemschutz und C-Rohren begonnen. Kurze Zeit später konnte der Leitstelle "Feuer aus" gemeldet werden.

Anschließend entfernten die Feuerwehrleute Abfall und Möbel aus dem Schuppen, überprüften die Holzverkleidung mit einer Wärmebildkamera und lockerten die betroffene Vegetation, um mögliche Glutnester zu löschen.

Der Einsatz dauerte knapp eine Stunde. An der Feuerwache wurden umfangreiche Nachbereitungsmaßnahmen durchgeführt.

Zur Ursache des Brandes und zum Schaden können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Es gab keine Verletzten.

Im Einsatz waren:

6 Einsatzfahrzeuge mit 32 Einsatzkräften

Polizei

Hier geht es zur Originalquelle

Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg
Dennis Wullbieter
Telefon: 04551 530 9 777
E-Mail: pressestelle@feuerwehr-badsegeberg.de
https://feuerwehr-badsegeberg.de/

25.03.2026 – 07:57

POL-KI: 260325.1 Eckernförde: Festnahme eines Tatverdächtigen nach dem Tötungsdelikt in Eckernförde- Folgemeldung zu 260312.1, 260313.1, 260313.2, 260316.1, 260317.1 und 260320.1

Eckernförde (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel

Am Sonntag, dem 22. März 2026, erließ eine Richterin des Amtsgerichts Kiel auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des Tötungsdeliktes an einem 15-jährigen Jugendlichen aus Eckernförde gegen einen 22-jährigen Türken aus Bremen.

In der vergangenen Woche waren zunächst Ermittlungen gegen einen 23-jährigen Mann aus Bremen gerichtet, der inhaftiert war, aber nach Überprüfung eines Alibis freigelassen wurde. Die Mordkommission führte parallel Ermittlungen gegen den 22-jährigen Türken, deren Verdacht sich so weit erhärtete, dass die Voraussetzungen für einen Haftbefehl gegeben waren.

Nach intensiven Fahndungsmaßnahmen stellte sich der Mann gestern in Bremen bei einer Polizeidienststelle. Der Festgenommene wurde zuerst in Polizeigewahrsam genommen.

Um den Haftbefehl zu verkünden, wurde der Tatverdächtige gestern am späten Nachmittag einem Haftrichter beim Amtsgericht Bremen vorgeführt. Anschließend wurde er inhaftiert.

Die weiteren Untersuchungen werden vom Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel durchgeführt.

Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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