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Schleswig-Holstein: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 26.06.2024

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 26.06.2024

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

26.06.2024 – 15:45

POL-SE: Norderstedt - Dienstbetrieb des Polizeireviers Norderstedt bis auf Weiteres in den Räumlichkeiten des Finanzamtes

Bad Segeberg (ost)

Derzeit werden am Polizeirevier in Norderstedt Modernisierungsarbeiten durchgeführt.

Während der Bauarbeiten ziehen die Einsatzkräfte in die angrenzenden Räumlichkeiten des Finanzamtes in der Europaallee 22 um.

Die Polizei in Norderstedt steht auch hier rund um die Uhr persönlich für die Bürger und Bürgerinnen sowie deren Anliegen zur Verfügung.

Für telefonische Anfragen können die Einsatzkräfte weiterhin unter der bekannten Rufnummer 040 - 528 06 - 0 erreicht werden.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Sandra Firsching
Telefon: 04551-884-2020
Handy: 0160/3619378
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

26.06.2024 – 15:32

POL-HL: Ostholstein - SchönwaldeOrtsdurchfahrt Schönwalde gesperrt - Polizei bittet um Einhaltung des Durchfahrtsverbots

Lübeck (ost)

Im Moment ist die Ortsdurchfahrt Schönwalde (L 57) aufgrund von Bauarbeiten vollständig für den Verkehr gesperrt. Es gibt eine zunehmende Anzahl von Fahrern, die das Durchfahrtsverbot ignorieren, was bereits zu gefährlichen Situationen geführt hat. Deshalb halten wir es für notwendig, einen Hinweis der Polizei Schönwalde zu veröffentlichen:

Die Sperrung der Ortsdurchfahrt Schönwalde über die Landesstraße 57 ist durch Hinweisschilder und Verkehrszeichen sowie das Verkehrszeichen 250 gekennzeichnet. Es gilt ein Durchfahrtsverbot für alle Fahrzeuge. Eine Umleitungsstrecke ist ausgeschildert.

Nach nur einer Woche Sperrung gibt es bedauerlicherweise verschiedene Verkehrsteilnehmer, die sich nicht an das Durchfahrtsverbot halten, was zu gefährlichen Situationen und der Gefährdung von Bauarbeitern führen kann. Die Polizei teilt mit, dass es zu keiner Zeit erlaubt ist, durch die Baustelle zu fahren, auch wenn dort nicht gearbeitet wird.

Die Polizeibeamten in Schönwalde werden verstärkt überwachen, ob die Verkehrsteilnehmer das Verbot einhalten. Bei Nichteinhaltung können in Einzelfällen Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet werden. Ein Verstoß wird mit einem Verwarnungsgeld von 50,00 Euro belegt. Bei vorsätzlicher Begehung, was hier angenommen werden kann, verdoppelt sich die Summe und es entstehen zusätzliche Kosten.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2005
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

26.06.2024 – 14:37

POL-FL: Handewitt: Brand in Einfamilienhaus

Handewitt (ost)

Heute Morgen (26.06.24) entstand ein Feuer in einem Einfamilienhaus in Timmersiek, einem Ortsteil von Handewitt. Zum Glück wurde niemand verletzt. Die Kriminalpolizei hat den Brandort sichergestellt und die Untersuchungen aufgenommen.

Um 07.15 Uhr bemerkte die Bewohnerin des Reetdachhauses in der Wallsbüllweg das Feuer und verließ das Gebäude eigenständig. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine weiteren Personen im Haus. Als die Beamten eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Erdgeschoss und hatten das reetgedeckte Dach erreicht. Der Dachstuhl wurde vollständig zerstört. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Der Schaden wird auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt.

Neben der Polizei und dem Rettungsdienst waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Handewitt, Ellund, Wallsbüll, Harrislee und Pattburg/Bov sowie die Drohnenstaffel Apenrade im Einsatz.

Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes sind noch im Gange und werden von der Kriminalpolizei Flensburg durchgeführt. Während der Löscharbeiten war die B199 für 6 Stunden vollständig gesperrt. Eine Umleitung wurde von der Straßenmeisterei eingerichtet.

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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Dennis Bremer
Telefon: 0461 / 484 2011
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

26.06.2024 – 13:59

POL-SE: Elmshorn - Unbekannte graben Kabel auf Baustelle aus und entwenden Kupfer - Polizei sucht Zeugen

Bad Segeberg (ost)

In der Nacht von Montag auf Dienstag (24./25.06.2024) wurden etwa 100 Meter Kupferkabel von einer Baustelle in der Berliner Straße gestohlen.

Ein unbekannter Täter gelangte auf das Baugelände und entfernte bereits verlegte Kabeltunnel aus dem Boden.

Der Diebstahl wurde am Dienstag um 15:00 Uhr entdeckt und muss innerhalb der letzten 24 Stunden passiert sein.

Der entstandene Schaden wird vorläufig auf einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag geschätzt und kann bisher nicht genauer beziffert werden.

Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge während des Diebstahls auf der Baustelle gesehen? Wer hat möglicherweise verdächtige Geräusche wahrgenommen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Elmshorn unter der Telefonnummer 04121-803-0 entgegen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Jens Zeidler
Telefon: 04551-884-2022
Handy: 0151-11717416
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

26.06.2024 – 12:40

POL-FL: Böel: Lkw im Graben - Ersthelferin bei Folgeunfall schwer verletzt

Böel (ost)

Am Dienstagnachmittag (25.06.24) verlor ein Lastwagenfahrer auf der Landesstraße 23 in der Nähe der Gemeinde Böel die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete im Straßengraben. Eine Ersthelferin wurde bei einem Auffahrunfall schwer verletzt.

Um 14.00 Uhr fuhr der 60-jährige Lastwagenfahrer auf der L23 von Böel kommend in Richtung Groß Brebel. Nach ersten Informationen verlor der 60-Jährige aufgrund einer Bodenwelle die Kontrolle über seinen Kleinlastwagen und kam im Straßengraben zum Stillstand. Durch den Aufprall wurde er leicht verletzt.

Eine Ersthelferin, die kurz nach dem Unfall am Unfallort ankam, hielt an, um zu helfen. Die 48-jährige Frau war mit ihrem Renault Twingo auf der L23 von Groß Brebel kommend in Richtung Böel unterwegs. Ebenfalls in diese Richtung fuhr ein 58-jähriger Mann mit seinem Peugeot 307. Als sie aussteigen wollte, fuhr der Peugeot 307 auf den Renault Twingo auf.

Die Ersthelferin wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt, die Beifahrerin im Peugeot leicht. Alle Verletzten wurden in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.

Die L23 war für eine Stunde während der Unfallaufnahme und für zwei Stunden während der späteren Bergungsarbeiten voll gesperrt. Die weiteren Untersuchungen zum Unfallhergang werden von der Polizeistation Süderbrarup durchgeführt.

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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Dennis Bremer
Telefon: 0461 / 484 2011
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

26.06.2024 – 11:55

POL-HL: Lübeck - St. GertrudKirchengebäude mit Farbe beschmiert - Zeugen gesucht

Lübeck (ost)

Zwischen dem 19.06. (Mittwoch) und dem 21.06.2024 (Freitag) wurden in der Lübecker Stadtteil St. Gertrud Kirchengebäude beschädigt. Unbekannte Täter haben die Außenwände mit weißer Farbe verunstaltet. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise.

Letzten Freitagmorgen entdeckte ein Kirchenmitarbeiter sowohl an der St. Thomas Kirche in der Marlistraße als auch an der St. Philippus Kirche in der Schlutuper Straße weiße Farbschmierereien an den Außenwänden. Es scheint, dass ein oder mehrere Täter mit Farbe gefüllte Gläser gegen die Mauern geworfen haben.

Der Mitarbeiter konnte den Zeitraum der Tat an der St. Thomas Kirche auf Freitagmorgen zwischen 10:30 Uhr und 11:50 Uhr eingrenzen. Die Schmierereien an der St. Philippus Kirche könnten von Mittwochnachmittag (19.06.24) um 15:30 Uhr bis etwa 10:40 Uhr am Freitagmorgen verübt worden sein.

Personen, die Informationen zu den Vorfällen oder den möglichen Tätern haben, werden gebeten, sich mit dem 3. Polizeirevier in Lübeck unter der Telefonnummer 0451-1316345 oder per E-Mail unter ed.luebeck.prev03@polizei.landsh.de in Verbindung zu setzen. Dort wird wegen des Verdachts auf gemeinschädliche Sachbeschädigung ermittelt.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2005
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

26.06.2024 – 11:03

BPOL-FL: NMS - Junge Frau erkennt ihren "Stalker" im Zug nach Neumünster wieder; der sitzt jetzt in Haft

Neumünster (ost)

Schon zu Beginn des Monats Juni hatte eine junge Frau beim Bundespolizeirevier im Bahnhof Neumünster Anzeige gegen einen Mann erstattet, dessen Identität zunächst unbekannt blieb. Der Mann hatte sie mehrmals im Bahnhof und im Zug beobachtet, war neben sie gesessen, hatte sie angesprochen und sogar als "Schlampe" bezeichnet. Die Ermittler der Bundespolizei hatten die Frau gebeten, sich zu melden, sobald sie den unbekannten Stalker wiedererkennen würde.

Am Montag (24.06.24) rief die 19-Jährige dann bei der Bundespolizei an. Sie war auf dem Weg nach Neumünster im Zug und der Mann befand sich ebenfalls im Zug. Ein Mann, auf den die Beschreibung der Frau passte, wurde bei der Ankunft des Zuges bereits von einer Streife der Bundespolizei empfangen.

Da der Mann keine Ausweisdokumente bei sich hatte, wurde er zur Feststellung seiner Identität auf die Wache gebracht. Dort konnten die Bundespolizisten nicht nur seine Personalien feststellen, sondern auch herausfinden, dass gegen den 35-Jährigen ein Haftbefehl einer Staatsanwaltschaft vorlag. Er war 2023 wegen Erschleichens von Leistungen zu einer Geldstrafe verurteilt worden und hatte den Strafbefehl ignoriert. Da er die Geldstrafe auch jetzt nicht bezahlen konnte, wurde der 35-Jährige inhaftiert.

Gegen den Mann wurden Ermittlungsverfahren wegen Nachstellung und Beleidigung eingeleitet. Außerdem hatte er kein Aufenthaltsrecht in Deutschland und erhielt deswegen eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz.

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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Jürgen Henningsen
Telefon: 0461 / 31 32 - 1011
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
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26.06.2024 – 10:39

BPOL-FL: PI - Alkoholisierter Mann greift Polizisten an und beleidigt diese

Pinneberg (ost)

Am gestrigen Abend um etwa 22.15 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei zum Bahnhof Pinneberg gerufen, weil dort angeblich ein Streit stattgefunden hatte.

Die Beamten der Bundespolizei versuchten, den Vorfall zu klären, wurden jedoch sofort von einem Mann beleidigt. Er gestikulierte wild mit seinen Armen und ignorierte die polizeiliche Anweisung, ruhig zu bleiben, und versuchte, einem Polizisten in die Brust zu schlagen.

Anschließend versuchte der 58-jährige Mann zu fliehen, wurde jedoch von den Bundespolizisten festgehalten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,05 Promille.

Er wurde zur Polizeiwache Pinneberg gebracht. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ordnete die Entnahme einer Blutprobe an. Der Österreicher muss nun mit strafrechtlichen Konsequenzen wegen tätlichen Angriffs und Beleidigung rechnen.

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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
Telefon: 0461 / 31 32 - 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
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26.06.2024 – 10:29

POL-SH: Bilanz nach Schwerpunktkontrollwoche Alkohol/Drogen: Cannabis am Steuer hat hohe Relevanz

Kiel (ost)

Die Landespolizei hat im Rahmen der europaweiten Schwerpunktkontrollwoche "Alkohol, Drogen, Medikamente" über 5200 Fahrzeuge kontrolliert und damit etwa 2200 Fahrzeuge mehr überprüft als bei einer vergleichbaren Kontrolle im vergangenen Jahr. Dabei wurde jetzt erstmals bei landesweiten Kontrollen auch statistisch die Relevanz von Cannabis festgestellt:

"Ausweislich der eingegangenen Erfassungsbögen sind die Hälfte aller Verdachtsfälle vom Führen eines Kraftfahrzeugs unter Einfluss von Betäubungsmitteln, auf die Einnahme von Cannabis zurückzuführen gewesen", erklärte Lars Hilgendorff, im Landespolizeiamt zuständig für Verkehrssicherheitsarbeit. "Da wir bisher keine speziellen Statistiken dazu geführt haben, ist ein Vergleich mit vergangenen Jahren nicht möglich. Wir werten das aber als starken Hinweis für die Relevanz dieser Substanz und sehen uns darin bestätigt den Kontrolldruck weiter hoch zu halten", so Hilgendorff.

Von 51 festgestellten betäubungsmittelbedingten Verkehrsdelikten waren 26 Cannabis und 25 anderen Drogen zuzuordnen. Der Einfluss von Alkohol spielte bei 79 Verkehrsteilnehmern am Steuer eine Rolle. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt und die Weiterfahrt untersagt. 29 Führerscheine wurden sichergestellt bzw. beschlagnahmt.

Bei einer Großkontrolle in Lübeck waren alleine 16 Polizeibeamte, Kräfte des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) und des Technischen Hilfswerks (THW) (logistische Unterstützung) eingesetzt. So konnten 170 Fahrzeuge kontrolliert und drei erheblich alkoholisierte Fahrzeugführer gestoppt werden. Einer hatte einen Atemalkoholwert von 2,17 Promille, vier standen unter dem Verdacht der Beeinflussung durch Betäubungsmittel. Allen Personen wurde die Weiterfahrt untersagt.

"Solche Fahrten unter Einfluss von Alkohol und Drogen sind damit sofort beendet. Verkehrsunfälle, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss geschehen, sind meistens überdurchschnittlich schwere Unfälle. Das Risiko, bei diesen Verkehrsunfällen schwere oder tödliche Verletzungen davonzutragen, ist wesentlich höher als bei allen anderen Unfällen", so Hilgendorff.

Neben den Verstößen zu Alkohol und Drogen wurden ergänzend zahlreiche Delikte anderer Art festgestellt, darunter falsche KfZ-Kennzeichen, Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz oder unbefugter Gebrauch eines Kraftfahrzeugs.

Die Kontrollen werden jetzt im täglichen Dienst fortgesetzt, die nächste koordinierte Großkontrolle findet im August statt und hat landesweit den Schwerpunkt "Geschwindigkeit".

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Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport
Landespolizeiamt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mühlenweg 166
24116 Kiel
Telefon: 0431 160 61400
E-Mail: pressestelle.kiel.lpa@polizei.landsh.de

26.06.2024 – 10:26

POL-KI: 240626.3 Kiel: Polizei nimmt Tatverdächtige nach Sachbeschädigungen fest

Kiel (ost)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden zwei Verdächtige vorläufig festgenommen, die angeblich die Außenspiegel mehrerer Autos in Düsternbrook abgetreten haben.

Gegen 02:30 Uhr informierten Zeugen die Polizei über 110 und berichteten, dass zwei Männer die Außenspiegel von geparkten Autos im Karolinenweg abtraten. Beamte des 1. und 2. Reviers trafen kurz darauf die beiden Verdächtigen im Alter von 22 und 23 Jahren im Düsternbrooker Weg an und nahmen sie vorläufig fest. Vor Ort wurden sieben beschädigte Autos festgestellt, deren jeweilige Besitzer informiert wurden.

Die beiden Verdächtigen werden wegen Sachbeschädigung strafrechtlich verfolgt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder freigelassen.

Matthias Arends

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

26.06.2024 – 10:25

POL-KI: 240626.2 Kiel: Zeugen nach Straßenraub gesucht

Kiel (ost)

Früh am Mittwochmorgen ereignete sich in Preetz ein Raubüberfall, bei dem ein 24-Jähriger verletzt wurde. Die Kriminalpolizei hat eine Untersuchung eingeleitet und sucht nach Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls.

Der 24-Jährige gab an, dass er heute früh gegen 03:30 Uhr auf dem Weg zur Arbeit war, als ihn eine Person in der Nähe von An der Mühlenau 3 angesprochen habe. Diese habe plötzlich zugeschlagen, woraufhin zwei weitere Personen auf ihn zukamen und ihn zu Boden brachten. Das Trio raubte dann sein Handy und sein Hemd. Zur Behandlung seiner Verletzungen wurde er ins Krankenhaus gebracht.

In seiner ersten Befragung sagte er, dass der Mann, der ihn angesprochen habe, ungefähr sein Alter habe, Michael heiße und klein sei. Er trug eine auffällige silberne Halskette und schwarze Kleidung. Die beiden anderen Täter waren ebenfalls schwarz gekleidet und hatten blondes oder hellbraunes Haar. Der 24-Jährige konnte zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Angaben machen.

Die Kriminalpolizei in Plön führt die Ermittlungen wegen schweren Raubes und sucht Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den Tätern geben können. Hinweise werden unter 0431 / 160 3333 entgegengenommen.

Matthias Arends

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

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26.06.2024 – 10:22

POL-KI: 240626.1 Kiel: Kieler Woche 2024 - Halbzeitbilanz der Polizei

Kiel (ost)

Die diesjährige Kieler Woche verläuft aus Sicht der Polizei weiterhin größtenteils friedlich, trotz teilweise hoher Besucherzahlen. Der Samstagabend war bisher der einsatzreichste Tag. Im Vergleich zu 2023 wurden bisher weniger Straftaten gemeldet.

Trotz hoher Belastung für die Einsatzkräfte aus Kiel und Schleswig-Holstein sind die Zahlen in fast allen Bereichen im Vergleich zur Kieler Woche 2023 rückläufig.

Von Freitag, 12:00 Uhr, bis Mittwoch, 06:00 Uhr, registrierte die Polizei 80 Straftaten (2023: 132) auf den Veranstaltungsflächen. 44 davon waren Körperverletzungen (2023: 52), hauptsächlich am späten Samstagabend beim Holstenbummel. Die Anzahl der Widerstände gegen Polizeibeamte blieb im Vergleich zum Vorjahr mit zwei gleich. Polizisten wurden leicht verletzt, blieben aber einsatzfähig. 40 Personen erhielten Platzverweise (2023: 35). Einsatzkräfte halfen 7 hilflosen Personen, von denen keine aufgrund von Alkoholkonsum in Polizeigewahrsam endete.

Die Polizei weist erneut darauf hin, dass das Mitführen von Waffen, einschließlich Schusswaffen und Stichwaffen (z.B. Messer), auf den Veranstaltungsflächen gemäß § 42 Waffengesetz strafbar ist. Verstöße werden konsequent geahndet.

Wie in den vergangenen Jahren kontrollierten Jugendschutzstreifen, bestehend aus städtischen Mitarbeitern und Polizeibeamten, Kinder und Jugendliche und sprachen sie gezielt auf ihren Alkoholkonsum an. Es gab keine Auffälligkeiten.

Die täglich ab 18 Uhr geplante Einbahnstraßenregelung, die je nach Lage eingerichtet oder aufgehoben wird, sowie die Videobildübertragung zur gezielten Lenkung der Besucherströme in andere Bereiche, gewährleisten, dass die Areale nicht überfüllt sind. Die Public-Viewing-Areas sind bei allen Deutschland-Spielen gut besucht. Es gab bisher keine nennenswerten Störungen. Die polizeilichen Konzepte in Verbindung mit dem gemeinsamen Sicherheitskonzept der Landeshauptstadt Kiel und der positiven Stimmung der Besucher sorgen für ein tolles und entspanntes Sommer- und Segelfest.

Stephanie Lage

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

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26.06.2024 – 10:19

BPOL-FL: Bokel - Schafe im Gleis lösen Polizeieinsatz und Streckensperrung aus

Bokel (ost)

Gestern Abend um etwa 22.15 Uhr informierte die Leitstelle der Flensburger Bundespolizei über Schafe, die sich auf den Gleisen der Bahnstrecke Neumünster nach Flensburg befanden. Ein Zugführer hatte die Tiere in der Nähe von Bokel (Krs. Rendsburg-Eckernförde) gesehen und die Bundespolizei verständigt. Zunächst wurde den Zügen ein Befehl zur Langsamfahrt erteilt.

Eine entsandte Streife der Bundespolizei konnte in diesem Bereich auch zwei Schafe entdecken. Der verantwortliche Schäfer wurde kontaktiert und es gelang ihnen gemeinsam, die beiden Tiere, die kurzzeitig in einem angrenzenden Maisfeld verschwunden waren, mit Futter anzulocken und einzufangen. Aufgrund der Dunkelheit konnte noch nicht festgestellt werden, wo die Schafe ausgebrochen waren.

Die Sperrung des Gleisabschnitts konnte gegen 23.55 Uhr aufgehoben werden. 11 Züge hatten dadurch Verspätung.

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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
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Hanspeter Schwartz
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26.06.2024 – 10:05

POL-SE: BornhövedB430 - Schwerer Verkehrsunfall - Motorradfahrerin verstirbt an der Unfallstelle

Bad Segeberg (ost)

Am Dienstagmittag (25.06.2024) ereignete sich auf der Bundesstraße 430 in der Nähe der Brücke zur Bundesautobahn 21 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Unfallbeteiligte vor Ort ihren schweren Verletzungen erlag.

Um 12:25 Uhr fuhr eine 25-jährige Motorradfahrerin aus Neumünster mit ihrer Ducati auf der B430 in Richtung Neumünster. Zur gleichen Zeit bog ein Kleintransporter Peugeot von der A21 auf die B430 ab. Es kam im Einmündungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Es waren verschiedene Rettungskräfte und ein Rettungshubschrauber vor Ort. Die Motorradfahrerin erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen.

Der 34-jährige Fahrer des Peugeot erlitt einen Schock und wurde vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Der entstandene Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird vorläufig auf über 30.000 Euro geschätzt.

Ein Sachverständiger wurde über die Staatsanwaltschaft Kiel mit der Unfallaufnahme beauftragt. Die Unfallstelle war bis etwa 17:00 Uhr vollständig gesperrt.

Die Polizei Trappenkamp leitet die Untersuchungen zum genauen Unfallhergang. Weitere Zeugen, die relevante Informationen zum Unfallhergang haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04323-805270 zu melden.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Jens Zeidler
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26.06.2024 – 09:55

POL-RZ: Achtung: Spoofing - der Betrug des falschen Bankmitarbeiters

Ratzeburg (ost)

26. Juni 2024 | Kreis Herzogtum Lauenburg - 25.06.2024 - Ratzeburg

Die Polizeidirektion Ratzeburg warnt vor der Betrugsmasche des "Falschen Bankmitarbeiters" im Online-Banking.

Beim Betrug durch "Falsche Bankmitarbeiter" handelt es sich um ein schon länger bekanntes Kriminalitätsphänomen, ähnlich des Enkeltricks oder des Schockanrufs sowie des falschen Microsoft-Mitarbeitenden.

Betrüger schaffen es durch manipulative Gesprächsführung am Telefon Zugang zu den Konten ihrer Opfer zu erlangen. Die Täter rufen unter Vortäuschung der Telefonnummer der örtlichen Hausbank die Opfer an und geben beispielsweise vor, dass vermeintliche Unregelmäßigkeiten im Banking aufgetreten sind. Um einen "Betrug" entgehen zu können und die Unregelmäßigkeiten zu beheben, ist eine aktive Mitarbeit der Opfer erforderlich.

Mit Hilfe einer extra vom Opfer herunterzuladenden Remote-Software übernehmen angebliche IT-Spezialisten der Bank im Hintergrund die Ausführungen.

Den Opfern wird vorgegaukelt, dass verdächtige Transaktionen gestoppt werden müssen. Dabei erscheinen echte Auslandsüberweisungen auf den Bildschirmen der Geschädigten, die dann durch die gezielte Gesprächsführung des "falschen Bankmitarbeiters" dazu gebracht werden, die Transaktionen aktiv zu bestätigen und auszuführen.

Zu solch einem Vorgehen wurde erst gestern eine Seniorin aus dem Ratzeburger Umland aufgefordert. Auch sie erhielt einen Anruf ihre Hausbank, die richtige Telefonnummer der Hausbank wurde dabei auch in ihrem Anrufdisplay angezeigt. Die Rede war hier von verdächtigen Auslandsüberweisungen, so dass eine aktive Überprüfung notwendig sei. Nachdem die Seniorin die Remote-Software heruntergeladen und die Freigabe zur Fernübernahme bestätigte, übernahmen die Betrüger die Ausführungen auf ihren Konten im Hintergrund. Sie wurde während dessen so gezielt in der Gesprächsführung bearbeitet, dass sie die nun freizugegebenen Auslandsüberweisungen auch aktiv bestätigte.

So gelang es den Tätern einen hohen fünfstelligen Betrag abzubuchen.

Als der Geschädigten im Nachhinein Zweifel an der Geschichte aufkamen, rief sie die in ihrem Display angezeigte Telefonnummer zurück und landete so tatsächlich bei ihrer Hausbank. Aber von dort hatte sie niemand kontaktiert. Eine Überprüfung dort zeigte schnell, dass reale Überweisungen ausgeführt wurden. Nun realisierte die Seniorin, dass sie einer Betrügerbande ins Netz gegangen ist und erstattete Anzeige.

Um sie vor dieser Masche zu schützen, möchten wir Ihnen einige Sicherheitshinweise geben: 1. Führen Sie TAN-Eingaben nur für Transaktionen und Aktionen im Onlinebanking durch, die Sie selbst ausgelöst haben. Handeln Sie nie auf Aufforderung Dritter. 2. Beachten Sie, dass ein Bankmitarbeiter nie nach einer TAN, einem Passwort oder einer PIN für Ihre Konten und Karten fragen wird. 3. Sollten Sie Zweifel haben, dass ein echter Bankmitarbeiter mit Ihnen spricht, rufen Sie die Nummer zurück oder kontaktieren Sie Ihre Bank über eine Rufnummer, die Sie selbst unabhängig recherchiert haben. 4. Sollte Sie dennoch sensible Zahlungsdaten preisgegeben oder Eingaben getätigt haben, nehmen Sie sofort Kontakt zu Ihrer Hausbank und zur Polizei auf. 5. Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle. Seien Sie schnell und schlafen Sie keine Nacht darüber. Für Ihr Erspartes könnte es bereits nach einer Stunde schon zu spät sein!

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

26.06.2024 – 09:08

POL-RZ: Zeugen nach Verkehrsunfallflucht gesucht

Ratzeburg (ost)

25. Juni 2024 | Kreis Stormarn - 25.06.2024 - Großensee

2024 | Kreis Stormarn - 25.06.2024 - Großensee

Personen gesucht nach Fahrerflucht

In der Nacht von Montag auf Dienstag (25.06.2024) ereignete sich in Großensee ein Verkehrsunfall, bei dem der Verursacher flüchtete.

Ein Holzzaun entlang der "Kamphöhe" wurde über eine Strecke von etwa 20 Metern beschädigt. Das Fahrzeug, das den Unfall verursachte, fuhr danach unerkannt davon. Eine Zeugin, die den Vorfall gehört hat, konnte die Zeit auf ungefähr 01.00 Uhr eingrenzen. Die genaue Höhe des Schadens ist bisher nicht bekannt.

Die Polizei in Trittau hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise! Wer etwas Verdächtiges in der besagten Straße bemerkt hat, wird gebeten, sich unter der Nummer 04154/70730 zu melden.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Niklas Schwarz
Telefon: 04541/809-2010
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

26.06.2024 – 08:11

POL-IZ: 240626.2 Itzehoe: Versuchter Einbruch in Juweliergeschäft - Zeugen gesucht

Itzehoe (ost)

Früh am Morgen des 26.06.2024 um 03:10 Uhr gab es einen versuchten Einbruch in ein Juweliergeschäft am Coriansberg. Nachbarn hörten einen lauten Knall. Bei der Ankunft der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass Unbekannte versucht hatten, mit einem Werkzeug auf eine Fensterscheibe des Geschäfts einzuschlagen. Dabei wurde das Sicherheitsglas beschädigt, aber die Täter konnten nicht eindringen. Die Zeugen sahen daraufhin mehrere Personen vom Tatort in Richtung Holzkamp fliehen, wo sie in einem dunklen Auto in Richtung Hindenburgstraße davonfuhren. Die Anrufer beschrieben die Einbrecher als dunkel gekleidet, wobei eine Person einen grauen Kapuzenpullover trug. Eine sofortige Fahndung war nicht erfolgreich.

Der Schaden im Juweliergeschäft beläuft sich auf 1.000 EUR. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kripo Itzehoe unter 0481 - 6020 zu melden.

Jochen Zimmermann

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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66, 25524 Itzehoe
Telefon: +49 (0) 4821 602 - 2010
+49 (0) 4821-602 2011
Mobil: +49 (0) 171 290 11 07
0171-3375356
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de

26.06.2024 – 07:54

POL-IZ: 240626.1 Itzehoe: Frau leistet Widerstand

Itzehoe (ost)

Am Abend des 25.06.2024 um 21:55 Uhr ereignete sich am Lübscher Kamp eine Körperverletzung. Während der Untersuchung bespuckte und beleidigte die 30-jährige Verdächtige die Einsatzkräfte, weshalb die Polizisten sie in Gewahrsam nahmen, um weitere Straftaten zu verhindern. Die betrunkene Verdächtige wehrte sich heftig gegen die Festnahme und beleidigte die Polizeibeamten erneut. Auf dem Weg zur Wache griff die Itzehoerin erneut einen Beamten an und verursachte ihm eine Bisswunde am Arm. Im Gewahrsam beschädigte die Dame außerdem eine Matratze. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ordnete eine Blutentnahme bei der Frau an.

Die Verdächtige wird sich in einem Verfahren wegen der vorausgegangenen Körperverletzung sowie des Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung verantworten müssen.

Jochen Zimmermann

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Polizeidirektion Itzehoe
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26.06.2024 – 07:40

HZA-KI: Zoll und Staatsanwaltschaft Kiel im Kampf gegen Schwarzarbeitmehrere Durchsuchungsbeschlüsse und ein Vermögensarrest vollzogen

Kiel (ost)

Wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt und Steuerhinterziehung führte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Kiel am 25.06.2024 mit rund 22 Zöllnerinnen und Zöllnern und 4 Ermittlern der Steuerfahndung im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kiel Durchsuchungen von Wohn- und Geschäftsgebäuden im Raum Kiel durch.

Im Zuge der Maßnahme konnten auf Grundlage eines gerichtlichen Vermögensarrestes in Höhe von 338.000 Euro ein hochwertiges Fahrzeug und eine Luxus-Armbanduhr sichergestellt werden.

"Der Beschuldigte ist verdächtig, als Inhaber verschiedener Firmen aus der Baubranche mit Sitz in Kiel im Zeitraum März 2019 bis heute Arbeitnehmer im Baugewerbe beschäftigt und entweder gar nicht oder nicht in vollem Umfang angemeldet und hierdurch Sozialversicherungsbeiträge sowie Lohnsteuer und Pflichtbeiträge an die Sozialkasse Bau vorenthalten zu haben", so Gabriele Oder, Sprecherin des Hauptzollamts Kiel.

"Aufgrund einer entsprechenden vorherigen Gefährdungsanalyse wurde die FKS durch eine Spezialeinheit der Landespolizei Eutin unterstützt", so Oder weiter.

Den heutigen Durchsuchungen schließt sich nun die intensive Auswertung der sichergestellten Beweismittel (Computer, Mobiltelefone, Speicherkarten und Geschäftsunterlagen) an.

Es wird darauf hingewiesen, dass bis zu einer rechtskräftigen gerichtlichen Verurteilung die Beschuldigten als unschuldig gelten (Artikel 6 Abs. 2 der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten).

Zusatzinformation:

Ein Vermögensarrest ist die materielle Sicherung eines in einem Strafverfahren vermuteten Schadens, der auf einen richterlichen Beschluss hin vollzogen wird. Sinn und Zweck eines Vermögensarrests ist es, den Beschuldigten aus der Tat keinen Vermögensvorteil erwachsen zu lassen. Der Vermögensarrest beschränkt sich dabei nicht nur auf Bargeld, Girokonten oder Sparkonten, die "eingefroren" werden, sondern auf alle Vermögenswerte über die der Beschuldigte verfügt, also auch Immobilien, Fahrzeuge und hochpreisige Wertgegenstände

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