Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 30.04.2026
Schleswig-Holstein: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 30.04.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-HL: HL-St. Lorenz NordPolizeiliche Abschlussmeldung zur Regionalligapartie zwischen dem VfB Lübeck und dem SV Drochtersen/ Assel
Lübeck (ost)
Am Donnerstagabend (30.04.2026) fand das Fußballspiel in der Regionalliga Nord zwischen dem VfB Lübeck und dem SV Drochtersen/Assel auf der Lübecker Lohmühle statt. Das Spiel endete mit einem 1:1 Unentschieden. Die Polizeidirektion Lübeck unterstützte die Sportveranstaltung mit einem verstärkten Kräfteansatz in Zusammenarbeit mit der Bereitschaftspolizei aus Eutin. Es gab keine besonderen Vorkommnisse vor, während oder nach dem Spiel.
Etwa 2700 Zuschauer waren um 19.30 Uhr im Stadion auf der Lohmühle, um das Regionalligaspiel zu verfolgen. Nach dem 1:1 Endstand verließen die Zuschauer das Stadion schnell und es gab keine besonderen Vorkommnisse gemäß dem aktuellen Stand.
Aus Sicht der Polizei verlief das Geschehen in und um das Stadion an der Lohmühle ruhig und friedlich.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
FW-PI: Abschlussmeldung: Uetersen: Großfeuer beschäftigt 70 Einsatzkräfte aus 4 Feuerwehren. Feuer nach 4 Stunden gelöscht
Pinneberg (ost)
Donnerstag, 30. April, 16.18 Uhr +++ Einsatzort: Uetersen, Großer Wulfhagen +++ Einsatz: FEU 2 R5 (Feuer, zwei Löschzüge, 3 bis 5 Verletzte)
Uetersen - Über 70 Feuerwehrleute aus Uetersen, Neuendeich, Elmshorn und Groß Nordende kämpften am Donnerstagnachmittag gegen einen Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Großer Wulfhagen in Uetersen. 2 Anwohner wurden verletzt.
Weitere Informationen: ttps://www.presseportal.de/blaulicht/pm/22179/6266518
Kurz nach 16 Uhr wurde ein Feuer im Dachgeschoss des dreigeschossigen Gebäudes gemeldet. Die Leitstelle West alarmierte die Feuerwehr Uetersen mit einem Vollalarm und dem Stichwort "FEU G" (Feuer, größer als Standard). Mehrere Anrufer berichteten von starker Rauchentwicklung und Flammen aus dem Dach des dreistöckigen Gebäudes. Dies wurde von den ersten eintreffenden Feuerwehrleuten aus Uetersen bestätigt. Aufgrund des starken Rauchs wurde unverzüglich eine Warnung an die Bevölkerung über das mobile Warnsystem (MOWAS) herausgegeben. Außerdem wurde die benachbarte Feuerwehr Neuendeich angefordert.
Ursprünglich wurde vermutet, dass sich mindestens eine Person im Gebäude befindet. Daher durchsuchte ein Trupp unter Atemschutz alle Wohnungen gründlich. Zum Glück stellte sich heraus, dass diese Annahme falsch war.
Da das brennende Dach gegen 16.50 Uhr einsturzgefährdet war und keine vermissten Personen mehr gemeldet wurden, brachen die Einsatzkräfte den Innenangriff ab und führten die Löschmaßnahmen von außen über die Drehleitern durch. Neben der Drehleiter aus Uetersen wurde auch die Drehleiter aus Elmshorn eingesetzt. Um genügend Personal für die Löschmaßnahmen unter Atemschutz zu haben, wurde zusätzlich die Feuerwehr Groß Nordende alarmiert. Das Stichwort wurde auf FEU 2 (Feuer, zwei Löschzüge) erhöht.
Die Maßnahmen waren erfolgreich: Um 19.43 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis etwa 20.20 Uhr an. Die Feuerwehr wird die Brandstelle für den Rest der Nacht regelmäßig kontrollieren.
Bei dem Einsatz wurden zwei Personen in der Nähe des Einsatzortes verletzt und mussten zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Das betroffene Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar.
Stefan Mohr, der Kreiswehrführer des Kreises Pinneberg, war ebenfalls an der Einsatzstelle und unterstützte die Einsatzleitung.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Eingesetzte Kräfte: Feuerwehr Uetersen: 40 mit 8 Fahrzeugen, Feuerwehr Neuendeich: 18 mit 2 Fahrzeugen, Feuerwehr Elmshorn: 6 mit 2 Fahrzeugen, Feuerwehr Groß Nordende: 4 mit 1 Fahrzeug, Kreisfeuerwehrverband Pinneberg: Kreiswehrführer, Rufbereitschaft der Feuerwehrtechnischen Zentrale, Pressesprecher mit je 1 Fahrzeug
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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Pressesprecher
Thorsten Hintz
Telefon: 04120 8254 700
Fax: (04121) 265951
E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org
FW-PI: Uetersen: Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses
Pinneberg (ost)
Uetersen: Feuer im Dachgeschoss eines Wohnhauses
Datum: Donnerstag, 30. April, 16.18 Uhr +++ Ort des Geschehens: Uetersen, Großer Wulfhagen +++ Alarmierung: FEU 2 Y (Feuer, zwei Löschzüge, Menschenleben in Gefahr)
Uetersen - Über 60 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Uetersen, Neuendeich und Elmshorn kämpfen am Donnerstagnachmittag (30. April) in der Straße Großer Wulfhagen in Uetersen gegen das Feuer im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses an. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde über die Warn-App NINA eine Warnung an die Bevölkerung herausgegeben. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Klimaanlagen abzuschalten. Die Rettungsaktion läuft derzeit noch.
Mehrere Personen alarmierten die Feuerwehr um 16.18 Uhr über den europaweiten Notruf 112. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, schlugen Flammen aus dem Dach des dreistöckigen Gebäudes, das direkt neben der Polizeiwache in Uetersen steht. Die Feuerwehr begann mit der Rettung von Menschen und der Bekämpfung des Feuers von innen und außen unter Verwendung von Atemschutzgeräten. Neben der Feuerwehr Uetersen wurde die FF Neuendeich zur Unterstützung bei den Löscharbeiten gerufen und die FF Elmshorn mit einer zweiten Drehleiter alarmiert. Darüber hinaus sind vier Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort. Die Löscharbeiten sind derzeit im Gange. Aktuell liegen keine weiteren Details vor. Wir werden weiterhin informieren und bitten darum, vorerst keine Rückfragen zu stellen.
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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Kreispressewart
Thorsten Hintz
Telefon: 04120 8254 700
E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org
POL-IZ: 260430.4 Itzehoe: Autofahrer flüchtet vor Verkehrskontrolle - Polizei ermittelt gegen 21-Jährigen
Itzehoe (ost)
Am späten Mittwochabend hat sich ein Autofahrer in Itzehoe einer Polizeikontrolle entzogen und ist mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit geflohen. Die Polizei identifizierte den Fahrer im Nachhinein.
Um 23:00 Uhr meldete ein Zeuge zwei Fahrzeuge, die angeblich in der Straße "Vor dem Delftor" mit hoher Geschwindigkeit unterwegs waren. Einsatzkräfte trafen kurz darauf die beschriebenen Fahrzeuge an, woraufhin sich ein dunkler Audi mit drei Insassen in Bewegung setzte. Der Fahrer ignorierte die Anhaltesignale der Polizei und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit davon. Nach Einschätzung der Einsatzkräfte dürfte der Fahrer mit etwa 150 km/h unterwegs gewesen sein. Die Beamten verloren zunächst den Sichtkontakt zum Fahrzeug.
Im Zuge der Fahndung wurde der Audi später in Münsterdorf von Einsatzkräften entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Insassen mehr im Fahrzeug. Später trafen Polizeikräfte im Umfeld auf die vermeintlichen Insassen.
Der Fahrer war ein 21-jähriger Deutscher aus dem Kreis Steinburg. Ermittlungen ergaben zudem, dass der Audi weder zugelassen noch versichert war. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein des Fahrers und stellten Fahrzeugschlüssel sowie Kennzeichen sicher.
Die Polizei Wellenkamp ermittelt in einem Verfahren wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens sowie wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Anna Rossol
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
+49 (0) 4821 602 2011
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-HL: HL-EichholzZeugen gesucht - Frau von mehreren Männern beleidigt und verletzt
Lübeck (ost)
Am Montagabend (27.04.2026) wurde eine Spaziergängerin in Lübeck Eichholz von mehreren Männern körperlich angegriffen. Sie erlitt Verletzungen und konnte entkommen. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.
Um 20.30 Uhr spazierte eine 31-jährige Frau mit ihrem Hund in der Nähe eines Trampelpfades zwischen der Brandenbaumer Landstraße und dem Wakenitzwanderweg in der Nähe der Straße Am Distelberg. Sie gab an, von vier unbekannten Männern beleidigt, geschlagen und getreten worden zu sein. Die Frau erlitt leichte Verletzungen und konnte den Tatort eigenständig verlassen.
Die Frau beschrieb die Täter als vier Männer mit südländischem Aussehen im Alter zwischen 25 und 30 Jahren. Sie trugen dunkle Kleidung, während die Frau eine auffällige gelbe Regenjacke trug.
Das Kommissariat 5 in Lübeck hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Beleidigung und gefährliche Körperverletzung aufgenommen. Personen, die am Montagabend in der Nähe des Tatorts waren und die Frau oder die Täter gesehen haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 0451 131-0 oder per E-Mail unter k5.luebeck.bki@polizei.landsh.de bei der Polizei zu melden.
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Polizeidirektion Lübeck
Malwine Stolzenwald - Pressesprecherin
Polizeidirektion Lübeck Pressestelle
Telefon: 0451-131-2015
Fax: 0451-131-2019
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260430.3 Heide: Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt - Verursacher entfernt sich vom Unfallort
Heide (ost)
In Heide ereignete sich am Dienstag ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Radfahrerin. Der bisher unbekannte Fahrer fuhr danach vom Unfallort weg. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Um 17:45 Uhr kam es an der Kreuzung Moltkestraße / Hochfelder Weg zu der Kollision. Laut aktuellen Ermittlungen fuhr eine 35-jährige Radfahrerin die Moltkestraße von der Esmarchstraße in Richtung Marschstraße. Ein Autofahrer, der vom Hochfelder Weg kam, soll das für ihn geltende Stoppschild missachtet haben. Durch den Zusammenstoß stürzte die Radfahrerin zu Boden.
Der bisher unbekannte Fahrer hielt zunächst an und sprach mit der Verletzten. Er behauptete, einen Krankenwagen gerufen zu haben. Unter dem Vorwand, sein Auto umzuparken, um die Straße freizumachen, verließ der Mann zusammen mit seinem Beifahrer den Unfallort. Später stellte sich heraus, dass kein Notruf bei der Rettungsleitstelle eingegangen war. Erst nach einer Nachfrage schickte die Leitstelle einen Krankenwagen.
Die Radfahrerin wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer wird wie folgt beschrieben: männlich, ca. 170 cm groß, Mitte bis Ende 20 Jahre alt, schwarze Haare, gebräunte Haut, sprach Deutsch. Das Auto soll hell gewesen sein. Im Fahrzeug befand sich auch ein männlicher Beifahrer mit ähnlichem Aussehen.
Das Polizeirevier Heide hat die Ermittlungen wegen Fahrerflucht und fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zum Fahrzeug oder Fahrer geben können, werden gebeten, sich unter 0481 940 zu melden.
Anna Rossol
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
+49 (0) 4821 602 2011
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-HL: Scharbeutz/Ostholstein Polizei geht gegen Handynutzer am Steuer vor
Lübeck (ost)
Am 28.04.2026 führten Beamte vom Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz mit Hilfe der Bußgeldstelle des Kreises Ostholstein Kontrollen bei Fahrern auf Abschnitten der Autobahnen A 1 und A 226 durch. Das Ziel war, die erheblichen Gefahren für die Verkehrsteilnehmer durch Ablenkungen bei der Nutzung von Handys oder anderen digitalen Medien zu reduzieren.
Letzten Dienstag (28.04.2026) überwachten Polizeibeamte vom Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz den Verkehr auf den Autobahnen A1 und A 226 in Ostholstein. Das Ziel der Kontrolle war die Verringerung der Gefahren für Verkehrsteilnehmer durch die Nutzung von Handys während der Fahrt, insbesondere bei Lkw-Fahrern.
Zwischen 09:30 und 18:00 Uhr stellten die Einsatzkräfte, unterstützt von Mitarbeitern der Bußgeldstelle Ostholstein, fünf Verstöße bei Lkw-Fahrern fest. Die Fahrer wurden jeweils von Streifenwagen gestoppt und mit den Vorwürfen konfrontiert.
Zusätzlich wurden 15 weitere Verstöße bei Autofahrern festgestellt. In neun Fällen konnten die Fahrer direkt gestoppt und kontrolliert werden. In zwei weiteren Fällen wurden Verstöße an den Anschlussstellen, abseits der Autobahnen, beobachtet und geahndet. Die meisten Fahrer waren aufgrund ihres auffälligen Fahrverhaltens erkennbar gewesen.
Die Polizeibeamten leiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Beim Fahren eines Fahrzeugs und gleichzeitiger Nutzung eines Handys drohen ein Punkt in Flensburg und 100 Euro Bußgeld.
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Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Svenja Pries
Telefon: 49 (0) 451/131-2004
Fax: + 49 (0) 431/988-6-342901
E-Mail: Pressestelle.Luebeck.PD@polizei.landsh.de
FW Norderstedt: Himmelfahrtskonzert im Forst Harthagen
Norderstedt (ost)
Am Donnerstag, den 14. Mai 2026, lädt die Freiwillige Feuerwehr Garstedt zum traditionellen Himmelfahrtskonzert in den Forst Harthagen ein. Von 09:30 bis 14:30 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher hier ein abwechslungsreiches Programm.
Die beliebte Veranstaltung findet in diesem Jahr bereits zum 47. Mal statt und hat sich im Laufe der Zeit von einem reinen Konzert zu einer Veranstaltung für die ganze Familie entwickelt.
Für die musikalische Unterhaltung sorgt die BigBand der Freiwilligen Feuerwehr Garstedt mit schwungvollen Melodien und bester Stimmung. Auch die jüngsten Gäste kommen voll auf ihre Kosten: Die Jugendfeuerwehr Norderstedt bietet wieder Spiel und Spaß für strahlende Gesichter. Dazu gehören unter anderem die Erkundung eines Feuerwehrfahrzeugs mit spannender Technik sowie eine Hüpfburg zum Austoben.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Von Leckerem vom Grill über Kaffee und Kuchen bis hin zu erfrischenden Getränken ist für jeden Geschmack etwas dabei - und das zu familienfreundlichen Preisen. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass vor Ort ausschließlich Barzahlung möglich ist.
Die Veranstaltung findet inmitten des Waldes auf einer Lichtung an der ehemaligen Wetterschutzhütte der Waldjugend (heute Waldinformationspunkt der NABU-Gruppe) statt. Diese besondere Kulisse fernab von Alltag und Hektik verleiht dem Fest seinen einzigartigen Charakter und begeistert seit über 40 Jahren zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Erreichbar ist die Lichtung über den Friedrichsgaber Weg und den Harthagen. Die letzten Meter müssen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.
Die Freiwillige Feuerwehr Garstedt freut sich darauf, auch in diesem Jahr wieder viele Gäste zu einem schönen Himmelfahrtstag voller Musik, Spiel und Spaß in der Natur begrüßen zu dürfen.
"Das Himmelfahrtskonzert verbindet Musik, Gemeinschaft und den direkten Kontakt zur Freiwilligen Feuerwehr. Wer uns kennenlernen oder sich über ein mögliches Ehrenamt oder aber auch eine fördernde Mitgliedschaft informieren möchte, ist bei uns genau richtig", erklärt Ortswehrführer Florian Reichelt.
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Pressekontakt:
Freiwillige Feuerwehr Garstedt
Niels Philip Kögler
Fachwart Presse- Öffentlichkeits- und Medianarbeit
0173 84 80 5 83
n.p.koegler@gmx.de
POL-SE: Rellingen - Polizeistreife stellt zwei Straftäter nach illegaler Müllentsorgung
Rellingen (ost)
Am 29.04.2026 (Mittwoch) ereignete sich gegen 22.00 Uhr eine illegale Müllentsorgung in der Straße An der Blockhütte. Ein Augenzeuge verständigte die Polizei. Die Einsatzkräfte trafen die Täter noch in der Nähe des Tatortes an.
Ein Zeuge bemerkte Lichter am Tatort und begab sich dorthin. Dort sah er einen Lieferwagen mit Pinneberger Kennzeichen und eine große Menge Müll hinter dem Fahrzeug, der dort zuvor noch nicht gelegen hatte. Der Mann notierte sich das Kennzeichen und rief die Polizei über den Notruf an. Die Polizeibeamten konnten das Fahrzeug und die beiden Insassen noch in der Nähe des Tatortes finden und überprüfen. Die beiden Männer (griechische Staatsbürger im Alter von 39 und 19 Jahren) gestanden den Beamten die Tat. Laut ihrer Aussage handelte es sich ausschließlich um Haushaltsmüll. Die Einsatzkräfte inspizierten dann den Müllberg. Neben Elektronikgeräten und Baumaterialien wurden auch Farben und Lacke gefunden.
Die beiden Verdächtigen müssen sich nun in einem Strafverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit Abfällen verantworten.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Michael Bergmann
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
POL-SE: Bad Bramstedt - Einbrecher durch Hund in die Flucht geschlagen - Polizei sucht Zeugen
Bad Bramstedt (ost)
Am 29. April 2026 (Mittwoch) ereignete sich um 04:36 Uhr ein versuchter Einbruchdiebstahl in der Stedingweg. Es blieb beim Versuch, da der oder die Täter vom Hund der Bewohner verjagt wurden.
Während der Tatzeit wurde die Haustür eines Einfamilienhauses in der Stedingweg aufgebrochen. Die Täter konnten jedoch nur ein oder zwei Meter ins Haus gelangen, bevor sie durch das Bellen des Hundes zur sofortigen Flucht veranlasst wurden und sich in unbekannte Richtung vom Tatort entfernten.
Die Kriminalpolizei Pinneberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die möglicherweise verdächtige Beobachtungen in der Nähe des Tatorts gemacht haben, sich unter der Rufnummer 04101-202-0 oder per E-Mail unter sg4.pinneberg.ki@polizei.landsh.de zu melden.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
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Michael Bergmann
Telefon: 04551-884-2020
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POL-KI: 260430.1 Kiel: Waffenkontrollen in den Waffenverbotszonen
Kiel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Bundespolizeiinspektion Kiel und der Polizeidirektion Kiel
Am gestrigen Tag führten die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Kiel und die Polizeibeamten des 2. Polizeireviers der Polizeidirektion Kiel unabhängige Kontrollen in den von der Stadt Kiel eingerichteten Waffenverbotszonen durch. Neben vielen Bürgergesprächen stellten die Einsatzkräfte mehrere Verstöße fest.
Am gestrigen Tag wurden zwischen 10 und 17 Uhr rund 100 Personen von den Beamten kontrolliert. Im Bereich des Bahnhofs kontrollierten die Polizeikräfte einen 51-jährigen und einen 43-jährigen Mann. Beide hatten ein sogenanntes Cuttermesser dabei. Nach der Sicherstellung der Messer leiteten die Beamten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Zwei weitere Männer, die sich in der Waffenverbotszone aufhielten, hatten jeweils ein Tierabwehrspray dabei. Auch diese wurden von den Kräften sichergestellt und es wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen die 30- und 36-jährigen Männer eingeleitet. Bei einem Mann fanden die Einsatzkräfte einen Teleskopschlagstock. Dieser wurde sichergestellt und es wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Während der Schwerpunktaktion bemerkten die Einsatzkräfte einen 25-jährigen Syrer, der auf dem Bahnhofsvorplatz mit einem E-Scooter fuhr und diesen sehr unsicher und in Schlangenlinien führte. Sie stoppten den Mann und stellten Alkoholgeruch fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,36 Promille. Ein Arzt entnahm dem 25-Jährigen eine Blutprobe. Die Polizeibeamten leiteten ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein. Bei der Überprüfung des Scooters stellten sie fest, dass keine gültige Versicherung für den Scooter vorlag. Auch hier wurde eine entsprechende Anzeige erstattet.
In der Waffenverbotszone am Wall sprachen die Einsatzkräfte eine 56-jährige Frau an und kontrollierten sie, da sie sich innerhalb der Waffenverbotszone aufhielt. Die Frau hatte ein Messer dabei, das beschlagnahmt wurde. Gegen die Frau wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstellt.
Die Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei führten zudem viele Bürgergespräche. Es zeigte sich, dass die Maßnahmen und Regelungen in den Waffenverbotszonen weitgehend auf Verständnis stoßen. Gegen 17 Uhr endeten die Kontrollen. Die Anzahl und Art der festgestellten Verstöße zeigen die Notwendigkeit weiterer ähnlicher Kontrollen.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Katharina Wala, Sprecherin der Bundespolizeiinspektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-HL: HL-InnenstadtZwei Krafträder durch unbekannten Täter beschädigt - Polizei sucht Zeugen
Lübeck (ost)
Am Abend des Sonntags (26.04.2026) wurden zwei geparkte Motorräder von einem Mann auf die Fahrbahn in der Fischergrube in Lübeck gestoßen. Es entstand beträchtlicher Sachschaden. Die Polizei hat Hinweise auf den Täter, das 1. Polizeirevier Lübeck bittet um Zeugenaussagen.
Um 21.00 Uhr erhielt die Polizei einen Hinweis auf einen randalierenden Mann in der Innenstadt von Lübeck, zunächst in der Nähe von An der Untertrave / Engelsgrube in Richtung Breite Straße. Die Einsatzkräfte konnten den Mann nicht mehr finden, entdeckten jedoch in der parallel zur Engelsgrube verlaufenden Fischergrube zwei offensichtlich absichtlich umgeworfene Motorräder, nämlich einen Roller und ein Kleinkraftrad. Es entstand ein Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich.
Es wird vermutet, dass der Mann, der zuvor randalierte, der Täter der Sachbeschädigungen sein könnte. Es handelt sich um einen etwa 40-jährigen Mann von ca. 1,70 Metern Größe mit europäischem Aussehen und schlanker Statur. Er trug eine graue Mütze und schob ein Fahrrad.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung in zwei Fällen werden von Beamten des 1. Polizeireviers Lübeck durchgeführt. Personen, die die Taten beobachtet haben oder den Mann am Sonntagabend gesehen haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 0451 131-6150 oder per E-Mail unter ed.luebeck.prev01@polizei.landsh.de zu melden.
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Polizeidirektion Lübeck
Malwine Stolzenwald - Pressesprecherin
Polizeidirektion Lübeck Pressestelle
Telefon: 0451-131-2015
Fax: 0451-131-2019
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260430.2 Nordermeldorf: Auseinandersetzung mit zahlreichen Beteiligten bei Musikveranstaltung
Nordermeldorf (ost)
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich in Nordermeldorf im Rahmen einer öffentlichen Musikveranstaltung eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Die Polizeistation Meldorf hat die Untersuchungen aufgenommen.
Um 03:20 Uhr kam es in der Nähe der Veranstaltung, im Bereich des Dritten Querwegs, zu einer Auseinandersetzung zwischen 20 bis 30 Personen, aus der mehrere Fälle von Körperverletzung resultierten. Der Sicherheitsdienst wurde auf die Situation aufmerksam.
Die Polizeikräfte, die sich in der Nähe befanden, griffen sofort ein. Mit Hilfe von fünf weiteren Streifenwagenbesatzungen konnte die Situation beruhigt und die Auseinandersetzung beendet werden. Einige der Beteiligten entfernten sich währenddessen vom Ort des Geschehens. Mehrere Personen erlitten leichte Verletzungen in Verbindung mit dem Vorfall.
Die eingesetzten Beamten identifizierten sieben beteiligte Personen im Alter von 16 bis 27 Jahren, die aus den Regionen Dithmarschen und Steinburg stammen und verschiedene Staatsangehörigkeiten haben.
Während der polizeilichen Maßnahmen kam es auch zu einem Angriff auf zwei Polizisten. Beide blieben unverletzt.
Die Polizei ermittelt nun wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
Personen, die Informationen über den Vorfall oder weitere Beteiligte haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Meldorf unter 04832 20350 zu melden.
Anna Rossol
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
+49 (0) 4821 602 2011
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-RZ: Zeugen gesucht nach Raubüberfall auf Getränkemarkt
Ratzeburg (ost)
30.04.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 29.04.2026 - Geesthacht
Am Mittwochabend soll es zu einem Raubüberfall in einem Getränkemarkt in Geesthacht durch einen maskierten Täter gekommen sein. Der Verdächtige floh anschließend mit der gestohlenen Beute.
Am 29.04.2026 gegen 20:15 Uhr verließ ein 23-jähriger Angestellter eines Getränkemarktes in der Straße Am Schleusenkanal nach Ladenschluss den Markt. Dort wurde der Angestellte von einem unbekannten maskierten Mann überfallen. Der Täter soll Pfefferspray und einen Schlaggegenstand gegen den Angestellten eingesetzt haben. Nachdem der Räuber Bargeld und ein Handy in noch unbekannter Höhe erbeutet hatte, flüchtete er in unbekannte Richtung. Der leicht verletzte Geesthachter informierte die Polizei und wurde vor Ort von Rettungskräften medizinisch versorgt.
Die sofort eingeleiteten umfangreichen Fahndungsmaßnahmen waren bisher erfolglos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen zu dem Vorfall. Hinweise nimmt die Polizei Geesthacht telefonisch unter 04152/80030 oder per E-Mail unter geesthacht.kpst@polizei.landsh.de entgegen.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-NMS: 20260430-1-PDNMS-Aufklärung einer Diebstahlsserie in einem Pflegeheim in Gettorf
Gettorf - Kreis Rendsburg-Eckernförde (ost)
Seit September 2024 untersuchten die Behörden in Gettorf und Eckernförde eine Reihe von mehr als 40 Diebstählen in einem Pflegeheim in Gettorf.
Insgesamt wurden in sieben Fällen EC- und Kreditkarten aus den Zimmern der Bewohner gestohlen. Durch nachfolgende Abbuchungen entstand ein finanzieller Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich.
Durch die Zusammenarbeit mit der Einrichtung konnte die Kriminalpolizei anhand von Beweismitteln zwei Verdächtige identifizieren. Diese waren eine 36-jährige Deutsche, die im Pflegeheim arbeitete, und ihr 47-jähriger türkischer Lebensgefährte.
Am 24.04.2026 führte die Kriminalpolizei Eckernförde eine Durchsuchung bei den Beschuldigten durch, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel erfolgte.
Bei dieser Durchsuchung wurden die beiden Verdächtigen angetroffen und weitere Beweismittel sichergestellt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Beschuldigten entlassen. Die Ermittlungen dauern an.
Polizeidirektion Neumünster
Constanze Becker
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
POL-RZ: Motorrollerfahrer bei Unfall schwerverletzt
Ratzeburg (ost)
30.04.2026 | Kreis Stormarn | 29.04.2026 - Glinde
Am Mittwochnachmittag gab es in Glinde einen Verkehrsunfall zwischen einem Motorroller und einem PKW. Der Fahrer des Rollers wurde schwer verletzt.
Am 29.04.2026 gegen 16:45 Uhr soll ein 54-jähriger Hamburger mit einem VW-Auto die Avenue St. Sebastian in Richtung Buchenweg gefahren sein. Hinter ihm soll ein 17-jähriger Deutscher auf einem Motorroller gewesen sein. Als der Fahrer des Autos an der Ampel Buchenweg aus Verkehrstechnischen Gründen anhalten musste, kam es aus bisher ungeklärten Gründen zu einem Auffahrunfall, bei dem der Rollerfahrer stürzte und schwere Verletzungen erlitt. Rettungskräfte brachten ihn zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus. Der Fahrer des VW blieb unverletzt.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-RZ: Mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus: Schwerverletzter Motorradfahrer nach Unfall bei Büchen
Ratzeburg (ost)
30.04.2026 | Herzogtum Lauenburg | 29.04.2026 - K28 / Bröthen
Am Mittwochmittag gab es einen Verkehrsunfall zwischen Büchen und Bröthen. Ein Rettungshubschrauber brachte den schwer verletzten Motorradfahrer ins Krankenhaus.
Am 29.04.2026 um 12:30 Uhr soll ein 38-jähriger Motorradfahrer aus dem Herzogtum Lauenburg die Büchener Straße (K28) von Büchen kommend in Richtung Bröthen gefahren sein. Kurz vor dem Ortseingang Bröthen soll er aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Motorrad verloren haben und nach rechts von der Straße abgekommen sein. Dann soll er mit einem Baum kollidiert sein. Der Mann erlitt schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260430.1 Itzehoe: Verkehrssicherheitsbericht 2025 der Polizeidirektion Itzehoe für den Kreis Dithmarschen
Itzehoe (ost)
Im Landkreis Dithmarschen stieg die Anzahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2025 von 3.676 im Vorjahr auf 3.741. Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschäden erhöhte sich um 6,5 Prozent auf 525. Die Polizei hat 782 Unfälle aufgenommen und ausgewertet. Davon ereigneten sich 484 innerhalb und 298 außerhalb geschlossener Ortschaften.
Verletzte Personen
Die Anzahl der verletzten Personen blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich. Im Jahr 2025 wurden bei Verkehrsunfällen 658 Menschen verletzt, im Jahr 2024 waren es 659. Die Anzahl der Leichtverletzten stieg leicht von 570 auf 573, die Anzahl der Schwerverletzten sank von 89 auf 85. Bei sieben tödlichen Verkehrsunfällen verloren sieben Menschen ihr Leben. Fünf dieser Todesfälle ereigneten sich außerhalb geschlossener Ortschaften.
Unfallverursacher
An 194 Verkehrsunfällen waren junge Fahrer im Alter von 18 bis 25 Jahren beteiligt. Das sind 33 Fälle mehr als im Vorjahr. 109 dieser Unfälle wurden von jungen Fahrern verursacht. Die häufigsten Ursachen waren nicht angepasste Geschwindigkeit mit 23 Prozent, Vorfahrtmissachtungen mit 19 Prozent und Mängel der Verkehrstüchtigkeit mit 11 Prozent.
Bei 236 Verkehrsunfällen waren Senioren ab 65 Jahren beteiligt. In 169 Fällen und somit bei 71,4 Prozent dieser Unfälle gehen die Polizei nach den ersten Feststellungen davon aus, dass Senioren sie verursacht haben. Anders als bei jüngeren Verkehrsteilnehmern spielte die Geschwindigkeit bei ihnen keine entscheidende Rolle. Häufige Ursachen waren stattdessen Vorfahrtmissachtungen mit 30 Prozent sowie Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren mit 21 Prozent.
Auch die Zahlen bei den Radfahrern stiegen. Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Radfahrern stieg von 162 auf 188. In 121 Fällen verursachten die Radfahrer den Unfall selbst. Die Anzahl der Unfälle mit motorisierten Zweirädern stieg ebenfalls an und erhöhte sich von 61 auf 68.
Unfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss
Die Anzahl der Verkehrsunfälle, bei denen mindestens ein Beteiligter unter Alkoholeinfluss stand, stieg im Jahr 2025 leicht an. Die Polizei registrierte 79 Alkoholunfälle, vier mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der Drogenunfälle blieb mit acht Fällen niedrig. Auffällig war die Häufung der Alkoholunfälle am Wochenende, besonders an Samstagen und Sonntagen. Auffällig war auch die Altersverteilung. Die meisten Alkoholunfälle entfielen nicht auf junge Fahrer, sondern auf die Altersgruppen zwischen 26 und 65 Jahren.
Elektrokleinstfahrzeuge
Auffällig war auch die Entwicklung bei den Elektrokleinstfahrzeugen. Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit E-Scootern und ähnlichen Fahrzeugen stieg im Landkreis Dithmarschen von 25 im Vorjahr auf 44. Dabei verletzten sich 38 Nutzer, fünf von ihnen schwer. In 30 Fällen verursachten die Fahrer der Elektrokleinstfahrzeuge den Unfall selbst.
Verkehrsüberwachung
Die meisten Ordnungswidrigkeiten werden für die Kreise Steinburg und Dithmarschen gemeinsam erfasst. Im Jahr 2025 ahndete die Polizei im Bereich der Polizeidirektion Itzehoe insgesamt 41.588 Verkehrsordnungswidrigkeiten schriftlich. Damit registrierten die Einsatzkräfte rechnerisch etwa alle 12,5 Minuten einen Verkehrsverstoß.
In den Kreisen Steinburg und Dithmarschen leitete die Polizei 32.720 Verfahren wegen überhöhter Geschwindigkeit ein. Hinzu kamen 38.549 Feststellungen der kommunalen Geschwindigkeitsmesstrupps im Kreis Steinburg und 37.145 im Kreis Dithmarschen. Insgesamt fiel damit im Bereich der Polizeidirektion Itzehoe im vergangenen Jahr durchschnittlich etwa alle fünf Minuten ein Fahrzeug wegen zu schnellen Fahrens auf.
Ein weiterer Schwerpunkt blieb das Thema Ablenkung im Straßenverkehr. Im Jahr 2025 stellte die Polizei 1.055 Fahrzeugführer fest, die während der Fahrt ein Handy, Smartphone oder ein ähnliches Gerät bedienten.
Die Polizeidirektion Itzehoe wird auch künftig alles daransetzen, die Verkehrssicherheit im Kreis Steinburg mit den zur Verfügung stehenden Mitteln weiter zu stärken. Ziel bleibt es, rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr zu fördern und schwere Verkehrsunfälle möglichst zu verhindern.
Der ausführliche Verkehrssicherheitsbericht 2025 ist im Internet unter https://www.t1p.de/PD-Itzehoe abrufbar.
Anna Rossol
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