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Schleswig / Jardelund: PKW-Fahrer ohne Führerschein und unter Alkoholeinfluss sitzt bei Kontrolle auf dem Rücksitz

Bei einer Verkehrskontrolle wurde ein betrunkener Autofahrer ohne Führerschein auf dem Rücksitz erwischt. Das Kennzeichen gehörte außerdem nicht zum Fahrzeug.

Foto: Depositphotos

Schleswig / Jardelund (ost)

Am Donnerstagabend stoppte eine verdeckte Streife der Bundespolizei auf dem Rastplatz Hüsby (Schleswig) an der Autobahn A7 einen Mercedes mit rumänischem Nummernschild, der auffällig fuhr und sich durch Schlangenlinien und starkes Wechseln der Geschwindigkeit bemerkbar machte.

Der 24-jährige Fahrer und die drei anderen Insassen konnten sich alle mit dänischen Ausweisdokumenten identifizieren. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten Alkoholgeruch beim Fahrer. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,23 Promille.

Im weiteren Verlauf der Kontrolle konnte der 24-Jährige keine Fahrzeugpapiere vorzeigen. Als Grund gab er an, dass er das Auto von einem Freund ausgeliehen habe. Eine Überprüfung des rumänischen Kennzeichens ergab, dass es nicht für den Mercedes, sondern für einen Ford Focus registriert war. Anhand der Fahrgestellnummer des Mercedes stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug seit 2021 nicht mehr zugelassen und versichert war.

Gegen den Fahrer bestand nun der Verdacht der Urkundenfälschung, des Missbrauchs des Kennzeichens, der Trunkenheitsfahrt und des Verstoßes gegen das Auslandspflichtversicherungsgesetz. Anzeigen wurden erstellt, die örtliche Polizei wurde hinzugezogen, um die Kennzeichen sicherzustellen und eine Blutprobe anzuordnen. Die Weiterfahrt mit dem Auto wurde untersagt.

Circa fünf Stunden später wurde dasselbe Fahrzeug, dieses Mal nur mit einem hinteren Kennzeichen, auf der Grenzstraße in der Nähe von Jardelund von einer anderen Streife der Bundespolizei mit erhöhter Geschwindigkeit entdeckt.

Bei der Kontrolle konnten die Bundespolizisten beobachten, dass der Fahrer den Fahrersitz in Richtung Rücksitzbank verließ. Der Grund war schnell klar, er hatte keinen Führerschein. Es handelte sich nicht um denselben Fahrer wie zuvor, aber auch dieser stand unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,92 Promille.

Auch gegen diesen Fahrer wurden Strafverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und unter Alkoholeinfluss, Diebstahl sowie Verstoß gegen das Auslandspflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

Im weiteren Verlauf konnte ermittelt werden, dass das nun hinten angebrachte Kennzeichen von einem LKW-Anhänger vom Autobahnrastplatz Ahrenholz gestohlen wurde.

Die Bearbeitung des Falls wurde von der örtlichen Polizei übernommen.

Kontakt:

Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Jürgen Henningsen / Melissa Münzel
Telefon: 0461 / 31 32 – 1011
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24