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Schleswig – Kriminalpolizei klärt Einbrüche auf

Die Kriminalpolizei Schleswig konnte drei Einbrüche in Schleswig aufklären, die im Dezember 2023 und Januar 2024 stattfanden. Der Tatverdächtige gestand alle Taten und übergab gestohlene Gegenstände an die Polizei.

Foto: Depositphotos

Schleswig (ost)

Am 21. Februar 2024 hat die Kriminalpolizei Schleswig drei Einbrüche gelöst, die im Dezember 2023 und Januar 2024 in Schleswig stattgefunden haben.

In der Nacht zum 29.12.23 gab es in Schleswig Einbrüche in die Redaktionsräume der „Schleswiger Nachrichten“ und anschließend in die Geschäftsräume einer Apotheke. Dabei wurden unter anderem verschiedene Betäubungsmittel und Bargeld gestohlen. Schon zu diesem Zeitpunkt bestand der Verdacht, dass die Einbrüche aufgrund der Spuren und der räumlichen und zeitlichen Nähe zueinander demselben Täter zuzuordnen waren.

In den frühen Morgenstunden des 16.01.24 wurde die Apotheke erneut von Einbrechern heimgesucht. Sie schlugen erneut eine Scheibe ein und stahlen dann den Inhalt der Kassen. Ein Zeuge sah zwei Personen vom Tatort fliehen und informierte die Polizei. Die eintreffenden Beamten des Polizeireviers entdeckten im frischen Schnee Spuren, die von mehreren Wohnblöcken direkt zum Tatort führten, ohne dass sich daraus direkt ein konkreter Verdacht ableiten ließ.

Die weiteren Untersuchungen der Kriminalpolizeistelle Schleswig erhärteten den Verdacht, dass die beschriebenen Fälle zusammenhängen, die Beamten behielten die entsprechenden Wohnblöcke im Auge. Am 21.02.2024 konnten sie eine Person feststellen, die Ähnlichkeiten mit einem bei der Tatausführung gefilmten, aber maskierten Täter aufwies, und einen der Wohnblöcke betrat.

Als dieser das Gebäude kurz darauf verließ, wurde er von den Kriminalbeamten festgenommen, wobei weitere Übereinstimmungen des 30-jährigen, polizeibekannten Schleswigers mit dem Erscheinungsbild des Täters offensichtlich wurden. In einer anschließenden Befragung gestand der Tatverdächtige alle drei Taten und übergab Reste des gestohlenen Guts, das im Keller des Wohnblocks versteckt war, an die Polizei.

Der Beschuldigte wurde nach Abschluss aller Maßnahmen aufgrund fehlender Haftgründe freigelassen. Er muss mit einer Anklage wegen Einbruchdiebstahls in drei Fällen sowie Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen. Die Ermittlungen zum Mittäter dauern an.

Kontakt:

Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Arne Hennig
Telefon: 0461 / 484 2011
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 2249 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2675 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 385 im Jahr 2021 auf 400 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 341 auf 380, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 293 auf 335 stieg und die der weiblichen Verdächtigen von 48 auf 45 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 129 auf 158. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2022 in Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland, 23528 Fälle.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 2249 2675
Anzahl der aufgeklärten Fälle 385 400
Anzahl der Verdächtigen 341 380
Anzahl der männlichen Verdächtigen 293 335
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 129 158

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, wovon 70 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle von Mord gemeldet, von denen jedoch nur 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74 70
Anzahl der aufgeklärten Fälle 70 55
Anzahl der Verdächtigen 89 62
Anzahl der männlichen Verdächtigen 80 56
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 25 29

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 10.944 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 10.509 auf 9.931. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 9.190 auf 8.645 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.938 auf 7.470 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1.252 auf 1.175 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.576 auf 1.664. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 70.510 erfasst.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11693 10944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10509 9931
Anzahl der Verdächtigen 9190 8645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7938 7470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1252 1175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1576 1664

Quelle: Bundeskriminalamt

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