Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Schule in Kappeln beschmiert, Polizei sucht Zeugen

Zwei unbekannte Täter haben die Gorch-Fock-Schule in Kappeln mit rassistischen Schriftzügen beschmiert und konnten fliehen. Die Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Kappeln (ost)

Am Samstag, dem 10.10.2026, gegen 18:00 Uhr, haben zwei unbekannte Täter die Gorch-Fock-Schule in Kappeln mit rassistischen Schriftzügen beschmiert. Ein Passant hat die beiden bei der Tat erwischt, woraufhin sie geflohen sind. Die Polizei sucht nun nach weiteren Zeugen und Informanten.

Ein Augenzeuge hat am frühen Samstagabend beobachtet, wie die Personen an der Westseite der Schule Wände und Fenster mit Farbe besprüht haben. Auch zwei Müllcontainer wurden beschädigt. Die Täter sind zwischen den Wohnhäusern auf der anderen Seite der Mürwiker Straße geflohen. Die Polizeibeamten konnten sie nicht mehr finden. Laut dem Zeugen trug einer der Täter einen schwarzen Kapuzenpullover und eine weiße Hose. Der andere war mit einem grünen Kapuzenpullover bekleidet.

Die Beamten des Polizeireviers Kappeln haben bei der Tatortuntersuchung neben verschiedenen Schimpfwörtern auch Hakenkreuze und rassistische Graffiti entdeckt. Das Kommissariat 5 der Bezirkskriminalinspektion Flensburg hat die Ermittlungen übernommen.

Personen, die die Tat oder die Täter am Samstagabend gesehen haben oder Informationen zu ihnen haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 0461-4840 oder per E-Mail unter K5.Flensburg.BKI@polizei.landsh.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, von denen 66 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen beteiligt waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24