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Schussgeräusche in Lübecker Innenstadt

Am späten Samstagabend wurden Schussgeräusche in der Lübecker Innenstadt gemeldet. Zwei Tatverdächtige konnten ermittelt werden, unbeteiligte Personen blieben unverletzt.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Spät am Samstagabend (06.07.2024) wurden mehrere Berichte über Schussgeräusche in der Lübecker Innenstadt gemeldet. Es wurde behauptet, dass aus einer Gruppe von Personen Schüsse aus einer Waffe abgefeuert wurden. Die Polizei identifizierte erfolgreich zwei verdächtige Personen. Unbeteiligte blieben unverletzt.

Um 23:00 Uhr meldeten Anwohner und Passanten Schussgeräusche in der Lübecker Innenstadt. Es wurde behauptet, dass aus einer Gruppe von Personen mehrmals mit einer Waffe in die Luft geschossen wurde.

Verschiedene Streifenwagen beteiligten sich an der Suche nach der kleinen Gruppe und wurden kurz darauf in der Mühlenstraße fündig. Dort wurde ein 16-jähriger Lübecker angetroffen und vorläufig festgenommen, der der Täterbeschreibung entsprach. Eine zweite verdächtige Person, ein 18-jähriger Lübecker, wurde am Klingenberg gestellt.

Ersten Erkenntnissen zufolge wurden die Schüsse im Bereich der Mühlenstraße abgefeuert und waren nicht gezielt, sondern wahllos in den Himmel gerichtet. Unbeteiligte Dritte wurden nicht verletzt.

Die vorhandenen Spuren deuten darauf hin, dass es sich bei der verwendeten Waffe um eine Schreckschusswaffe handelte.

Gegen die beiden jungen Männer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sie werden sich wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten müssen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden sie freigelassen.

Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und dem Verbleib der Waffe dauern derzeit noch an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, von denen 70 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 70, wobei nur 55 Fälle aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 62, wobei 56 Männer und 6 Frauen beteiligt waren. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74 70
Anzahl der aufgeklärten Fälle 70 55
Anzahl der Verdächtigen 89 62
Anzahl der männlichen Verdächtigen 80 56
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 25 29

Quelle: Bundeskriminalamt

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