27-Jähriger bei Auseinandersetzung schwer verletzt, Tatverdächtiger festgenommen, Ermittlungen eingeleitet.
Schwere Verletzung am ZOB in Lübeck

Lübeck (ost)
Am Sonntagmorgen (06.09.2026) ereignete sich am Lübecker ZOB eine körperliche Auseinandersetzung, bei der ein 27-jähriger Lübecker schwere Verletzungen erlitt. Ein 54-jähriger Verdächtiger wurde vorübergehend festgenommen. Die Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen.
Um 09:00 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienst zu einem Lokal in der Nähe des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) im Lübecker Stadtteil St. Lorenz Süd gerufen. Es wurde berichtet, dass es dort zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten gekommen sei.
Am Ort des Geschehens fanden die Einsatzkräfte einen 27-jährigen Mann aus Lübeck vor, der blutende Verletzungen aufwies. Er wurde anscheinend mit einem scharfen Gegenstand verletzt. Aufgrund seiner schweren Verletzungen wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist derzeit stabil.
Während der Ermittlungen vor Ort geriet ein 54-jähriger Mann irakischer Herkunft ins Visier der Behörden. Er wurde unmittelbar am Ort des Geschehens vorläufig festgenommen.
Die Polizei führte am Sonntagmorgen umfangreiche Untersuchungen am Tatort durch, bei denen verschiedene Beweismittel, darunter mögliche Tatwerkzeuge, sichergestellt wurden. Die anwesenden Personen wurden ebenfalls zum Vorfall befragt.
Die weiteren Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei Lübeck übernommen. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf den Hintergründen und dem genauen Ablauf der Auseinandersetzung. Es wird unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es wurden insgesamt 77 Verdächtige identifiziert, darunter 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








