Eine Frau wurde bei einem Raub in Kiel schwer verletzt. Die Polizei sucht dringend Zeugen für den Vorfall.
Schwere Verletzungen nach Raub in Kiel

Kiel (ost)
Am Montagmorgen, den 20. April 2026, ereignete sich in der Straße Alte Weide ein schwerer Raub, bei dem eine Frau schwer verletzt wurde. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeuginnen und Zeugen.
Der Vorfall geschah am Montagmorgen gegen 5 Uhr. Die 52-jährige Frau war auf dem Weg zur Arbeit und stieg an der Haltestelle Hansastraße aus dem Bus. Sie ging zu Fuß die Gutenbergstraße entlang. Schon hier bemerkte sie auf der anderen Straßenseite bei einer Tankstelle eine männliche Person, die angeblich einen schwarzen Einteiler-Jogginganzug, einen sogenannten Jumpsuit, trug.
Die Frau setzte ihren Weg von der Gutenbergstraße über die Eckernförder Straße zur Alten Weide fort. Es ist anzunehmen, dass der Täter sie bereits verfolgte. Laut der Frau wurde sie in der Nähe der Warenanlieferung eines Supermarktes von einem unbekannten Mann angesprochen. Er forderte Bargeld und schlug der 52-Jährigen nach einem kurzen Kampf mehrmals ins Gesicht. Sie übergab ihm Geld aus ihrer Geldbörse, woraufhin er über den Eichkamp in Richtung Eichhofstraße flüchtete.
Kurze Zeit später fand ein Mitarbeiter die verletzte Frau am Boden liegend und leistete Erste Hilfe. Ein Rettungswagen brachte die schwer verletzte Frau ins Krankenhaus. Die Fahndung nach dem Täter mit verschiedenen Streifenwagen blieb erfolglos.
Die Frau beschreibt den Täter als ca. 170-180 cm groß, 30-35 Jahre alt, mit kurzen schwarzen Haaren und einem schwarzen Schnauzbart. Er trug einen schwarzen Einteiler-Jogginganzug und Turnschuhe. Außerdem sprach er akzentfrei Deutsch.
Das Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Raubes aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0431 / 160 -3333.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, davon waren 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 27.916, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 85,13% ausmacht. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 2.829 Unfälle innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








