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Schwerer Auffahrunfall bei Eutin

Am Samstagmorgen ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem fünf Menschen verletzt wurden. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Samstagmorgen (11.07.2026) gab es einen schweren Verkehrsunfall in der Nähe von Eutin, bei dem ein Renault auf einen Opel auffuhr. Insgesamt wurden fünf Personen verletzt, davon drei schwer. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Ersten Informationen zufolge fuhr eine 63-jährige Frau in einem Opel den Sandfeldweg von Fissau in Richtung Sibbersdorf. Aufgrund gesundheitlicher Probleme hielt sie kurz vor der Abzweigung zur Straße Am See an und stieg aus dem Fahrzeug aus. Kurz darauf kam ein 63-jähriger Fahrer in einem Renault an. Er bemerkte den stehenden PKW nicht und fuhr ungebremst auf den Opel auf.

Zur Zeit des Unfalls befanden sich eine 68-jährige Frau, eine 37-jährige Frau und ein 37-jähriger Mann im Opel. Die 37-jährige Frau wurde schwer verletzt, die anderen beiden Insassen leicht.

Die 37-jährige musste von der Feuerwehr aus dem stark beschädigten Auto befreit werden und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Der Mann wurde mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Die 68-jährige Beifahrerin konnte vor Ort vom Rettungsdienst entlassen werden. Die Fahrerin, die zum Zeitpunkt des Unfalls nicht im Auto war, wurde nicht verletzt.

Der 63-jährige Fahrer des Renaults erlitt leichte Verletzungen. Seine 60-jährige Beifahrerin wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1.230, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 292 Fälle aus, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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