Vergangenen Freitag bedrohten drei unbekannte Männer die Kassiererin mit einer Schusswaffe und erbeuteten Bargeld und Zigaretten im mittleren vierstelligen Bereich.
Schwerer Raub auf Tankstelle in Kiel gesucht

Kiel (ost)
Letzten Freitag fand ein schwerer Raubüberfall auf eine Tankstelle im Winterbeker Weg statt. Die Kassiererin wurde von den Tätern mit einer Schusswaffe bedroht und zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert. Nach der Tat flüchteten die Täter mit Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro und mehreren Schachteln Zigaretten. Die Kriminalpolizei Kiel bittet um Zeugenhinweise.
Am 03.05.2024 gegen 08:50 Uhr betraten laut Angaben der Tankstellenmitarbeiterin drei unbekannte Männer den Verkaufsraum der Tankstelle. Einer der Männer trug einen Schlagstock, mit dem er unerwartet auf den Tresen schlug. Gleichzeitig betraten die beiden anderen Männer hinter den Tresen und bedrohten die Angestellte mit einer Schusswaffe, griffen sie an den Armen und forderten die Herausgabe von Bargeld. Nach der Tat flüchteten die drei Männer mit der Beute vermutlich in Richtung Saarbrückenstraße.
Die drei Täter sollen ungefähr 180 cm groß gewesen sein. Einer der Täter trug eine schwarze Hose, eine schwarze Jacke mit Aufschrift auf dem Rücken und einen Rucksack. Ein weiterer Täter trug helle Oberbekleidung und dunkle Hosen. Der dritte Täter war dunkel gekleidet. Die Personen trugen weiße Einmalhandschuhe und waren maskiert. Aufgrund der Sturmhauben konnte die Geschädigte keine genauen Angaben zum Alter machen.
Das Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Informationen über die Tat oder die Täter haben, sich unter der Telefonnummer 0431 / 160 3333 bei der Polizei zu melden.
Stephanie Lage
Kontakt:
Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 963 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 1194 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 654 auf 749. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 827 auf 894, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 963 | 1.194 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 654 | 749 |
| Anzahl der Verdächtigen | 827 | 894 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 770 | 793 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 57 | 101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 253 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








