Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Schwerer Raub in Kiel, Kriminalpolizei sucht Zeugen

Die Kriminalpolizei in Kiel sucht dringend Zeuginnen und Zeugen für einen schweren Raub in einem Getränkefachhandel, bei dem Tageseinnahmen und Tabakwaren gestohlen wurden.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Am Mittwochabend hat ein Angestellter eines Getränkefachhandels im Stadtteil Gaarden einen versuchten Raub erlebt. Die beiden männlichen Täter, die bislang unbekannt sind, haben die Tageseinnahmen unter Vorhalt eines Hammers gestohlen und Tabakwaren eingesteckt. Die Kriminalpolizei führt Ermittlungen durch und sucht nach Zeugen.

Der 26-jährige Mitarbeiter gab an, dass gegen 20 Uhr zwei Männer in den Verkaufsraum eingetreten seien. Einer der Männer hielt einen Hammer in der Hand, der andere trug eine Sporttasche. Beide forderten Bargeld und steckten es ein. Außerdem steckten sie verschiedene Tabakwaren ein. Danach flüchteten die Täter mit Bargeld in Höhe von vierstelligen Eurobeträgen und den Tabakwaren in Richtung Tonberg links an der Tankstelle vorbei. Eine sofortige Fahndung mit mehreren Streifenwagen verlief erfolglos.

Die beiden Personen sollen zwischen 18 und 30 Jahre alt und etwa 175 – 185 cm groß gewesen sein. Einer trug eine schwarze Sturmhaube, eine auffällig glänzende schwarze Jacke und schwarze Turnschuhe. Die andere Person trug eine rote Sturmhaube, eine schwarze Jacke mit Kapuze, eine blaue Jogginghose und weiße Turnschuhe.

Das Kommissariat 13 der Kieler Kriminalpolizei führt die Ermittlungen und sucht nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zur Identität der Täter machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0431 / 160 3333 entgegen.

Stephanie Lage

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 793 auf 1013 anstieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 88 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 auf 427. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24