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Schwerer Raub in Kiel mit Messer, Polizei sucht dringend Zeugen.

Am Mittwochmorgen wurde ein versuchter Raub mit Messer verübt. Täter flüchteten zu Fuß. Polizei sucht Hinweise zu den Verdächtigen.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Am Mittwochmorgen ereignete sich ein versuchter Raub in der Teplitzer Allee in Elmschenhagen-Süd. Zwei Verdächtige haben mit einem Messer Bargeld gefordert und sind dann zu Fuß geflohen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.

Der Vorfall ereignete sich gegen 7:30 Uhr am Mittwoch. Der Geschädigte war mit seinem Fahrrad auf dem Weg zur Schule, als er von zwei Personen mit einem Messer bedroht wurde, um Geld herauszugeben. Da er kein Bargeld hatte, ließen die Täter von ihm ab und flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung.

Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei unmittelbar nach der Tat führten nicht zur Ergreifung der Verdächtigen.

Der erste Verdächtige war etwa 16 bis 18 Jahre alt, 190 cm groß und kräftig. Er trug eine schwarze Steppweste, ein schwarzes T-Shirt, graue Baggy-Jeans und weiße Turnschuhe, sowie ein weißes Basecap.

Der zweite Verdächtige war etwa 190 bis 195 cm groß und hatte lockiges schwarzes Haar. Er trug ein weißes T-Shirt, graue Baggy-Hose und schwarz-weiße Nike-Socken, sowie eine Bauchtasche oder Umhängetasche von Gucci. Auffällig war ein Muttermal am Kinn.

Das Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel ermittelt wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes und bittet um Hinweise von Zeugen.

Personen, die etwas beobachtet haben oder Hinweise zu den Verdächtigen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0431 / 160 3333 bei der Polizei zu melden.

Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 im Jahr 2022 auf 956 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 im Jahr 2022 auf 1101 im Jahr 2023. Davon waren 793 männliche Verdächtige und 101 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1013 männliche und 88 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 310 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 56 männlich und 6 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 67 männliche und 10 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 29 im Jahr 2022 und 28 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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