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Schwerer Raub in Kiel mit Messer, Polizei sucht Zeugen

Am letzten Sonntag kam es zu einem schweren Raub in der Augustenstraße in Gaarden. Zwei Tatverdächtige erbeuteten einen hohen Bargeldbetrag unter Vorhalt eines Messers. Die Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Letzten Sonntag (04.01.25) ereignete sich in der Augustenstraße im Kieler Stadtteil Gaarden ein schwerer Raubüberfall. Zwei Verdächtige erbeuteten unter Vorhalt eines Messers einen hohen dreistelligen Bargeldbetrag. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Die Tat fand gegen 19:30 Uhr statt. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte das spätere Opfer Geld von einer Bankfiliale in der Augustenstraße abgehoben. Anschließend ging es in Richtung Elisabethstraße.

Der Geschädigte wurde in der Augustenstraße 57 von zwei Personen angesprochen. Die Männer kamen aus einem Durchgang, der zu einem Garagenhof führte, und standen plötzlich vor dem Opfer.

Zuerst baten sie um eine Zigarette. Als das Opfer verneinte, wurde es mit körperlicher Gewalt gegen eine Wand gedrückt. Einer der Männer zog dann ein Messer und durchsuchte das Opfer unter Vorhalt des Messers. Dabei fand er das Portemonnaie des Opfers in der Hosentasche und nahm es an sich. Danach flüchteten beide Täter zu Fuß durch den Durchgang zum Garagenhof.

Der Durchgang befindet sich in der Augustenstraße, Höhe Hausnummer 57, und führt zu einem Garagenhof mit Verbindung zur Norddeutschen Straße.

Der Geschädigte gab an, dass die beiden Täter fast identisch aussahen. Möglicherweise handelte es sich um Zwillinge, wobei einer einen 3-Tage-Bart trug. Die etwa 40 bis 45 Jahre alten und schlanken Männer mit südländischem Aussehen waren etwa 175 bis 180 cm groß und komplett schwarz gekleidet. Sie sprachen Deutsch mit Akzent.

Das Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Raubes aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

Hinweise zum Vorfall oder zu möglichen Verdächtigen werden unter der Telefonnummer 0431 / 160 -3333 entgegengenommen.

Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Räuberieraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 793 auf 1013 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 88 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 310 auf 427. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Fälle auf 74, wovon 66 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 nahezu konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 aufgezeichneten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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