Ein Täter erbeutete Bargeld unter Vorhalt eines Messers. Die Polizei sucht Hinweise zum ungefähr 190 cm großen Täter.
Schwerer Raub in Kiel, Polizei sucht Zeugen

Kiel (ost)
Gestern Nacht gab es in der Gutenbergstraße in Kiel einen schweren Raubüberfall. Der Täter erbeutete einen hohen dreistelligen Bargeldbetrag unter Drohung mit einem Messer. Die Polizei hat die Untersuchungen begonnen und sucht nach Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls.
Am 16.06.2026 gegen 03:00 Uhr betrat laut dem Angestellten eine unbekannte männliche Person den Verkaufsraum der Tankstelle. Der Unbekannte nahm Waren aus dem Regal und begab sich zum Verkaufstresen. Unter Androhung eines Messers forderte er den Angestellten auf, Bargeld herauszugeben. Der Mitarbeiter übergab daraufhin einen hohen dreistelligen Bargeldbetrag. Nach der Tat flüchtete der Täter vermutlich mit einem E-Scooter in eine unbekannte Richtung.
Der Täter war ungefähr 190 cm groß, trug eine schwarze Kapuzenjacke und schwarze Hosen. Sein Gesicht war vermummt mit einer schwarzen Maske mit weißem Muster. Außerdem trug er rosa Einweghandschuhe. Der Zeuge konnte keine genauen Angaben zum Alter des Täters machen.
Das Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeuginnen und Zeugen, die Informationen über die Tat oder den Täter haben. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0431 / 160 3333 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Niklas Frederik Möller, Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 1013 der Verdächtigen männlich und 88 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 auf 427. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 im Jahr 2022 auf 66 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023. Davon waren 56 männlich, 10 weiblich und 28 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








