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Schwerer Raub in Kiel: Tatverdächtige festgenommen

Die jungen Männer wurden nach einem Messerüberfall auf Geschädigte festgenommen und sitzen nun in Untersuchungshaft. Weitere Ermittlungen zu möglichen weiteren Straftaten laufen.

Foto: Depositphotos

Kiel / Kreis Plön (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel

Am Samstagabend ereignete sich in Gaarden ein schwerer Raub, bei dem die Verdächtigen die Opfer angeblich mit einem Messer bedrohten. Die Polizei nahm die jungen Männer kurz darauf fest. Ein Haftrichter erließ gegen beide einen Haftbefehl.

Nach den aktuellen Ermittlungen befanden sich am Samstagabend die beiden 17- und 18-jährigen Opfer in der Adolf-Westphal-Straße, um ihre Drohnen steigen zu lassen. Dort wurden sie plötzlich von zwei Männern angesprochen. Einer von ihnen forderte die Opfer auf, ihm eine Drohne und Geld zu geben und bedrohte sie dabei mit einem Messer. Die beiden Verdächtigen raubten schließlich Geld, ein Smartphone und Drohnenzubehör und flüchteten dann in Richtung Bahnhofstraße.

Die Opfer informierten daraufhin selbst die Polizei. Im Rahmen der unverzüglich eingeleiteten Fahndung nahmen Polizisten des 4. Polizeireviers die beiden 21- und 26-jährigen Verdächtigen in einem Hinterhof in der Schwedendammstraße fest. Die beiden jungen Männer wurden in Polizeigewahrsam genommen.

Am Sonntagabend fand auf Antrag der Kieler Staatsanwaltschaft die Vorführung der 21- und 26-jährigen Männer am Kieler Amtsgericht statt. Ein Haftrichter folgte dem Antrag und erließ einen Haftbefehl wegen schweren Raubes. Die beiden Verdächtigen wurden inhaftiert.

Bisherige Untersuchungen ergaben, dass beide Männer auch im Verdacht stehen, mehrere Wohnungseinbrüche begangen zu haben. Es handelt sich dabei um die Einbrüche der letzten Woche in Wisch, Probsteierhagen und Stein, bei denen unter anderem auch Fahrzeuge gestohlen wurden. Ob der 26- und der 21-Jährige für weitere Taten in Frage kommen, wird untersucht.

Es wird darauf hingewiesen, dass bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung jeder Angeklagte als unschuldig gilt (Artikel 6 Abs. 2 der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten).

Michael Bimler / Staatsanwaltschaft Kiel

Alina Kelbing / Polizeidirektion Kiel

Kontakt:

Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 963 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2022 bereits 1194 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 654 im Jahr 2021 auf 749 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 827 auf 894 an, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 963 1.194
Anzahl der aufgeklärten Fälle 654 749
Anzahl der Verdächtigen 827 894
Anzahl der männlichen Verdächtigen 770 793
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 57 101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 253 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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