Ein 79-jähriger Senior wurde bei einem Raub verletzt. Täter erbeuteten Auto und Bargeld im Gesamtwert von über 20.000 Euro.
Schwerer Raub in Norderstedt-Harksheide

Norderstedt (ost)
Am Montag, den 20.01.2025, ereignete sich gegen 15.10 Uhr ein schwerer Raubüberfall in Norderstedt-Harksheide, bei dem ein älterer Mann verletzt wurde. Die Täter stahlen unter anderem das Auto und Bargeld.
Etwa um 15.10 Uhr klingelte es an der Tür des Rentners. Als niemand antwortete, öffnete der Norderstedter die Tür. Plötzlich sprühte ihm jemand Reizgas ins Gesicht, was dazu führte, dass er nichts mehr sehen konnte. Anschließend wurde er mit Panzertape gefesselt und konnte nichts mehr erkennen.
Zwei Täter betraten das Haus. Während einer den Norderstedter am Boden festhielt, durchsuchte der andere das Haus nach Wertsachen. Es wird auch berichtet, dass mindestens einer der Täter dem Opfer am Boden noch Schläge versetzte. Die Täter nahmen den Autoschlüssel an sich und fuhren mit dem im Carport abgestellten Fahrzeug des Rentners davon. Sowohl im Haus als auch im Auto fanden sie Bargeld. Der Gesamtschaden belief sich auf über 20.000 Euro.
Durch intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei Norderstedt konnte ein 24-jähriger Verdächtiger identifiziert werden. Der Beschuldigte aus Norderstedt wurde heute dem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Der Mann wird noch heute inhaftiert und muss sich wegen des Vorwurfs des schweren Raubes verantworten.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 im Jahr 2022 auf 956 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 im Jahr 2022 auf 1101 im Jahr 2023. Darunter waren 793 männliche Verdächtige und 101 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1013 männliche und 88 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt








