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Schwerer Unfall bei Siek

Zwei Verletzte nach Zusammenstoß zwischen Auto und Motorrad, Fahrbahn vollgesperrt.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg

06.08.2026 | Kreis Stormarn | 05.08.2026 – L224 / Siek

Am Mittwochnachmittag ereignete sich auf der L 224 zwischen Siek und Großensee im Kreis Stormarn ein schwerer Verkehrsunfall. Zwei Personen wurden verletzt, eine davon lebensgefährlich.

Am 05.08.2026 gegen 16:00 Uhr plante eine 57-jährige Deutsche aus dem Kreis Stormarn, mit ihrem Auto von einer Einfahrt nach links auf die L224 in Richtung Siek zu fahren. Zur gleichen Zeit war ein 78-jähriger Motorradfahrer auf der L224 aus Siek kommend in Richtung Großensee unterwegs. Aus bisher ungeklärten Gründen kam es zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, bei der der Motorradfahrer von seinem Motorrad geschleudert wurde. Ein Rettungswagen brachte den Mann mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Es bestand Lebensgefahr. Die Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen. Beide Fahrzeuge erlitten wirtschaftliche Totalschäden, wie derzeit bekannt ist.

Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft untersuchte auf deren Anweisung ein DEKRA-Gutachter den Unfallort. Die Fahrbahn musste für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten vollständig gesperrt werden.

Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck Sophie-Marie Jakobi, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg

Hinweis: Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon entfallen 3.356 Unfälle auf Personenschäden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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