Eine Frau wurde schwer verletzt bei einem Unfall mit drei Fahrzeugen. Die Kreuzung musste für eine Stunde gesperrt werden.
Schwerer Verkehrsunfall in Eckernförde

Eckernförde (ost)
Am Freitag Nachmittag ereignete sich in Eckernförde ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Eine Frau wurde schwer verletzt.
Laut den ersten Ermittlungen der Polizei in Eckernförde fuhr ein 49-jähriger Rendsburger gegen 14 Uhr mit seinem Mercedes auf dem Domstag in Richtung Berliner Straße. An der Kreuzung Domstag/ Sehestedter Straße/ Auf der Höhe ignorierte der Mann wahrscheinlich das Rotlicht. Es kam zur Kollision mit dem Hyundai einer 78-jährigen Eckernförderin, die aus der Sehestedter Straße kam und geradeaus in die Straße Auf der Höhe fahren wollte. Ihr Auto überschlug sich nach der Kollision. Auch der VW Caddy eines 72-jährigen Eckernförders, der von der Straße Auf der Höhe nach rechts in den Domstag abbiegen wollte, war in den Unfall verwickelt.
Die Frau war in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Eckernförde befreit werden. Sie wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus in Kiel gebracht. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde leicht verletzt, der Fahrer des Caddy blieb unverletzt. Zwei der Unfallautos mussten abgeschleppt werden.
Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Die Kreuzung musste für die Rettungsmaßnahmen etwa eine Stunde lang gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen im Stadtgebiet führte. Neben der Feuerwehr und dem Rettungsdienst waren zwei Streifenwagen des Polizeireviers Eckernförde vor Ort.
Kai Kröger
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Polizeidirektion Neumünster
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2022 zeigt insgesamt 82.697 Unfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle ausmacht. Es gab 1.753 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,12% entspricht. 382 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,46% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (83,33%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen gab es 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








