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Schwerer Verkehrsunfall in Neumünster

Eine Fußgängerin wurde lebensgefährlich verletzt, als sie unter einen LKW-Reifen geriet. Der Unfall wird noch untersucht.

Foto: Depositphotos

Neumünster (ost)

Am 30.07.2026 ereignete sich gegen 09.50 Uhr in der Bayerstraße 1 in Neumünster auf einem Parkplatz ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine 69-jährige Frau lebensgefährlich verletzt wurde.

Nach aktuellen Ermittlungen war die 69-jährige Geschädigte zu Fuß mit einem Einkaufswagen auf dem Parkplatz des AB Centers in der Bayerstraße unterwegs. Ein Lastwagen, der Waren auf dem Parkplatz geladen hatte, wollte nach dem Entladevorgang den Parkplatz verlassen. Wie die Geschädigte mit einem ihrer Beine unter einen Reifen des Lastwagens geraten konnte, ist derzeit Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Die 69-jährige Frau wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins FEK Neumünster gebracht, ein hinzugezogener Sachverständiger dokumentierte den Unfall.

Sönke Petersen

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Unfälle waren Sachschadensunfälle, insgesamt 27.916 Fälle oder 85,13%. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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