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Schwerer Verkehrsunfall in Neumünster

Ein Radfahrer wurde von einem LKW erfasst und schwer verletzt. Rettungskräfte befreiten ihn und brachten ihn ins Krankenhaus.

Frontansicht Wechsellader AB Rüst
Foto: Presseportal.de

Neumünster (ost)

Heute, am 24. September 2026, ereignete sich gegen 10:44 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall an der Kreuzung von Boostedter Straße und Gadelander Straße in Neumünster. Ein Lastwagen (LKW) kollidierte dabei mit einem Radfahrer, der unter dem LKW eingeklemmt wurde.

Die Leitstelle Neumünster alarmierte daraufhin den Rüstzug der Berufsfeuerwehr Neumünster, die Freiwillige Feuerwehr Gadeland sowie den Rettungsdienst mit Notarzt und mehreren Rettungswagen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Situation: Eine Person war unter dem LKW eingeklemmt. Der Rettungsdienst begann sofort mit der medizinischen Versorgung der verletzten Person, die noch eingeklemmt war.

Parallel dazu sicherte die Berufsfeuerwehr Neumünster den LKW gegen ein mögliches Wegrollen und bereitete die technische Rettung vor. Mit speziellem Gerät wurde die eingeklemmte Person fachgerecht befreit und dem Rettungsdienst übergeben.

Nach weiteren medizinischen Maßnahmen am Unfallort wurde die schwer verletzte Person unter ärztlicher Begleitung ins Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster gebracht. Es bestand keine akute Lebensgefahr am Unfallort.

Die genaue Unfallursache und der genaue Unfallhergang werden derzeit von der Polizei Neumünster untersucht. Während des Einsatzes war die Kreuzung für den Verkehr vollständig gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen führte.

Einsatzkräfte:

Berufsfeuerwehr Neumünster (Rüstzug) Freiwillige Feuerwehr Gadeland Rettungsdienst mit Notarzt und mehreren Rettungswagen Polizei Neumünster Einsatzdauer: ca. 10:44 Uhr bis ca. 11:15 Uhr

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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