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Schwerpunktkontrollen in Kiel

Gestern wurden am Kieler Hauptbahnhof und in Kiel Gaarden insgesamt 259 Personen kontrolliert. Es wurden diverse Verstöße festgestellt und 19 Gaststätten überprüft.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Gestern haben Einsatzkräfte des 2. und 4. Polizeireviers Kiel, der Bezirkskriminalinspektion Kiel, der Bereitschaftspolizeiabteilung Eutin, der Bundespolizeiinspektion Kiel und Mitarbeiter der Landeshauptstadt Kiel am Hauptbahnhof Kiel und im Kieler Stadtteil Gaarden insgesamt 259 Personen auf Waffen, Messer und Betäubungsmittel kontrolliert, wobei verschiedene Verstöße festgestellt wurden. Darüber hinaus wurden 19 Gaststätten auf mögliche polizeiliche oder gewerberechtliche Verstöße überprüft.

Die gemeinsamen Kontrollen begannen am Donnerstag, dem 20.08.2026, um 16:30 Uhr am Hauptbahnhof, um das Mitführverbot von Waffen und Messern im öffentlichen Nahverkehr zu überprüfen und mögliche Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz zu kontrollieren.

Insgesamt haben 70 Beamte 89 Personen kontrolliert und dabei neun Messer entdeckt, für die entsprechende Anzeigen nach dem Waffengesetz erstellt wurden. Ein Haftbefehl lag für eine Person vor, die daraufhin verhaftet und der JVA Kiel überstellt wurde.

Die Kontrollmaßnahmen waren darauf ausgerichtet, die Gewaltkriminalität in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Bahnhöfen zu reduzieren.

Nach Abschluss der Kontrollen am Hauptbahnhof fuhren die Einsatzkräfte um 18:20 Uhr nach Kiel Gaarden, um Gaststätten zu überprüfen und die Schwerpunktkontrolle am Vinetaplatz fortzusetzen.

Gemeinsam mit Mitarbeitern des Gewerbeamtes der Landeshauptstadt Kiel wurden 19 Gaststätten auf mögliche Verstöße überprüft, wobei in acht Gaststätten Verstöße festgestellt wurden, die jedoch geöffnet blieben.

Insgesamt wurden 170 Personen kontrolliert, bei denen zwei Einhandmesser und ein verbotenes Reizstoffsprühgerät gefunden wurden, was zu entsprechenden Anzeigen führte.

Während der Kontrolle wurden sechs Personen aufgrund ausländerrechtlicher Verstöße festgenommen und dem Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge überstellt.

Babette Weiß, Pressesprecherin Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 10838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 9931 auf 9644 im selben Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 8645 auf 8326 zurück, wobei die Mehrheit männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

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