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Schwerverletzte Motorradfahrerin bei Unfall in Braak

Eine Frau wurde bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und zwei PKW schwer verletzt, aber nicht lebensgefährlich.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

14.09.2026 | Bezirk Stormarn | 12.09.2026 – Braak / A1

Am Samstagmorgen gab es in der Nähe von Braak im Kreis Stormarn einen Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und zwei Autos. Eine Frau wurde dabei schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt.

Am 12.09.2026 gegen 08:15 Uhr soll eine 36-jährige Frau aus Hamburg mit einem Motorrad die Ausfahrt Stapelfeld genommen haben, um dann auf die A1 in Richtung Hamburg zu fahren. Zur gleichen Zeit sollen ein 56-jähriger Fahrer eines Renault aus dem Kreis Stormarn und ein 64-jähriger Fahrer aus Stralsund mit einem BMW hintereinander die A1 in Richtung Hamburg an der Ausfahrt Stapelfeld verlassen haben. In der Kurve des Zubringers soll die Motorradfahrerin aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Motorrad verloren haben und gestürzt sein. Das Motorrad rutschte über die Straße in den Renault, dessen Fahrer trotz Ausweichmanöver einen Zusammenstoß nicht vermeiden konnte. Das Motorrad rutschte auch auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem BMW.

Die Motorradfahrerin erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Die beiden Autofahrer blieben unverletzt. An allen Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in einer Gesamthöhe von schätzungsweise mittleren vierstelligen Beträgen. Gegen 09:30 Uhr konnte die temporäre Sperrung aufgehoben und die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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