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Selent: Polizei nimmt Einbrecher fest

Die Polizei in Selent hat einen mutmaßlichen Einbrecher festgenommen, der für mehrere Kelleraufbrüche verantwortlich sein soll. Der Tatverdächtige wird heute einem Haftrichter vorgeführt.

Foto: Depositphotos

Selent (ost)

Früh am Mittwochmorgen haben Polizisten aus Lütjenburg einen Verdächtigen festgenommen, der angeblich mehrere Keller in Selent aufgebrochen haben soll. Der Mann soll heute vor einem Haftrichter erscheinen.

Ein Zeuge informierte die Polizei kurz nach 04:00 Uhr, als er eine verdächtige Person auf dem Rundweg sah. Er vermutete, dass der Mann Keller aufgebrochen haben könnte. Vor Ort entdeckten die Beamten aus Lütjenburg mehrere aufgebrochene Kellerverschläge in einem Mehrfamilienhaus in Rundweg 26. Während der Fahndung trafen sie gegen 05:30 Uhr auf der Bundesstraße 202 zwischen Selent und Bellin auf den 41-jährigen Tatverdächtigen und stellten mutmaßliches Diebesgut sowie Beweismaterial sicher.

Der Mann wurde festgenommen und in Gewahrsam genommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel soll er heute vor einem Haftrichter erscheinen.

Die Polizei wurde mittlerweile über zwei weitere Kelleraufbrüche im Möhlenkamp und im Rundweg informiert. Es ist möglich, dass er auch diese Einbrüche und möglicherweise weitere Taten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Selent begangen haben könnte. Weitere Betroffene werden gebeten, sich unter 04381 / 906 331 an die Polizeistation Lütjenburg zu wenden. Das gilt auch für mögliche Zeuginnen und Zeugen, die in der letzten Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Matthias Arends

Kontakt:

Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2249 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2675 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 385 auf 400. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 341 auf 380 hoch, wobei 293 männliche und 48 weibliche Verdächtige im Jahr 2021 verzeichnet wurden. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 335 und die der weiblichen Verdächtigen auf 45. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 129 auf 158. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 2.249 2.675
Anzahl der aufgeklärten Fälle 385 400
Anzahl der Verdächtigen 341 380
Anzahl der männlichen Verdächtigen 293 335
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 129 158

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, wovon 70 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der Mordfälle auf 70, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74 70
Anzahl der aufgeklärten Fälle 70 55
Anzahl der Verdächtigen 89 62
Anzahl der männlichen Verdächtigen 80 56
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 25 29

Quelle: Bundeskriminalamt

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