Ein Anwohner entdeckte verdächtige Person beim Haus, Polizei sucht nach ca. 50-jährigem Tatverdächtigen mit gestohlenem E-Bike.
Sierksdorf: Einbruch in Einfamilienhaus, Polizei sucht Zeugen

Lübeck (ost)
Am Freitagmorgen (04.09.2026) wurde von einem Bewohner eine verdächtige Person in der Straße Rögen in Sierksdorf bemerkt. Der Verdächtige flüchtete daraufhin zu Fuß. Die hinzugerufenen Polizisten entdeckten Einbruchsspuren an einem Fenster und einer Tür sowie ein zuvor gestohlenes E-Bike. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Wohnungseinbruchsdiebstahl aufgenommen und sucht nach weiteren Zeugen.
Gegen 06.00 Uhr hörte ein Anwohner in der Straße Rögen ein verdächtiges Geräusch und sah ein E-Bike vor einem benachbarten Haus, wo es nicht hingehörte. Der Mann informierte die Polizei, während der Verdächtige zu Fuß in Richtung der Straße Vogelsang flüchtete.
Die Polizei konnte den Verdächtigen nicht fassen. Bei der Suche nach Spuren stellten die Beamten Einbruchsspuren an Fenster und Tür im hinteren Teil eines Hauses in der Straße Rögen fest.
Nach ersten Ermittlungen dürfte der unbekannte Verdächtige mit einem E-Bike zum Tatort gelangt sein. Bei der Überprüfung des schwarzen Cube-Fahrrads stellten die Polizisten fest, dass es gestohlen worden war.
Die Kriminalpolizei in Neustadt hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Wohnungseinbruchsdiebstahl aufgenommen und bittet um Hinweise zum Verdächtigen. Der Zeuge beschrieb ihn als etwa 50 Jahre alt, etwa 1,70 m groß, dunkel gekleidet mit einem Rucksack. Der Mann hatte einen auffälligen, steifen Gang.
Personen, die den Verdächtigen in den Morgenstunden des 04.09.2026 in den Straßen Rögen und Vogelsang gesehen haben, werden gebeten, sich unter 04561/6150 bei der Polizei in Neustadt zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Schleswig-Holstein stieg zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wovon 400 gelöst wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 335 Männer und 45 Frauen. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 3271 Fälle, wobei 520 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 427, wobei 382 Männer und 45 Frauen verdächtigt wurden. 191 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023. Davon waren 56 männlich und 6 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 67 männliche und 10 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 29 im Jahr 2022 und 28 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








