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St. Gertrud: Polizei ermittelt bei gefährlicher Körperverletzung

Ein 52-jähriger Mann wurde auf einem Supermarkt-Parkplatz schwer verletzt. Der Tatverdächtige ist flüchtig, die Polizei sucht dringend Zeugen.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Montagabend (03.02.) ereignete sich in St. Gertrud, einem Stadtteil von Lübeck, eine körperliche Auseinandersetzung auf dem Parkplatz eines Supermarktes, bei der ein 52-jähriger Mann durch einen Stich in den Oberkörper schwer verletzt wurde. Der Täter entkam unerkannt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Um 18:30 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienst auf den Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Brandenbaumer Landstraße gerufen, nachdem ein Mann mit einer Stichverletzung gemeldet worden war. Der Verletzte ist ein 52-jähriger Mann aus Lübeck. Nach der Erstversorgung wurde er mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Laut ersten Informationen kam es im Eingangsbereich des Supermarktes am frühen Abend zu einem Streit zwischen drei Männern und einer 17-jährigen Frau aus Ostholstein, die zuvor von einer der Personen beleidigt worden sein soll.

Ein flüchtiger Bekannter der jungen Frau eilte ihr dann zur Hilfe, was zu einer Diskussion und schließlich zu einem unübersichtlichen Handgemenge führte. Der bisher unbekannte Täter griff dann den 52-Jährigen mit einer Stichwaffe an und entfernte sich zu Fuß in Richtung Kaninchenbergweg.

Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen mit insgesamt acht Streifenwagen und einem Diensthund konnte der Täter nicht gefunden werden. Der Tatort wurde mit Hilfe der Feuerwehr Lübeck ausgeleuchtet, um die Suche nach der Waffe zu erleichtern. Bisher wurde diese jedoch nicht gefunden.

Es gibt derzeit keine Hinweise auf ein politisch motiviertes Verbrechen.

Die Polizei in Eichholz hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen, die Informationen zur Tat oder zur Identität des Flüchtigen haben, sich unter der Rufnummer 0451-131 7360 oder per E-Mail unter eichholz.pst@polizei.landsh.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wovon 66 gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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