Am Freitagnachmittag kam es zu einem Streit zwischen einem VW-Fahrer und einem Radfahrer. Der PKW-Fahrer schlug dem Radfahrer ins Gesicht und flüchtete, die Polizei sucht Zeugen.
St. Jürgen: PKW-Fahrer schlägt Radfahrer ins Gesicht

Lübeck (ost)
Am Freitagnachmittag (27.02.2026) gab es in Lübeck St. Jürgen einen Streit zwischen dem Fahrer eines VW Golf und einem Radfahrer. Währenddessen schlug der VW-Fahrer dem Radfahrer ins Gesicht. Anschließend soll er die Kennzeichen seines Autos abgerissen und sich entfernt haben. Die Polizeibeamten der Polizeistation St. Jürgen ermitteln wegen des Verdachts der Körperverletzung und suchen jetzt mithilfe einer Personen- und Fahrzeugbeschreibung nach dem flüchtigen VW-Fahrer.
Um 14:30 Uhr fuhr der 48-jährige Radfahrer zusammen mit einer 40-jährigen Lübeckerin auf der Kahlhorststraße in Richtung Mönkhofer Weg. Berichten zufolge bog zu diesem Zeitpunkt ein VW Golf von rechts aus der Dorfstraße kommend direkt vor den Radfahrern in die Kahlhorststraße ein. Der 48-Jährige schlug daraufhin auf das Dach des VW. Dies veranlasste den VW-Fahrer offenbar dazu, die Radfahrer zu verfolgen.
An einer nahegelegenen Feuerwehrzufahrt stieg der etwa 30-jährige Mann aus seinem Auto aus. Im Verlauf des Geschehens soll der Autofahrer im Rahmen eines Handgemenges dem Radfahrer ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend riss der VW-Fahrer anscheinend die amtlichen Kennzeichen seines Wagens ab und flüchtete in Richtung Kronsforder Allee. Die Besatzung eines alarmierten Rettungswagens kümmerte sich um die blutende Gesichtswunde des verletzten Lübecker Radfahrers. Eine sofortige polizeiliche Fahndung in der Umgebung nach dem Verdächtigen führte nicht zum Auffinden der Person oder des VW.
Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung suchen die Polizeibeamten der Polizeistation St. Jürgen nach dem flüchtigen Fahrer und dem VW.
Der Beschreibung zufolge handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen etwa 30 Jahre alten Mann von schlanker Statur, der ungefähr 175cm groß ist. Sein Aussehen wurde als „südländisch“ beschrieben. Er hatte dunkle Haare, einen 3-5-Tage-Bart und trug einen braunen Strickpullover sowie dunkle Kleidung. Im Auto des Verdächtigen saß außerdem eine eher kleine Frau mit schwarzem Kopftuch und schwarzer Oberbekleidung.
Personen, die Informationen zur Identität des verdächtigen Mannes und seiner Begleitung oder Hinweise zum beschriebenen Auto geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Lübeck St. Jürgen unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Fälle auf 74, wobei 66 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, mit 67 männlichen und 10 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








