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St. Lorenz: Mann am Lindenplatz verletzt

Am Lindenplatz in St. Lorenz wurde ein 40-jähriger Mann mit einer Stichverletzung gefunden. Der 46-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck

Am Freitagmorgen (14.02.2025) ereignete sich in Lübeck St. Lorenz eine gefährliche Körperverletzung am Lindenplatz. Die Polizeibeamten trafen dort einen 40-jährigen Lübecker mit einer Stichverletzung an. Der 46-jährige Verdächtige wurde noch am selben Nachmittag in der Nähe des Tatorts gefunden und festgenommen. Nach Ermittlungen soll der Verdächtige bereits am Morgen des Vorfalls am Lindenplatz einen schweren Raub begangen haben. Aus diesem Grund wurde der Verdächtige am Samstag einem Haftrichter vorgeführt.

Um 10:30 Uhr meldete sich ein Opfer beim 2. Polizeirevier Lübeck.

Der 29-jährige Mann berichtete, dass er von der Verdächtigen nach Hause gelockt wurde. Dort wurde er im Treppenhaus unter Vorhalt einer Waffe ausgeraubt. Er konnte in einem günstigen Moment entkommen und in Richtung ZOB fliehen. Kurze Zeit später beobachtete er die Körperverletzung des 40-jährigen Opfers, das eine Stichverletzung erlitten hatte, durch den Verdächtigen.

Dank Zeugenaussagen konnte die Polizei den 46-jährigen Verdächtigen am Freitagnachmittag ermitteln und in der Nähe des Tatorts festnehmen. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des schweren Raubes eingeleitet.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der Verdächtige am Samstagmittag (15.02.2025) einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Lübeck vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts des schweren Raubes und Fluchtgefahr, wie beantragt. Nach der Verkündung brachten Polizeibeamte den Verdächtigen in das Gefängnis Lübeck.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023. Davon waren 56 männliche Verdächtige und 6 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 67 männliche Verdächtige und 10 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 29 im Jahr 2022 und 28 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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