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Stadtgebiet LübeckBetäubungsmittelkriminalität: Wohnungsdurchsuchungen in Lübeck

Die Polizei durchsuchte vier Objekte in Lübeck wegen Verdacht des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln. Beweismittel wurden gefunden und beschlagnahmt.

Foto: unsplash

Lübeck (ost)

Am Mittwoch, dem 02.10.2024, führte die Kriminalpolizei in Lübeck Durchsuchungen in vier Objekten durch. Der Grund dafür war ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln in nicht unerheblicher Menge. Es konnten umfangreiche Beweismittel gefunden und beschlagnahmt werden.

Nach monatelangen und intensiven Ermittlungen durchsuchte die Bezirkskriminalinspektion Lübeck am Mittwochmorgen insgesamt vier Wohnobjekte in Lübeck. Die Beamten vollstreckten Durchsuchungsbeschlüsse, die zuvor auf Antrag der Staatsanwaltschaft vom Amtsgericht Lübeck erlassen wurden.

Die Ermittlungen richteten sich gegen einen 58-jährigen Lübecker. Er wird verdächtigt, während seiner Arbeitszeit Kokain an Käufer im Großraum Lübeck verkauft zu haben. Im Rahmen der Ermittlungen konnten vier weitere Verdächtige identifiziert werden, denen ebenfalls der Handel mit Betäubungsmitteln vorgeworfen wird.

Bei den Durchsuchungen wurden insgesamt 170 g Kokain, 1,1 kg Cannabis, eine mittlere fünfstellige Bargeldsumme sowie verschiedene Waffen und verbotene Gegenstände gefunden und beschlagnahmt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die angetroffenen Personen freigelassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Bitte richten Sie alle Anfragen zu dieser Pressemitteilung an die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 10.509 gelöst wurden. Es gab insgesamt 9.190 Verdächtige, darunter 7.938 Männer, 1.252 Frauen und 1.576 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle von Drogenkriminalität registriert, von denen 9.931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.645 Verdächtige, darunter 7.470 Männer, 1.175 Frauen und 1.664 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Drogenfälle in Deutschland verzeichnet – 70.510.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11.693 10.944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10.509 9.931
Anzahl der Verdächtigen 9.190 8.645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.938 7.470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.252 1.175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.576 1.664

Quelle: Bundeskriminalamt

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