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Stedesand: Fluchtversuch in Risum-Lindholm

Ein blauer Mercedes versucht, der Polizei zu entkommen, nachdem er auf dem Gelände eines Schnellrestaurants gesichtet wurde.

Foto: unsplash

Risum-Lindholm (ost)

Am Sonntag, den 04.08.2024 gegen 17:45 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass ein blauer Mercedes mit NF-Kennzeichen und platten Reifen auf dem Gelände eines Schnellrestaurants unterwegs war. Als der Fahrer des Mercedes den Streifenwagen sah, versuchte er, den Polizisten zu entkommen.

Die Polizisten begannen, das Fahrzeug zu verfolgen. Die Fahrt führte über die Dorfstraße in Richtung Risum-Lindholm, dann weiter über die Straße Üüle Browäi auf die B5 nach Stedesand. An der Einmündung zur Hans-Peter-Feddersen-Straße verlangsamte das Fahrzeug und die Beamten sahen, wie der Fahrer des Mercedes auf die Rückbank kletterte, während das Auto langsam rollte.

Die Polizisten zogen den Fahrer des Mercedes aus dem Fahrzeug. Es stellte sich heraus, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und keine Fahrerlaubnis besaß. Außerdem wurde der Mercedes ohne Zulassung und mit falschen Kennzeichen gefahren.

Während des Fluchtversuchs des Mercedes vor der Polizei verlor der Fahrer mehrmals die Kontrolle über das Fahrzeug und der Mercedes drohte fast von der Straße abzukommen. Es ist derzeit unklar, ob andere Verkehrsteilnehmer durch das Verhalten des Mercedes-Fahrers gefährdet wurden.

Das Polizeirevier Niebüll hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Fahrer des Mercedes eingeleitet. Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise durch das Verhalten des Mercedes gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Niebüll unter 04661-40110 oder per E-Mail an: Niebuell.PR@polizei.landsh.de in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% aus, was 1.753 Unfällen entspricht. 382 Unfälle, also 0,46%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83,33%, also 68.911 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle, was 67,34% entspricht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Dabei gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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