Ein betrunkener E-Scooter-Fahrer wurde in Stelle-Wittenwurth von der Polizei gestoppt. Neben 2,33 Promille Alkohol hatte er auch einen offenen Haftbefehl.
Stelle-Wittenwurth: Alkoholisierter E-Scooter-Fahrer mit Haftbefehl kontrolliert

Stelle-Wittenwurth (ost)
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde in Stelle-Wittenwurth ein E-Scooter-Fahrer von einer Streife aufgrund seiner unsicheren Fahrweise bemerkt. Die Polizisten stellten fest, dass der Mann erheblich betrunken war. Außerdem lag gegen ihn ein offener Haftbefehl vor, den er noch in derselben Nacht durch Zahlung der Geldstrafe erledigte.
Um 00:35 Uhr bemerkten zwei Polizeibeamte des Reviers Heide in der Bundesstraße 5 einen E-Scooter-Fahrer, der auffällig auf der Fahrbahn unterwegs war. Als der Mann den Streifenwagen sah, geriet er ins Wanken und beinahe zu Fall. Die Beamten kontrollierten den 37-jährigen deutschen Fahrer und stellten Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab 2,33 Promille.
Um eine Blutprobe zu entnehmen, brachten die Einsatzkräfte den Mann zur Dienststelle. Dort stellte sich heraus, dass gegen den 37-jährigen Mann aus Heide ein Haftbefehl vorlag, da er eine Geldstrafe nach einer Verurteilung wegen Trunkenheit im Verkehr nicht beglichen hatte. Der Mann beglich die Geldstrafe noch in derselben Nacht und verließ die Dienststelle nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein.
Björn Gustke
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 10.838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 9.931 auf 9.644. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 8.645 auf 8.326 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.470 auf 7.225 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1.175 auf 1.101 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.664 auf 1.795. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage waren 2.829 Unfälle innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








