Ein Opel Corsa ohne Zulassung versucht Kontrolle zu entkommen, Fahrer festgenommen. Untersuchungshaftbefehl wegen Urkundenfälschung.
Stockelsdorf: Flucht vor Polizeikontrolle endet in Untersuchungshaft

Lübeck (ost)
+++ Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck +++
Am Dienstagnachmittag (13.01.2026) entdeckten Einsatzkräfte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Schengen-Süd auf der Autobahn 1 bei Bad Schwartau einen Opel Corsa ohne gültige Zulassung. Der Fahrer des Fahrzeugs versuchte, sich der geplanten Kontrolle zu entziehen, wurde jedoch nach einer kurzen Flucht in Bad Schwartau gestoppt. Ermittlungen ergaben, dass der Flüchtige aufgrund eines Haftbefehls gesucht wurde.
Um 16:10 Uhr fiel den Beamten der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Schengen-Süd (bestehend aus Landespolizei, Bundespolizei und Zoll) der blaue Opel Corsa auf der A1 in Richtung Süden auf. Nachdem das Fahrzeug die Autobahn an der Ausfahrt Bad Schwartau verlassen hatte, wollten die Einsatzkräfte sowohl das Fahrzeug als auch den Fahrer kontrollieren.
Trotz Aufforderung beschleunigte der Opel Corsa plötzlich und der Fahrer flüchtete in Richtung Stockelsdorf. Kurz darauf konnten die Beamten ihn jedoch in der Hindenburgstraße in Bad Schwartau stoppen. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass die angebrachten Siegel und die Hauptuntersuchungsplakette auf dem Kennzeichen gefälscht waren. Die Kennzeichen wurden beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt.
Der Fahrer verhielt sich verdächtig und machte zunächst keine Angaben zu seiner Person. Bei der Identitätsfeststellung stellte sich heraus, dass der 59-Jährige (deutsche Staatsangehörigkeit) ohne festen Wohnsitz aufgrund eines Haftbefehls wegen Urkundenfälschung in mehreren Fällen gesucht wurde und auch keine Fahrerlaubnis besaß. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein.
Der Mann wurde am Mittwochvormittag einem Haftrichter des Amtsgerichts Lübeck vorgeführt, um den Haftbefehl zu verkünden, und anschließend in die Justizvollzugsanstalt Lübeck gebracht.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck.
Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Ulli Fritz Gerlach, Pressesprecher der Polizeidirektion Lübeck.
Quelle: Presseportal








