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Stockelsdorf: Polizeidirektion Lübeck beteiligt sich an bundesweiter Aktion gegen Taschendiebstahl

In der vergangenen Woche führten Beamtinnen und Beamte informative Gespräche in Lübecker Innenstadt und an Wochenmärkten. Die Aktion erfolgte auch am Hauptbahnhof.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Letzte Woche hat die Polizeidirektion Lübeck an der bundesweiten Aktion gegen Taschendiebstahl teilgenommen. Polizistinnen und Polizisten aus verschiedenen Revieren und Stationen führten spezielle Streifen durch die Lübecker Innenstadt und führten an Informationsständen auf verschiedenen Lübecker Wochenmärkten viele informative Gespräche mit interessierten Bürgern.

Die Aktion am Lübecker Hauptbahnhof wurde gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei durchgeführt.

In Ostholstein waren die Polizeireviere Bad Schwartau, Eutin, Neustadt, Heiligenhafen und die Polizeistation Stockelsdorf aktiv. Vor vielen Lebensmittelmärkten wurden Präventionsstände aufgestellt. Es wurde schnell Kontakt zu den anwesenden Kunden hergestellt.

Beratungsgespräche mit Hinweisen auf potenzielle Gelegenheiten für Taschendiebe und präventive Verhaltenstipps führten bei interessierten Besuchern zu Erkenntnissen. Es wurde schnell überprüft, ob die mitgeführten Wertsachen sicher verstaut waren. Oft wurden die Ratschläge sofort umgesetzt, indem die Geldbörse aus der hinteren Hosentasche genommen und in die Innentasche der Jacke gesteckt wurde oder die Handtasche im Einkaufswagen sicher um die eigene Schulter gehängt wurde. Einige Passanten berichteten, Opfer eines Taschendiebstahls geworden zu sein oder jemanden im Bekanntenkreis zu kennen, dem dies passiert ist.

Trotz leicht rückläufiger Zahlen sind Taschendiebstähle immer noch keine Seltenheit. Im Jahr 2023 wurden innerhalb der Polizeidirektion Lübeck 430 Anzeigen erstattet.

Insbesondere dichtes Gedränge und Ablenkung, z.B. beim Suchen nach bestimmten Produkten in Lebensmittelmärkten, nutzen Taschendiebe, um an fremde Wertsachen zu gelangen. Besonders Bargeld, Debitkarten und Personaldokumente werden gestohlen.

Bereits sehr einfache Verhaltensweisen können das Risiko verringern, Opfer eines Taschendiebstahls zu werden. Die Präventionsstelle der Polizeidirektion Lübeck empfiehlt:

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Taschendiebstahlraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 3028 Fälle gemeldet, wovon 123 gelöst wurden. Es gab 106 Verdächtige, darunter 72 Männer, 34 Frauen und 76 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 stieg die Zahl der gemeldeten Fälle auf 3346, wobei 160 Fälle gelöst wurden. Es gab 157 Verdächtige, darunter 119 Männer, 38 Frauen und 109 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an gemeldeten Taschendiebstählen in Deutschland mit 37321 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.028 3.346
Anzahl der aufgeklärten Fälle 123 160
Anzahl der Verdächtigen 106 157
Anzahl der männlichen Verdächtigen 72 119
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 34 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 76 109

Quelle: Bundeskriminalamt

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