Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Stockelsdorf: Schwerer Unfall bei Arfrade

Ein 20-jähriger Motorradfahrer wurde auf der Kreisstraße 52 schwer verletzt, als er die Kontrolle über sein Krad verlor und mit einem PKW kollidierte.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Dienstagabend (26.05.2026) wurde ein 20-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 52 bei Arfrade schwer verletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge verlor er in einer Kurve nach einem Bremsmanöver die Kontrolle über sein Motorrad, berührte einen entgegenkommenden PKW und stürzte auf die Straße. Rettungskräfte brachten den Mann, der schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt war, unter ärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus.

Um 20:15 Uhr wurden Polizei, Notarzt und Rettungsdienst über den schweren Verkehrsunfall informiert. In einer Kurve der Kreisstraße 52 in der Nähe von Arfrade fanden die Einsatzkräfte den schwer verletzten 20-jährigen Ostholsteiner auf der Straße liegend. In der Nähe lag sein stark beschädigtes Motorrad. An der Unfallstelle waren weitere Motorradfahrer und der Fahrer eines BMW anwesend.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 20-Jährige mit seiner Honda auf der Kreisstraße 52 von Dissau kommend in Richtung der Landesstraße 184. Der 58-jährige Fahrer des BMW fuhr in entgegengesetzter Richtung. Beim Anblick des BMW in der Kurve bremste der Motorradfahrer zu stark, prallte dann gegen die Leitplanke und stürzte auf die Straße. Rettungskräfte versorgten den jungen Fahrer vor Ort und brachten ihn ins Krankenhaus. Der BMW-Fahrer blieb unverletzt.

Ein Abschleppunternehmen kümmerte sich um den Abtransport des stark beschädigten Motorrads. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 6000 Euro.

Während der Unfallaufnahme, Rettungs- und Bergungsarbeiten sperrten die Polizisten aus Stockelsdorf die Kreisstraße 52. Es kam zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% der Gesamtzahl entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) wurden 1.003 Unfälle (3,06%) verzeichnet und auf Autobahnen kam es zu 400 Unfällen (1,22%). 34 Personen wurden getötet, 611 schwer verletzt und 3.587 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24