Die Kriminalpolizei in Kiel sucht nach weiteren Zeugen für ein versuchtes Tötungsdelikt. Hinweise werden unter der Rufnummer 0431 / 160 3333 entgegengenommen.
Suche nach Zeugen in Kiel

Kiel (ost)
Die Behörden und das Kommissariat 1 der Kieler Kriminalpolizei führen weiterhin Ermittlungen im Fall des versuchten Tötungsdelikts vom letzten Freitag in Gaarden durch und suchen nach weiteren Personen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können.
Weil nicht alle Bürgerinnen und Bürger in der Regel durch Presseberichte erreicht werden, hat die Polizei heute mehrsprachige Plakate im Stadtteil aufgehängt. Diese enthalten einen QR-Code, über den Aufnahmen des Vorfalls über das Hinweisportal der Landespolizei hochgeladen werden können. Das Hinweisportal ist auch über den folgenden Link erreichbar: https://sh.hinweisportal.de/. Hinweise können auch unter der Rufnummer 0431 / 160 3333 gemeldet werden.
Die Plakate sind diesem ots im PDF-Format angehängt und können zur Veröffentlichung heruntergeladen werden.
Matthias Arends
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle von Mord aufgezeichnet, wovon 70 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle von Mord gemeldet, von denen jedoch nur 55 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 62, wobei 56 Männer und 6 Frauen beteiligt waren. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2022 in Bayern die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 74 | 70 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 70 | 55 |
| Anzahl der Verdächtigen | 89 | 62 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 80 | 56 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 25 | 29 |
Quelle: Bundeskriminalamt








