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Sülfeld: Zwei Trunkenheitsfahrten in Bad Oldesloe

Beamte stoppen zwei betrunkene Fahrer am Neujahrsabend. Einer hatte 1,35 Promille, der andere 1,51 Promille im Blut.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

02. Januar 2026 | Kreis Stormarn | 01.01.2026 – Bad Oldesloe

Am gestrigen Tag (01. Januar 2026) stoppten Polizeibeamte in Bad Oldesloe zwei betrunkene Fahrer.

Zur etwa 18:30 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei über einen Audi A3, der auf der Straße zwischen Sülfeld und Bad Oldesloe in auffälliger Weise fuhr. Der Wagen geriet mehrmals in den Gegenverkehr, wodurch Unfälle nur durch das Eingreifen anderer Verkehrsteilnehmer vermieden werden konnten. Der 71-jährige Fahrer aus dem Kreis Segeberg wurde in der Grabauer Straße angehalten. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,35 Promille. Bei der Kontrolle gab es auch Hinweise auf Drogenkonsum. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an und nahmen den Führerschein des Fahrers an sich. Der 71-Jährige wird unter anderem wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer und der Gefährdung des Straßenverkehrs zur Verantwortung gezogen werden.

Polizeibeamte in Bad Oldesloe entdeckten gegen 22:40 Uhr einen Dacia Sandero, der in Schlangenlinien auf dem Wolkenweher Weg stadtauswärts fuhr. Der 48-jährige Fahrer aus Bad Oldesloe wurde kontrolliert. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,51 Promille. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an und zogen den Führerschein des Fahrers ein. Der 48-Jährige wird unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss zur Verantwortung gezogen werden müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 10.838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 9.931 auf 9.644 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 8.645 auf 8.326, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.470 auf 7.225 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1.175 auf 1.101 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.664 auf 1.795. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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