Ein 25-jähriger Mann wurde auf einem Supermarktparkplatz auf Fehmarn mit einem Messer verletzt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
Supermarktparkplatz-Messerangriff auf Fehmarn

Lübeck (ost)
Am Montagabend (02.03.2026) wurde ein Mann im Alter von 25 Jahren auf dem Parkplatz eines Supermarktes auf Fehmarn durch einen Messerstich in den Oberarm verletzt. Vorher soll es zu einem verbalen Streit zwischen dem Verletzten, einem 20-jährigen Tatverdächtigen und anderen Personen gekommen sein, bei dem auch Pfefferspray eingesetzt wurde. Die Polizei auf Fehmarn ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Der Vorfall ereignete sich am Montagabend gegen 18:15 Uhr in Burg auf Fehmarn. Zu dieser Zeit befanden sich mehrere Männer auf einem Supermarktparkplatz in der Straße Am Markt. Nach aktuellen Informationen sollen sie dort von dem 20-jährigen tatverdächtigen Ostholsteiner (deutsche Staatsangehörigkeit) provoziert worden sein. Zudem soll der Täter versucht haben, einen der Männer zu schlagen. Dabei sprühte ein 25-jähriger Mann aus der Gruppe den 20-Jährigen mit Pfefferspray ein.
Der 20-jährige Ostholsteiner entfernte sich zunächst, kehrte jedoch bald darauf zur Gruppe zurück und verletzte dort den 25-jährigen Ostholsteiner mit einem Messerstich in den Arm. Zeugen alarmierten daraufhin Polizei und Rettungsdienst. Aufgrund der stark blutenden Wunde musste der 25-jährige Verletzte zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden, Lebensgefahr bestand nicht.
Der 20-jährige Angreifer flüchtete zunächst, wurde aber im Rahmen der polizeilichen Fahndung auf Fehmarn gefunden und identifiziert. Aufgrund seines Alkoholkonsums und des Verdachts auf Drogenkonsum wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Er wird nun wegen des Messerstichs wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung angeklagt, während gegen den 25-Jährigen wegen des Einsatzes von Pfefferspray wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt wird.
Die genauen Hintergründe des Streits zwischen den Männern werden derzeit von der Polizei auf Fehmarn untersucht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, davon 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 74, wovon 66 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, davon 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








