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Tangstedt: Verkehrssicherheitsbericht 2025

Die Polizeidirektion Bad Segeberg veröffentlicht den VSB 2025 mit Zahlen zu Verkehrsunfällen in den Kreisen Pinneberg und Segeberg.

Foto: unsplash

Bad Segeberg (ost)

Heute hat die Polizeidirektion Bad Segeberg den Verkehrssicherheitsbericht (VSB) für das Jahr 2025 veröffentlicht. Neben einem Auszug aus dem Vorwort, das im Bericht vollständig abgebildet ist, finden Sie in dieser Pressemitteilung den Link zum im Internet veröffentlichten VSB 2025.

Im aktuellen Verkehrssicherheitsbericht der Polizeidirektion Bad Segeberg sind Statistiken zu Verkehrsunfällen auf den Straßen der Landkreise Pinneberg und Segeberg sowie der Gemeinde Tangstedt im Kreis Stormarn aus dem Jahr 2025 enthalten. Ebenso werden Daten aus der Verkehrsüberwachung präsentiert.

Im Jahr 2025 ist die Anzahl der Verkehrsunfälle im Vergleich zu 2024 landesweit leicht gesunken. Auch in der Polizeidirektion Bad Segeberg gab es einen leichten Rückgang der Unfälle um -0,9 %. Es ist jedoch zu beachten, dass die Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge in beiden Kreisen seit Jahren kontinuierlich ansteigt.

Leider ist die Anzahl der tödlichen Verkehrsunfälle gestiegen. Während im Jahr 2024 17 Personen in der Polizeidirektion Bad Segeberg bei Unfällen ums Leben kamen, waren es 2025 20 Menschen. Die Verteilung der Todesopfer in beiden Kreisen ist ähnlich wie in den Vorjahren. Im Kreis Pinneberg waren es acht Personen (Vorjahr: 4), im Kreis Segeberg 12 (Vorjahr: 13). Landesweit stieg die Zahl von 86 auf 94 (+9,3 %).

Bei 2.144 (2.285) Unfällen mit Personenschäden erlitten 302 (321) Personen schwere und 2.460 (2.547) Personen leichte Verletzungen. Dies bedeutet einen Rückgang von -5,9 % bei den Schwerverletzten und -4,4 % bei den Leichtverletzten (in Klammern sind die Werte aus dem Vorjahr).

Missachtung der Vorfahrt, Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren sowie unsachgemäße Straßenbenutzung sind die Hauptursachen für Verkehrsunfälle.

Die häufigste Ursache, die Missachtung der Vorfahrt, verzeichnet einen leichten Anstieg von 17,0 % im Jahr 2024 auf 18,4 % im Jahr 2025. Der Anteil von Fehlern beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren ist im Vergleich zum Vorjahr sehr leicht gestiegen, von 17,2 % im Jahr 2024 auf 17,4 % im Jahr 2025.

Auf dem dritten Platz der Hauptunfallursachen liegt weiterhin die falsche Straßenbenutzung. Dazu gehören beispielsweise Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot oder die Nutzung von Radwegen in falscher Richtung. Bei dieser Ursache gab es einen leichten Anstieg von 13,7 % in 2024 auf 13,8 % in 2025.

Die Ursache der Nichtangepassten Geschwindigkeit, die bei vielen Unfällen als Mitursache anzusehen ist, darf bei dieser Betrachtung nicht vernachlässigt werden, auch wenn sie statistisch nur den vierten Platz einnimmt. Hier gab es einen leichten Rückgang von 9,0 % in 2024 auf 8,5 % in 2025.

Die Verkehrsunfälle aufgrund unzureichenden Sicherheitsabstands sind im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls rückläufig, von 6,9 % im Jahr 2024 auf 5,4 % im Jahr 2025.

Trotz der hohen Arbeitsbelastung wird die Verkehrssicherheitsarbeit in der Polizeidirektion Bad Segeberg weiterhin ein Schwerpunkt der polizeilichen Tätigkeit sein, um eine weitere Reduzierung der Unfallzahlen zu erreichen.

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Verkehrssicherheitsbericht der Polizeidirektion Bad Segeberg unter folgendem Link:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/POLIZEI/DasSindWir/PDen/Segeberg/_downloads/vsb/vsb_se_2025.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Für Medienanfragen steht Polizeihauptkommissar Lars Brockmann unter 04551 884-2130 zur Verfügung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 ereigneten sich insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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