Zwei Personen erstatteten Anzeigen nach Reifenverlust während der Fahrt in Tarp und Eggebek. Ermittlungen wegen vorsätzlicher Manipulation, Polizei sucht Zeugen.
Tarp/Eggebek: Radmuttern an PKW gelöst – zwei Unfälle

Tarp/Eggebek (ost)
Am 26.05.2026 haben zwei Personen bei der Polizei Tarp Anzeigen erstattet, nachdem während der Fahrt jeweils ein Reifen an ihren Autos abgefallen war. Die Fahrzeuge waren zuvor in Tarp und Eggebek geparkt worden. Die ermittelnden Beamten vermuten, dass die Radmuttern absichtlich gelöst wurden und suchen nach Zeugen. Bereits am 11.05.2026 gab es einen ähnlichen Vorfall auf der A7, nachdem der Fahrer zuvor ebenfalls in Tarp geparkt hatte.
Der erste Unfall ereignete sich bereits am 09.05.2026, wie der Polizei am 26.05.2026 mitgeteilt wurde. Der Fahrer hatte sein Fahrzeug gegen 14:30 Uhr im Weißdornweg in Tarp abgestellt. Nach kurzer Parkdauer fuhr er in Richtung Ortskern. In Höhe der Tankstellen löste sich der linke Vorderreifen. Es entstand Sachschaden, niemand wurde verletzt.
Am 11.05.2026 meldete sich ein Geschädigter bei der Polizeistation Tarp, nachdem er auf der A7 eine ungewöhnliche Vibration im Lenkrad gespürt hatte und dann auf dem nächsten Parkplatz fünf lose Muttern an einem Rad seines Autos entdeckt hatte. Das Fahrzeug hatte in der Nacht auf einem öffentlichen Parkplatz in der Pommernstraße in Tarp gestanden.
Der dritte Vorfall ereignete sich am Morgen des 26.05.2026. Der Anzeigende berichtete der Polizei, dass sein Auto in der Hauptstraße in Eggebek einen Reifen verloren hatte, nachdem die Fahrerin ein Schleifen bemerkt hatte. Das Rad rollte weiter und beschädigte ein anderes Auto. Auch hier wurde niemand verletzt. Das Fahrzeug hatte in der Nacht in der Hauptstraße in Eggebek gestanden.
Die Polizeistation Tarp ermittelt in allen drei Fällen wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und sucht Zeugen, die während der entsprechenden Parkzeiträume an den entsprechenden Orten ungewöhnliche Beobachtungen gemacht haben. Sie werden gebeten, sich telefonisch unter 04638-89410 oder per E-Mail unter Tarp.Pst@polizei.landsh.de zu melden.
Die Polizei empfiehlt, vor jeder Fahrt eine Fahrzeugkontrolle durchzuführen. Diese sollte auch einen Rundgang um das Auto mit entsprechender Sichtkontrolle beinhalten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% der Gesamtzahl entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 1.003 Fälle (3,06%) und auf Autobahnen wurden 400 Unfälle verzeichnet (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








