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Taxiraub in Kiel endet mit Untersuchungshaft

Ein 35-jähriger Mann raubte ein Taxi, flüchtete und wurde festgenommen. Er wurde in Untersuchungshaft genommen und muss sich wegen Raubes verantworten.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde am Blücherplatz ein Taxi überfallen. Der Täter flüchtete mit dem Taxi. Beamte der Polizei haben ihn nach kurzer Zeit im Stadtgebiet festgenommen. Der Festgenommene wurde inhaftiert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach den aktuellen Ermittlungen stieg der 35-jährige Mann am Samstagmorgen gegen 01:50 Uhr am Bahnhof als Fahrgast in ein Taxi. Die 56-jährige Fahrerin brachte ihn dann zur Wrangelstraße. Bei der Ankunft verlangte er die Herausgabe der Fahrzeugschlüssel. Nachdem die Frau den Schlüssel zunächst aus dem Zündschloss gezogen und festgehalten hatte, griff der Fahrgast danach und nahm ihn gewaltsam an sich. Beide stiegen dann aus. Als die Frau aus dem Fahrzeug stieg, lief der Mann kurz hinter ihr her, woraufhin sie stürzte und sich am Knie verletzte. Beim Entreißen des Schlüssels verletzte sich die Frau an der Hand. Der Mann floh dann mit dem Taxi. Einsatzkräfte trafen den Mann mit dem Taxi wenige Minuten später fahrend in der Feldstraße Höhe Hebbelschule an und forderten den Fahrer auf anzuhalten. Der Fahrer stoppte und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel wurde der Mann am Wochenende einem Haftrichter beim Kieler Amtsgericht vorgeführt. Der Richter folgte dem Antrag und erließ Untersuchungshaftbefehl. Der Mann wurde inhaftiert.

Das Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat die Ermittlungen übernommen. Der 35-Jährige wird sich in einem Strafverfahren wegen Raubes verantworten müssen.

Stephanie Lage / Polizeidirektion Kiel

Axel Bieler / Staatsanwaltschaft Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, wovon 70 gelöst wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle von Mord registriert, wovon 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 403 registrierten Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74 70
Anzahl der aufgeklärten Fälle 70 55
Anzahl der Verdächtigen 89 62
Anzahl der männlichen Verdächtigen 80 56
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 25 29

Quelle: Bundeskriminalamt

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