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Timmendorfer Strand: Einbrecher auf frischer Tat gestellt

Polizei greift nach Einbruch in Timmendorfer Strand ein. Maskierte Person flüchtet, wird von Zeugen außerhalb des Marktes festgenommen.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am späten Dienstagabend (01.09.2026) ereignete sich ein Einbruch in einen Supermarkt in Timmendorfer Strand. Die alarmierten Polizeibeamten entdeckten im Supermarkt eine vermummte Person, die daraufhin die Flucht ergriff. Dank Zeugenaussagen konnte die Person außerhalb des Marktes gefasst und vorläufig festgenommen werden.

Um 23:00 Uhr begaben sich Polizeikräfte aufgrund eines Einbruchsalarmes zu einem Supermarkt in Timmendorfer Strand. Bei einer äußeren Überprüfung des Gebäudes zusammen mit zwei Sicherheitsdienstmitarbeitern hörten sie Geräusche im Inneren. Die Polizisten entdeckten eine dunkel gekleidete, vermummte Person an einer Glasvitrine im Markt durch eine Nebentür. Die Person flüchtete, wurde jedoch außerhalb des Gebäudes von den Sicherheitsdienstmitarbeitern gestoppt.

Der Verdächtige ist ein 28-jähriger Mann (türkischer Staatsbürger) aus Bayern. Er wird verdächtigt, eine Glasvitrine mit Steinen eingeschlagen und darin befindliche Smartphones gestohlen zu haben. Der Schaden beläuft sich auf einen niedrigen vierstelligen Betrag.

Die Polizisten stellten die gestohlenen Smartphones sicher und nahmen den Verdächtigen vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen bei der Kriminalpolizei wurde der Verdächtige freigelassen. Die Kriminalpolizei in Bad Schwartau hat Ermittlungen wegen des Verdachts eines besonders schweren Diebstahls aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wovon 400 gelöst wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 335 Männer und 45 Frauen. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3271, wovon 520 gelöst wurden. Es gab insgesamt 427 Verdächtige, darunter 382 Männer und 45 Frauen. 191 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

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